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Was sollte man tun, wenn bei der biologischen Aufbereitung von Abwasser der Bioreaktor durch einen Belastungsschub in Mitleidenschaft gezogen wird und die Mikroorganismen geschädigt werden?
Die Menge an abgeführtem Schlamm sollte angemessen erhöht werden, außerdem sollten Nährstoffe zugeführt werden. Bei Bedarf soll auch neuer Schlamm hinzugefügt werden
Während des Betriebs der biologischen Reaktoren sinkt die COD-Beseitigungskraft plötzlich, sobald die Mikroorganismen einer Belastung durch Wassermenge oder Konzentration ausgesetzt sind. In schweren Fällen löst sich der Schlamm vom Bioprodukt und verunreinigt das Abwasser. In diesem Fall muss sofort die Zufuhr von Wasser gestoppt werden. Es sollte pulverförmiges Aktivkohle in den Bioreaktor eingegeben werden, um die Schlammlast zu verringern. Das Mischverhältnis beträgt 10 Kilogramm pulverförmige Aktivkohle pro 100 m³ Fassungsvermögen des Bioreaktors. Sobald die Sedimentationsfähigkeit des Schlammes wiederhergestellt ist, kann die Methode der schnellen Vermehrung zur Anpassung des Schlammes angewandt werden. Dabei werden Hausabwässer in den biologischen Reaktor eingeführt, oder es wird Alkoholabfall oder eine aus Trockenmehl hergestellte feuchte Paste hinzugefügt. Das Mischverhältnis beträgt 5–10 Kilogramm Trockenmehl pro 100 m³ Volumen des biologischen Reaktors. Nach 2–3 Tagen beginnt man mit dem Zuführen von Wasser, wobei die Menge des zugeführten Wassers täglich erhöht wird, bis die Mikroorganismen wieder zu einem normalen Funktionieren zurückkehren.