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Am letzten Freitag (6. November) veröffentlichten die USA den Bericht über die Beschäftigung in der Nichtlandwirtschaftlichen Wirtschaft im Oktober. Es wurde erwartet, dass die Zahl der Beschäftigten in diesem Bereich um 182.000 Personen zunehmen würde; tatsächlich stieg sie jedoch um 271.000 Personen – das ist die beste Leistung des Jahres. Solch hervorragende Zahlen deuten auf eine starke Erholung des Arbeitsmarktes in den USA hin. Die Spekulationen über eine Anhebung der Zinsen für den US-Dollar gibt es bereits seit fast einem Jahr. Erst letzte Woche machte die Leiterin der Federal Reserve, Yellen, deutlich, dass eine Anhebung der Zinsen im Dezember angemessen wäre, sofern die aktuellen Daten den Erwartungen entsprechen. Daraus lässt sich schließen, dass nach den deutlich besseren als erwarteten Daten zum Arbeitsmarktbericht der vergangenen Woche eine Zinserhöhung durch die Fed noch in diesem Jahr fast unausweichlich ist. Wenn die Fed im Dezember Zinserhöhungen ankündigt, wird die Liquidität an den Weltmärkten in Dollar zurückgehen, und die tatsächlichen Zinsen für Dollar werden steigen. Daher müssen die Preise für internationale Rohstoffe, die anhand des risikofreien Zinssatzes in US-Dollar festgelegt werden, neu bewertet werden. Aufgrund einer Stärkung des US-Dollars sowie einer langsamen Erholung der Weltwirtschaft und mangelnder Nachfrage werden die Rohstoffpreise voraussichtlich sinken. Andererseits bestätigt auch die Entwicklung der Marktbedingungen dies: Letzte Woche stieg der Dollarindex stark an, während die Preise für Rohstoffe stark fielen. Rohstoffe, die eng mit Industriegasen verbunden sind – wie Stahl, Kohle, Rohöl und Chemikalien – verloren ebenfalls deutlich an Wert. Eine Erholung der Rohstoffpreise ist derzeit nicht in Sicht. Auch die Industriegasbranche kann sich nicht unbeeinflusst davon halten: eine äußerst schwache Nachfrage, stetig fallende Preise – welcher Weg liegt für die Industriegasbranche vor?
Die allgemeine Marktlage ist schlecht – man muss wohl auf die nächste Wende warten
Ja, in allen Branchen liegt das Volumen in diesem Jahr etwa bei der Hälfte des Vorjahreswerts. Ich weiß nicht, ob das an den Auswirkungen des Internets liegt oder an anderen Faktoren – es wird von Jahr zu Jahr schlechter. Viele Rohstoffe haben sogar ihren tiefsten Stand seit jeher erreicht
Nächstes Jahr wird es voraussichtlich noch schwieriger sein – es wird die tiefste Krise sein, auch die schwierigste Zeit. Wenn man durchhält, wird alles wieder besser werden