Thread Content
Unsere Firma verfügt über Kompressoren vom Typ 4M32. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Lagerbuchsen des Kurbelwellenlagers stark abgenutzt waren. Die Härte der Lagerbuchsen lag zwischen HB152 und HB156. Das Material der dünnwandigen Lager bestand aus einer Zinnbasis-Babbitt-Legierung mit der Zusammensetzung 11-6. Meiner Ansicht nach ist die Härte der Wellenenden des Kurbelgehäuses unzureichend. Es konnten keine entsprechenden Designvorgaben für das Kurbelgehäuse gefunden werden. Laut dem Anhang von GB/T 18326-2001 „Schlüsselringe – Mehrschichtmaterialien für dünnwandige Schlüsselringe“ sollte die Härte des Kurbelgehäuses in Kombination mit dem SnSb8Cu4-Berylliumlegierungsstoff, der dem 11-6-Zinn-Berylliumlegierungsstoff ähnelt, mindestens HB220 betragen. Abgesehen von den Ursachen im Zusammenhang mit dem Schmieröl – kann eine geringe Härte des Kurbelwellenrohrs zu deren Abnutzung führen? Die Betriebszeit beträgt lediglich 16.000 Stunden; gemäß den Vorschriften ist daher bereits nach dieser Zeit eine erste große Wartung erforderlich. Falls es relevant ist: Gibt es entsprechende Standards?
Die übliche Materialart für Kurbelwellen ist Stahl mit der Größe 45#. Die Lagerstellen sowie die Kurven der Kurbelwellen werden nach der Bearbeitung durch eine Oberflächenhärtung behandelt. Wenn die Oberfläche abgenutzt ist, nimmt das Abnutzungsverhalten stark zu. Um daher eine lange Nutzungsdauer zu erreichen, muss auch die nach dem Schleifen behandelte Oberfläche gehärtet werden.
Man muss den Öldruck sowie die Temperatur der Lager überprüfen
Unzureichender Öldruck führt zu einer unzureichenden Schmierung an bestimmten Stellen und somit zu Abnutzung der Achsenenden