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Dieser Beitrag wurde zuletzt von penryn am 15.11.2015 um 10:34 bearbeitet. Ich hätte eine Frage: Welcher Unterschied besteht zwischen explosionsgeschützten Lüftern für die Zone 0 und gewöhnlichen Lüftern? Liegt der Unterschied im Verschließungsgrad? Zudem verfügen die Eingänge und Ausgänge der explosionsgeschützten Lüfter über zwei Brandhemmer gegen explosionsfähige Stoffe. Das Transportmedium ist ein explosionsfähiges Gas, ein Sauerstoffhaltiges Brenngas. Ich weiß nicht, welche Unterschiede es in der mechanischen Konstruktion im Vergleich zu herkömmlichen Lüftern gibt. Soweit ich von einigen Herstellern erfahren habe, sind Produkte wie die von FIMA aus Deutschland sowie Meidinger aus der Schweiz äußerst teuer. Ein Lüfter für Zone 0 mit einer Leistung von mehreren hundert Kubikfuß und einem Druck von mehreren zehntausend Pascal kostet bei Meidinger Hunderttausende von Euro. Es scheint, als würde niemand antworten? ? ? ?
Sicherlich ist es teurer – Zone 0 ist die höchste Stufe der Explosionsgefahrzone, wodurch auch die Anforderungen an die Ausrüstung am höchsten sind. Bei der Auswahl der Materialien, dem Abstand zwischen den Lüftern sowie der Überwachung der Parameter gibt es bestimmte Anforderungen. Diese gelten nicht nur für den Motor selbst, sondern auch für alle damit verbundenen Komponenten – beispielsweise Motoren und Messgeräte –, die explosionssicher sein müssen. Außerdem müssen alle Geräte, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, eine Explosionsschutzzertifizierung haben. Das sind alle Kosten. Eine gewöhnliche Luftpumpe kann hier überhaupt nicht eingesetzt werden – genauso wie bei einem Autounfall: Wenn jemand mit Führerschein einen Unfall verursacht, ist das ein Unfall. Wenn jemand ohne Führerschein einen Unfall verursacht, ist die Situation völlig anders.
Danke. Elektrische Explosionsschutzmaßnahmen sind sehr verbreitet. Ich möchte hauptsächlich die Unterschiede in der Konstruktion des Lüfters selbst wissen – beispielsweise bei der Auswahl der Materialien, bei der Fertigung der Laufräder sowie bei der Behandlung der Flusswege. Auch Fragen zu Reibungs- und Statischelektrizität im Fließprozess kommen infrage. Ebenso könnten Unterschiede in den Dichtungsarten oder im Antriebsmechanismus relevant sein – sowie die jeweiligen Konstruktionsmethoden.
Das ist bei jedem Hersteller nicht unbedingt gleich. Für nicht-elektrische Geräte gilt die Explosionsgeschütztheit nur aufgrund der ATEX-Richtlinie – es handelt sich dabei um eine europäische Rechtsvorschrift, die verbindlich ist und deren Einhaltung erforderlich ist. Allerdings wird nicht vorgeschrieben, welche konkreten Standards angewandt werden sollen. Das heißt, es zählt nur das Ergebnis – die Methoden können vielfältig sein. Ob das Ziel tatsächlich erreicht wird, muss von einer Fachstelle beurteilt werden. Daher können die Anforderungen, die jedes Unternehmen bei der Gestaltung erfüllen muss, unterschiedlich sein. Beispielsweise können die Abstände nach Standard A und Standard B leicht voneinander abweichen, doch beide liegen innerhalb der vom Hersteller festgelegten Grenzen – in diesem Fall gibt es kein Problem. Und das ist ein Designproblem. Daher muss diese Frage mit erfahrenen Lieferanten-Ingenieuren besprochen werden – die Ergebnisse, die Sie erhalten, könnten unterschiedlich sein. Aber ich denke, das ist nicht entscheidend; entscheidend sind die endgültigen Anforderungen der Anweisung. Ich bin ein deutscher Ausrüster, aber ich kann Ihnen auch keine allgemeine Antwort geben. Außerdem kenne ich nicht unbedingt alle spezifischen Designanforderungen, aber die Explosionsschutzvorschriften für die einzelnen Bereiche sind uns sehr klar.
Die strukturellen Unterschiede sind gering; das Material muss natürlich etwas spezieller sein. Bei explosionsgeschützten Ventilatoren in den USA wird in der Regel auf Funkenbildung verzichtet, weshalb nicht-eisernes Material verwendet wird. Europa scheint eher auf einem Gesamtsystem auszurichten – beispielsweise gibt es Sauerstoffsensoren, die Alarm schlagen oder den Betrieb stoppen, bevor die Sauerstoffsättigung einen bestimmten Wert erreicht. Dazu gehören auch die von Ihnen erwähnten Entzündungsschutzvorrichtungen. Außerdem sind sie insgesamt ATEX-zertifiziert, daher kann der Preis nicht niedrig sein, denn es gibt nur wenige Firmen, die das leisten können.