Thread Content
Welche Methoden können verwendet werden, um das Konzentrat, das nach der zweistufigen Membranbehandlung von Industrieabwässern entsteht, vollständig oder zumindest größtenteils zurückzugewinnen? Die konzentrierte Flüssigkeit weist hauptsächlich einen hohen Salzgehalt auf. Die Wasserqualität schwankt je nach Qualität des zugeführten Wassers bei der Aufbereitung; der pH-Wert liegt im richtigen Bereich, und der Gehalt an SS ist gering.
Es kann direkt als Nachfüllwasser für Kreislaufwasser verwendet werden. So machen wir das.
Der Salzgehalt ist einfach zu hoch – bei dem Konzentrat nach den beiden Membranen wird die Rückgewinnungsrate durch Elektrodialyse wohl nicht hoch sein, oder?
Durch die Verwendung von Chemikalien wird weder Kalkbildung noch Korrosion verursacht, und es ist außerdem kein Abwasser abzuleiten.
Ist das nicht genau der Prozess mit Null-Emissionen, den die Umweltbewertung in der Kohlechemie erfordert?
Durch Konzentration zur Salzgewinnung können Null-Emissionen erreicht werden
Sollte also Salzwasser in hoher Konzentration als Ersatzwasser für das Kreislaufwasser verwendet werden? Ist das ein Fehler?
In der Regel wird das Verfahren der Verdampfung + Kristallisation verwendet.
Um hochsalzhaltiges Abwasser auf diese Weise zu behandeln, haben wir bereits viele Projekte durchgeführt. Der höchste Chloridgehalt lag bei 30.000 mg/l. Auch nach einem Jahr Betrieb trat weder Korrosion noch Verkalkung auf.
"Nach einem Jahr Betrieb ist weder Korrosion noch Ablagerung aufgetreten. Die vorgesehene Nutzungsdauer der chemischen Anlage beträgt 15 Jahre. Die Korrosion von Metallen durch Chloridionen verläuft schrittweise. Wenn die Korrosion ein bestimmtes Maß erreicht, wird die Verstopfung der Rohre im Wärmetauscher sowie die Punktkorrosion in den Druckrohren beschleunigt. In solchen Fällen bereut man es, jenes tödlich wirkende Salzwasser dem Kreislaufwasser hinzugefügt zu haben.