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Hat eine Katalysatorrohstoffanalyse eine hohe Dichte, bedeutet das dann, dass dieser Rohstoff im Vergleich zu solchen mit geringerer Dichte schlechter ist?
Die Dichte der verschiedenen Fraktionen im Öl nimmt mit zunehmendem Brennpunkt zu. Dies liegt an der erhöhten relativen Molekülmasse. Noch wichtiger ist jedoch, dass in den schwereren Fraktionen in der Regel ein höherer Anteil an aromatischen Kohlenwasserstoffen vorhanden ist. Literaturangaben zeigen, dass die Dichte der verschiedenen Kohlenwasserstoffe erheblich voneinander abweicht. Wenn die Anzahl der Kohlenstoffatome in den Molekülen gleich ist, sind die Werte bei aromatischen Kohlenwasserstoffen am höchsten, bei Cycloalkanen etwas niedriger, bei Alkanen am niedrigsten, und bei Olefinen etwas höher als bei Alkanen. Daher neigen Rohstoffe mit hoher Dichte eher dazu, Kohlenablagerungen zu bilden als solche mit geringerer Dichte.
Im Allgemeinen kann man die Qualität eines Öls indirekt anhand der Dichte des Rohöls beurteilen. Öle mit hoher Dichte weisen schlechtere Eigenschaften in Bezug auf die Elektroentsalzung, die Fließeigenschaften sowie die Vernebelungseigenschaften auf. Zudem ist die Ausbeute an Produkten bei der Reaktion in katalytischen Anlagen bei solchen Ölen gering. Aber eine Beurteilung allein anhand der Dichte ist nicht unbedingt aussagekräftig. Die Dichte von Rohöl bei Normaldruck liegt in der Nähe der Dichte der destillierten Produkte unter reduziertem Druck. Doch der Kohlenstoffgehalt, der Metallgehalt sowie die Zusammensetzung der vier Bestandteile des Rohöls unterscheiden sich stark voneinander. Deshalb ist eine umfassende Analyse erforderlich, um eine fundierte Beurteilung zu treffen.
Das ist nicht unbedingt notwendig – man kann die Gehalte der vier Bestandteile in den Rohstoffen sowie den Anteil an Asche und basischem Stickstoff analysieren. Nur die Dichte sagt noch nichts aus