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Unsere Anlage zur Kaltmischung verfügt über zwei Frequenzumwandler sowie einen Siemens-200-PLC. Der Touchscreen kommuniziert mit dem PLC über ein Netzwerkkabel, während die Frequenzumwandler über die 485-Schnittstelle miteinander kommunizieren. Beim Notstopp wird die Ausgangsspannung des PLC unterbrochen – dadurch werden alle Ausgänge deaktiviert. Der Frequenzumwandler wird dabei nur noch über die 485-Schnittstelle gesteuert. Die Kaltmischung kann somit abgestoppt werden, doch die Heißmischung – mit einer Leistung von 132 KW – lässt sich nicht abschalten. Liegt das an zu starken Störungen? Wir haben bereits viele Tage lang versucht, dieses Problem zu lösen – ohne Erfolg. Könnte es auch am Programm liegen?
Die allgemeine Steuerung erfolgt über direkte Verbindungen – die Kommunikation ist dabei nicht zuverlässig. Es wird empfohlen, für die Kommunikation Siemens-Profibus-Kabel zu verwenden. Am besten werden diese Kabel in Rohren verlegt, um eine Abschirmung zu gewährleisten.
Das ist eine vorgefertigte Anlage – ich mag diese fremden Frequenzumrichter nicht. Was soll ich denn noch tun? Der Hersteller kommt nicht, um etwas zu unternehmen. Ich habe bereits alles getan, was in meiner Macht stand – aber es funktioniert einfach nicht
Das Notstopp-Signal kann per festem Kabel verbunden werden. So wird zumindest beim Stillstand kein Problem auftreten
Es wird weiterhin empfohlen, die Interlocksignale mit festen Kontakten auszustatten. Die Kommunikation erfolgt dabei über digitale Signale – dadurch sollten Störungen unwahrscheinlich sein. Dennoch weist die Kommunikation eine gewisse Unzuverlässigkeit auf; es kann leicht zu Unterbrechungen kommen. Wenn Sie es selbst nicht ändern können, können Sie auch vom Hersteller eine Korrektur verlangen – schließlich handelt es sich dabei um einen offensichtlichen Designfehler, der die Nutzung beeinträchtigt.