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Es gibt auch viele Anlagen – Hydrokracking, katalytisches Kracking, Hydroreinigung, Hydroumwandlung, Reforming, saure Gasentfernung, Regeneration von Ammoniaklösungen usw. Welche Abgase dieser Anlagen müssen in Brennöfen für saures Gas geleitet werden? Gibt es eine konkrete Definition dafür, was als saures Gas gilt? Zum Beispiel: Ab welchem H2S-Gehalt kann etwas als saures Gas bezeichnet werden? Oder gibt es andere Kriterien? Danke
Wir haben nur Katalytische Krackingverfahren, Hydrogenisierung von Dieselöladditiven, Reformierung, saure Wasseraufbereitung, Ammoniaklösungsrückgewinnung usw. Die dabei entstehenden Abgase gelangen nicht direkt in die Feuerungen für saure Gase. In der Regel muss es in einen Entschwefelungsturm gebracht werden, um entschwefelt zu werden.
Unter normalen Bedingungen gelangt das Gas sicherlich in den Desulfurisiererturm. Wenn man jedoch außergewöhnliche Betriebsbedingungen berücksichtigt, bei denen das Gas direkt über den Sicherheitsventil abgelassen wird, muss man prüfen, ob dieses Gas in die Brennanlage für saures Gas geleitet werden sollte
1. Ob man es saures Gas nennt oder nicht – das hängt von den Anlagen im Ober- und Unterstrom ab. Wir hatten einmal ein Gas aus der Reformierung oder der Hydrierung von Diesel. Da dieses Gas in unserer Anlage mit dem katalytischen Trockengas vermischt wurde, um den Schwefelgehalt zu reduzieren, nannten wir es Reformierungs- (oder Hydrierungs-)Trockengas. In den Anlagen im Oberstrom hingegen wurde es als saures Gas bezeichnet. Jetzt weiß man, dass bei der Wasserstoffisierung hoch- und niedrigwertige Gase entstehen. Die Reformierung kommt vermutlich nicht mehr in unsere Werkstatt – das ist unklar. 2. Die Sicherheitsventile sind auf die Säuregas-Flamme ausgerichtet; wir können das Säuregas nur durch Ammonlösung regenerieren oder durch Destillation von Abwasser entfernen. Die anderen sollten wohl alle auf das Niedrigdruck-Gasnetz ausgerichtet sein.
Wir machen im Moment auch vorerst so. Allerdings gab es in den ersten Einheiten bei der Brandentlastung Werte von H2S im Bereich von 10–20 % mol – das ist dann ziemlich problematisch. Bei euch muss es doch auch solche Fälle geben, oder? In solchen Fällen von Bränden oder anderen Störungen wird das Gas dann einfach direkt in eine gewöhnliche Flamme geleitet, oder?
In der Regel öffnet sich der Sicherheitsventil, wenn niedrigdruckiges Gas einströmt – also das Gas aus dem dicksten Rohr im Leitungsnetz. Es ist möglich, das Gas entweder direkt in die Flammrohranlage zu leiten oder über einen Gasbehälter. In der Regel gibt es keine Flammrohre für saures Gas; stattdessen verfügen die Flammrohre über zwei Brenner: einen Brenner für niedrigdruckiges Gas und einen Brenner für hochdruckiges Gas (Brenngas). Dies wird auch als „ewige Flamme“ bezeichnet- -
Wird in diesem Fall J2S nicht berücksichtigt?
In diesem Fall ist es nicht möglich, von einem Luftentlüftungssystem auszugehen – stattdessen wird die Luft in einem Speicherraum aufbewahrt. Anschließend wird sie durch einen Schraubenkompressor komprimiert, um den Schwefelgehalt zu verringern. Das so gewonnene Gas kann anschließend als Brenngas verwendet werden; Das andere ist, eine Fackel anzuzünden- -
Wie hoch sind die Grenzwerte für Schwefelwasserstoff in den Abgasen an der Spitze des Turms nach der Desulfurisierung? Danke für die Anleitung
Es besteht keine große Korrelation zwischen den sauren Gasen und der genauen Menge der sauren Bestandteile in ihnen. Im Allgemeinen kann man ein Gas als saures Gas bezeichnen, solange es Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid enthält. Denn im Petrochemieprozess ist der Gehalt an sauren Gasen äußerst unterschiedlich: Im zirkulierenden Wasserstoff, der zur weiteren Raffination verwendet wird, liegt der Schwefelwasserstoffgehalt in der Regel bei nicht mehr als 500 ppm. Bei der Hydrierung von Benzinfraktionen hingegen kann der Schwefelwasserstoffgehalt im zirkulierenden Wasserstoff bis zu einem bestimmten Prozentsatz ansteigen.