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Wenn der Wasserstoffkompressor im Rekultivierungsprozess plötzlich ausfällt und das Ersatzgerät aus irgendeinem Grund nicht in Betrieb genommen werden kann. Kann man den Kompressor schnell in Betrieb nehmen, ohne eine Stickstoffersatzbehandlung durchzuführen? Ist das gefährlich?
Obwohl das Anlassen eines Zweiwegekompressors relativ einfach ist, dauert es dennoch mindestens zehn Minuten. Tatsächlich sollte man zuerst den Heizofen ausschalten
Vor der Vorhydrierung muss die Temperatur sowie der Druck gesenkt werden. Falls es eine Leitung gibt, über die hoher Druck aus dem Reformer in den Pufferbehälter am Eingang des Zyklokompressors gelangt, muss diese zuerst abgeschaltet werden, um zu verhindern, dass der Druck aus der Vorhydrierung in den Reformer übertritt. Bei der Vorhydrierung kann etwas mehr Druck angewendet werden – je nach tatsächlicher Situation. Im Notfall kann der Zyklotronantrieb ohne Ersetzen von N2 gestartet werden.
Nachdem der Rekombinations-Zyklushydratkompressor gestoppt wurde, kann auch der Ersatzkompressor nicht sofort in Betrieb genommen werden. Es ist keine Ersetzung mit Stickstoff notwendig, da im Gehäuse bereits Druck vorhanden ist und somit kein Luftzug eindringen kann. Wenn man den Katalysator schützen will, kann man den Druck im Hochdruckbehälter allmählich senken, um einen Gasfluss durch die Katalysatorschicht aufrechtzuerhalten. Dadurch wird verhindert, dass beim Starten des Kompressors die große Menge an Wärme aus dem Heizofen in den Reaktor gelangt und dadurch eine Überhitzung der Katalysatorschicht entsteht.