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Über die PID-Steuerung

2015-11-16View Original

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Die PID-Steuerung ist die grundlegende Einheit der Steuerung des gesamten Systems – sie bildet somit die Grundlage für die gesamte Ingenieurtechnik. Laut Statistiken werden derzeit in 70 Prozent der Steuerungsanlagen noch einfache Regelkreise verwendet. Aber wie lässt sich PID richtig einsetzen, um die verschiedenen Parameter für Zielgrößen wie Druck, Temperatur, Durchfluss und Flüssigkeitsstand optimal einzustellen? Viele Menschen bleiben dabei auf der Oberfläche stehen. Auch bezüglich des Prinzips von PID wissen viele nur das Offensichtliche und nicht den Grund dahinter. Ziel dieser Diskussion ist es, im Einklang mit der Initiative der Führung von HaiChuan Grundkenntnisse zu vermitteln, die zugrundeliegenden Prinzipien zu erklären, das Niveau zu verbessern und mehr Fachleute auszubilden, die sowohl in den grundlegenden als auch in den fortgeschrittenen Kontrollmethoden versiert sind. So kann gemeinsam das Wohl von HaiChuan gefördert und der Gesellschaft genutzt werden! Wir heißen alle herzlich willkommen, aktiv mitzumachen. Durch Ihre Beteiligung wird die Qualität des Forums erheblich verbessert. Vielen Dank! ! !
Reply #22015-11-16
Ich habe persönlich schon oft den PID-Wert angepasst – dabei wird hauptsächlich anhand der Echtzeitkurve justiert. Temperaturregelventile werden in der Praxis nur selten automatisch geschaltet oder in Strömungsregelventile mit entsprechenden Parametern umgewandelt. An einem Durchflussregelventil gibt es im Allgemeinen auch nichts, was man einstellen kann. Daher werden hauptsächlich die druckgesteuerten Ventile und die flüssigkeitsgesteuerten Ventile angepasst. ——Auch hier hängt es davon ab, ob der Druck und die Stabilität der Flüssigkeitsspiegel wichtiger sind oder die Stabilität des Durchflusses.
Reply #32015-11-16
Die Anpassung der PID-Parameter erfordert zunächst ein Verständnis des zugrundeliegenden mathematischen Modells. Im Wesentlichen geht es darum, im praktischen Einsatz viele Erfahrungen zu sammeln und daraus Schlüsse zu ziehen (die genauen Methoden unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller, doch die allgemeine Richtung bleibt dieselbe). Schließlich sollte man in der Lage sein, die Parameter selbst anzupassen.
Reply #42015-11-16
P ist das, was wir als Größe der Empfindlichkeit bezeichnen – also die Geschwindigkeit, mit der auf Veränderungen des Messsignals reagiert wird. I ist die Integrationszeit, also die Dauer, über die die Abweichung beseitigt wird. D ist die Differenzierungszeit, also die Größe des Vorlaufs, wenn sich die Abweichung ändert.
Reply #52015-11-16
Man hat es bildlich so ausgedrückt: P ist das Verhältnis oder die Vergrößerung – also das, was im Moment gilt. I ist die Integrierungszeit, also die Dauer, in der die Abweichungen beseitigt werden, und gehört zur Vergangenheit. D ist die Differenzierungszeit, also die Größe des Vorsprungs, wenn sich die Abweichung ändert, und gehört in die Zukunft. Da die PID-Regelung Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft berücksichtigt und ein Musterbeispiel der klassischen Regelung ist, sind bei der Inbetriebnahme eines Produktionsprozesses die Anpassungen nichts anderes als die Einstellung der Steuerparameter.
Reply #62015-11-16
Ich habe stets die Integrierungszeit verlängert, um den Einfluss des „Integrationsterms“ auf die Anpassung der Parameter zu beseitigen. Um es bildlich auszudrücken: Wenn die zu steuernden Parameter in regelmäßigen Abständen schwanken – wobei jeder Zyklus 30 Minuten dauert – setze ich die Integrierungszeit ebenfalls auf 30 Minuten. Dadurch verliert der Integrationsterm seine Wirkung. Ich weiß nicht, ob diese Interpretation richtig ist
Reply #72015-11-17
Um den Integralterm zu beseitigen, muss man den Parameter auf Unendlich erhöhen – Ihre Auffassung ist falsch.
Reply #82015-11-17
Abgesehen von der Methode des Versuchs und Irrtums – gibt es in der Praxis noch andere zuverlässige Methoden zur Einstellung der PID-Parameter?
Reply #92015-11-17
Manchmal wird die Stärke der Integration durch die Integrationsrate ausgedrückt. Die Integrationsrate ist das Umgekehrte der Integrationszeit. Somit verstärkt eine erhöhte Integrationsrate die Integration – was gleichbedeutend damit ist, die Integrationszeit zu verringern, um die Integration zu verstärken.
Reply #102015-11-18
In der praktischen Anwendung ist die empirische Methode recht nützlich und erzielt gute Ergebnisse. Außerdem ist bei der Yokogawa das Serienwert p=100, I=20 am besten geeignet ; Es gibt auch die Selbstjustiermethode, die in der praktischen Produktion nur selten verwendet wird.
Reply #112015-11-19
Bitte geben Sie viele Vorschläge – erst durch Ihre Beteiligung wird das Forum lebendiger.

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