Thread Content
Ich habe meinen Abschluss in Chemietechnik an einer Universität zweiter Klasse gemacht. Ich wollte schon immer im Bereich des Designs arbeiten. Obwohl ich in der Schule nicht besonders gut war, war ich in meinem Fachgebiet doch zufriedenstellend. Aus persönlichen Gründen habe ich ein Jahr lang in einer Chemiefabrik gearbeitet. Dort habe ich zwar hervorragende Leistungen erbracht, aber ich habe meine Aufgaben dennoch ordentlich erledigt. Mein Betreuer wollte auch, dass ich in diesem Bereich weiterarbeite. Doch nachdem er von meinen Leistungen in der Fabrik erfahren hatte, riet er mir, den Job aufzugeben. Aufgrund von Gründen sowohl seitens des Unternehmens als auch meinerseits habe ich entschlossen, den Job zu kündigen; Danach habe ich auf mehrere Stellenangebote im Bereich Design gesendet, doch von vielen kam keine Antwort. Ich fühlte mich sehr enttäuscht, deshalb habe ich mich bei einem Unternehmen aus dem Bereich Lüftungs- und Klimatisierungstechnik beworben. Ich frage mich, ob auch andere Leute ähnliche Erfahrungen gemacht haben – wie sieht es eigentlich mit diesem Weg aus?
Dein Mentor ist auch eine unreife Person – sein Wissen über die Branche ist eher begrenzt. Dass er dir rät, den Job zu kündigen, solange du noch keinen neuen Arbeitgeber gefunden hast, ist wirklich unverantwortlich. Es sei denn, er kann dir tatsächlich einen neuen Arbeitgeber besorgen. Im Moment ist die Chemiebranche im Niedergang – es gibt nur sehr wenige Unternehmen, die Mitarbeiter einstellen. Entweder hast du einen qualitativ hochwertigen Abschluss oder ausreichende Berufserfahrung. Andernfalls ist es schwierig, eine passende Stelle in der Chemiebranche zu finden. Was die Heizungs- und Lüftungstechnik angeht: Vor ein paar Jahren war diese Fachrichtung in den Planungsbüros sehr gefragt, da die Bauindustrie gut lief. Jetzt, da es in der Bauindustrie nicht mehr so gut läuft, ist unklar, ob sich diese Fachrichtung weiterentwickeln wird. Tatsächlich besteht die Arbeit in den Planungsbüros hauptsächlich darin, Diagramme zu zeichnen und Formulare auszufüllen. Natürlich kann man durch viel Mühe auch dabei sehr gute Ergebnisse erzielen
Man kann dem Lehrer das auch nicht vorwerfen – schließlich liegt die Entscheidung bei mir; Außerdem danke ich für Ihre Antwort. Die Situation in den Branchen Chemie und Bauwesen ist tatsächlich schlecht. Zumindest im Vergleich dazu scheint es weniger Chemieprojekte zu geben als Bauprojekte. Derzeit muss die Chemiebranche nicht nur mit Marktproblemen fertig werden, sondern auch mit Sicherheits- und Umweltbedenken – viele Projekte wurden sogar verboten.
Man kann dem Lehrer das auch nicht vorwerfen – schließlich liegt die Entscheidung bei mir; Außerdem danke ich für Ihre Antwort. Die Situation in den Branchen Chemie und Bauwesen ist tatsächlich schlecht. Zumindest im Vergleich dazu scheint es weniger Chemieprojekte zu geben als Bauprojekte. Derzeit muss die Chemiebranche nicht nur mit Marktproblemen fertig werden, sondern auch mit Sicherheits- und Umweltbedenken – viele Projekte wurden sogar verboten.
Wenn Ihre Grundkenntnisse ausreichend solide sind, gibt es kein Problem damit, in den Bereich Lüftung und Klimatisierung zu wechseln. Lüftung und Klimatisierung gehören streng genommen zur Chemie – die Schlüsselkonzepte sind dabei der Carnot-Zyklus, die Wärmeübertragung sowie die Strömungsmechanik. Wenn Sie keine grundlegenden Fähigkeiten in diesem Bereich haben oder kein Interesse daran haben, sich weiterzubilden, dann sollten Sie nicht darüber nachdenken, den Beruf zu wechseln. Man kann diesen Beruf nicht ausüben, wenn man nicht professionell vorgeht – und ohne Professionalität wird man nicht glücklich sein!
Unter diesen Umständen wagt der Autor es noch, einfach so seinen Job aufzugeben. Ich will ihn nicht entmutigen – aber mit seiner Ausbildung und seinen Berufserfahrungen hat er unter den aktuellen Bedingungen kaum Chancen, in einem Designbüro zu arbeiten. Wenn er stattdessen in den Bereich Lüftungstechnik wechselt, hat das kaum noch etwas mit der Chemieindustrie zu tun – er müsste quasi von vorne anfangen. In diesem Fall wäre es besser, eine Ausbildung zu absolvieren, um stattdessen Programmierer zu werden. Schließlich handelt es sich dabei auch um einen Berufswechsel – warum also nicht einen solchen wählen, der Zukunftsperspektiven bietet?
Unter diesen Umständen wagt der Autor es noch, einfach so seinen Job aufzugeben. Ich will ihn nicht entmutigen – aber mit seiner Ausbildung und seinen Berufserfahrungen hat er unter den aktuellen Bedingungen kaum Chancen, in einem Designbüro zu arbeiten. Wenn er stattdessen in den Bereich Lüftungstechnik wechselt, hat das kaum noch etwas mit der Chemieindustrie zu tun – er müsste quasi von vorne anfangen. In diesem Fall wäre es besser, eine Ausbildung zu absolvieren, um stattdessen Programmierer zu werden. Schließlich handelt es sich dabei auch um einen Berufswechsel – warum also nicht einen solchen wählen, der Zukunftsperspektiven bietet?
Von professioneller Seite aus sollte es kein Problem sein, in den Bereich Lüftung und Klimatisierung zu wechseln – schließlich gibt es viele Überschneidungen. Doch die aktuelle Situation ist nicht gerade gut. Ich hoffe, der Autor kann einen besseren Job finden. Vor allem sind Projekte wichtig; egal ob man in der Chemie oder im Bereich Lüftung und Klimatisierung arbeitet, nur durch praktische Projekte kann man wirklich etwas lernen.