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Warum muss der Gehalt des zugesetzten Passivierungsmittels (Anilin) in der Phase der Katalysator-Sulfurierung je nach Stickstoffgehalt im Betriebsdiesel gesteuert werden? Wie hängt der Stickstoffgehalt im Betriebsdiesel mit dem Durchfluss des zugeführten Anilins zusammen? Anilin erzeugt Ammonium. Der Stickstoffgehalt im Diesel kann ebenfalls Ammoniumsalze bilden. Ist das so? Bitte erklärt es mir jemand, der davon Ahnung hat.
Katalysatoren für die Hydrocracking-Prozesse, die Molekularsiebe enthalten – insbesondere solche mit hohem Molekularsiefgehalt – weisen nach der Vergüttung eine sehr hohe Aktivität bei der Hydrocracking-Reaktion auf. Da es sich bei dieser Reaktion um eine starke exotherme Reaktion handelt, müssen vor dem Zuführen des Rohöls geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um den Katalysator zu dämpfen und seine anfänglich zu hohe Aktivität zu verringern. Dadurch können mögliche Temperaturanstiege während des Prozesses verhindert werden, wodurch die Sicherheit des Katalysators, der Anlagen sowie des Personals gewährleistet wird. Dabei ist die Verwendung von Ölen mit niedrigem Stickstoffgehalt sowie der Einsatz von wasserfreiem flüssigem Ammoniak eine wirksame Methode, um die anfängliche Aktivität des Katalysators zu dämpfen. Nachdem das injizierte wasserfreie Flüssigammon vom Katalysator aufgenommen wurde, kann dies die anfängliche Aktivität des Katalysators wirksam hemmen. Mit zunehmender Reaktionstemperatur sowie im Laufe der Zeit wird das vom Katalysator aufgenommene Ammonium allmählich wieder freigesetzt, wodurch der Katalysator seine normale Aktivität wiedererlangt. Anforderungen an das Erstaktivierungs-Entfettungsmittel: Trockenpunkt des Destillationsbereichs:
Das verstehe ich, aber ich möchte wissen: Warum muss die Menge an Anilin, die während des Schwefelungsprozesses zugeführt wird, nach dem Stickstoffgehalt im Diesel berechnet werden? Können Sie das erklären?