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Die Konferenz zu Düngemitteln mit Phosphor steht unmittelbar bevor. Wie in den vergangenen Jahren deutet dies zweifellos darauf hin, dass sich der Markt für Düngemittel bald erholen wird. Denn ab dann, sobald die Strategien der Hersteller bezüglich des Winterspeichers klarer werden, tritt eine Phase ein, in der der Markt etwa 3 Monate lang im Zustand des Winterspeicherns bleibt. In dieser Zeit erhalten die Hersteller ihre Zahlungen, während die Händler Vorräte anlegen – der Markt ist somit sehr aktiv. Aber nach den derzeitigen Rückmeldungen aus der Branche wird das Angebot auf dem Markt für den Winterspeicherungsbereich in diesem Jahr voraussichtlich nicht das Niveau der Vorjahre erreichen. Aufgrund von pessimistischen Prognosen für die Zukunft schließen sich nun einige erfahrene Branchenmitarbeiter denen an, die einen zollfreien Export fordern. Der eigentliche Grund dafür liegt in dem Druck, der sowohl auf das Angebot als auch auf die Nachfrage im Markt lastet. Laut offiziellen Daten aus dem Jahr 2014 betrug die Gesamtkapazität Chinas für Phosphordünger bereits im Jahr 2014 23,6 Millionen Tonnen – gerechnet auf reines P2O5. Der Verbrauch hingegen lag bei nur 12 Millionen Tonnen (gerechnet auf reines P2O5). Somit gab es eine Überschussmenge von fast der Hälfte, was zu ernsthaften Problemen führte. Obwohl in der Branche zunehmend die negativen Auswirkungen eines Überangebots auf den Markt erkannt werden, hat sich in den letzten zwei Jahren auch das Wachstum der Ammoniumkapazitäten in verschiedenen Regionen allmählich verlangsamt. Laut den Prognosen von Gold und Silberinsel wird die Gesamtkapazität zur Herstellung von Ammoniumphosphat in unserem Land in den Jahren 2015–2017 weiterhin bei 19,37 Millionen Tonnen liegen. Die Kapazität zur Herstellung von Diammoniumphosphat wird hingegen bei etwa 20 Millionen Tonnen liegen. Aber im Moment können wir nur dafür sorgen, dass die Grundlage nicht zu schnell wächst. Um letztendlich die Ziele der Kapazitätsreduzierung und Strukturanpassung zu erreichen, ist es jedoch ein langer Prozess. Wenn man bedenkt, dass in diesem Jahr die verschiedenen Vergünstigungen bei den Strom- und Transportkosten für Düngemittel nacheinander abgeschafft wurden und die seit Langem bestehende Mehrwertsteuer auf Düngemittel wieder in den Vordergrund rückt, zeigt das ebenfalls die Entschlossenheit, den Markt für Düngemittel zu marktwirtschaftlichen Bedingungen zu führen. Aber es ist offensichtlich, dass für Düngemittelhersteller hinter der Umsetzung dieser Politiken hohe zusätzliche Produktionskosten stehen. Vor 2008 konnten die Hersteller es möglicherweise problemlos an die Endverbraucher weitergeben – letztendlich also an die Bauern. Doch mit der zunehmenden Auswahlmöglichkeit auf dem Markt sowie dem schrumpfenden Gewinnpotenzial bei den Nutzpflanzen wurde das zu einem Wunschdenken der Hersteller. Laut den jüngsten Daten des Chinesischen Verbands der Düngemittelindustrie sind die Preise für Phosphordünger im Zeitraum von Januar bis September im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, liegen aber weiterhin unter dem Durchschnittspreis von 2013. Insbesondere nach der Erhöhung der Mehrwertsteuer stieg der Durchschnittspreis pro Tonne Ammoniumphosphat bei großen Unternehmen um 130 Yuan. Der Gewinn der Phosphordüngerindustrie in den ersten 8 Monaten betrug etwa 1,49 Milliarden Yuan. Allein der Mehrwertsteuerbetrag wird im vierten Quartal etwa 1,2 Milliarden Yuan ausmachen. Mit dem Herannahen des Winterspeichermarktes steht die Phosphordüngerindustrie unter großem Druck. Eine Zunahme der Getreidemengen bei gleichzeitiger Senkung der Preise ist unausweichlich. Die Bereitschaft der Endverbraucher, Dünger vorzubereiten, ist im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringer. Die geschätzten Preise für gemischte Dünger aus Stickstoff, Phosphor und Kalium für den Winterspeicher sind im Vergleich zu den Vorjahren in unterschiedlichem Maße gesunken. Die Branche kann ihre Hoffnungen nur auf politische Maßnahmen setzen. Daher entstand der Vorschlag, auf Düngemittel keine Zölle zu erheben. Doch bei der Erarbeitung einer solchen Politik müssen die Interessen verschiedener Parteien abgewogen werden – es muss sowohl eine gesunde Entwicklung der Industrie als auch die Sicherheit der Landwirtschaft gewährleistet werden. Das kann nicht allein von einer Seite entschieden werden.
Vielen Dank für die Pluspunkte als Ermutigung. :handshake:handshake:handshake