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Frage: Unserer Abteilung für Prozesstechnik zufolge darf beim Starten des Kompressors das Auslassventil oder das Entlastungsventil nicht geöffnet werden – nur die Ventile Nummer 1 und 4 sollen geöffnet werden. Nach dem Start des Kompressors erreicht der Druck am vierten Auslass sofort 10 KG, wodurch es häufig zu Leckagen im Stoppfenster des Kolbenstabs kommt. Entschuldigen Sie, ist es möglich, den Kompressor so zu bedienen? Unsere Vorgehensweise wurde ebenfalls von diesem Fachmann für diese Technik entwickelt. Die Mitarbeiter können nichts anderes tun, als den vorgegebenen Anweisungen zu folgen.
Diese Art der Anordnung sollte doch nicht der Grund für die häufigen Lecks im Stoppfenster des Kolbenstabs sein, oder? Wenn das Prozessmedium direkt abgelassen wird oder wenn die Auslassventile geöffnet werden, ist die Leistung des Kompressors hoch – dadurch kann das Medium im System auch rückfließen.
Vor dem Start des Zyklokompressors muss die Auslassventil sicherlich geschlossen sein. Das Entlastungsventil kann jedoch etwas geöffnet werden. Doch selbst wenn es nicht geöffnet wird, sollte man trotzdem prüfen, ob es zu Leckagen durch das Füllmaterial kommt oder ob es Probleme mit der Montage oder mit der Schmierung gibt. Das sollte den Druck bei den vier Ausgängen nicht beeinflussen. Nach dem Start erreicht der Druck etwa zehn Kilogramm. Möglicherweise liegt ein Problem in der Konstruktion eures Systems vor
Wenn bereits einmal pro Zyklus geöffnet wird, kann dann noch Druck aufgebaut werden? Wahrscheinlich ist die Durchflussmenge bei jedem Zyklus zu gering. Es wird empfohlen, den Durchmesser des Eingangs zu vergrößern. Außerdem ist die Auslassventil sicherlich geschlossen. Start ohne Last.