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Die Destillation erfolgt mit einem Doppel-Turm-Verfahren. Bei der Kalibrierung beträgt der Schwefelgehalt im Reinbenzin 9 PPm – warum dann 91 PPm im Naphtha? ? ?
Der Stabilisierungsturm hat das Schwefelwasserstoff nicht vollständig entfernt und damit an die Spitze des Destillationsturms gebracht. Der Gehalt an Schwefelwasserstoff im Naphtha ist hoch.
Der Gesamtstickstoffgehalt im vorderen Bereich ist hoch; im hinteren Bereich befindet sich der größte Teil des Stickstoffs direkt in der oberen Partie des Turms
Im Gasschornstein wurde das Schwefelwasserstoff nicht vollständig entfernt, wodurch es in den Destillationskolben gelangte und anschließend bis zur Oberseite des Kolbens verdampft wurde. Der Streckerturm kann den Turmdruck angemessen senken oder die Temperatur am Turbinenboden erhöhen.
Einerseits kann Schwefelwasserstoff durch eine Erhöhung der Menge an Stillegas am Boden des Stillegers beseitigt werden. Andererseits könnte es daran liegen, dass zu viel Thiol-Schwefel vorhanden ist – in diesem Fall kann die Menge an Schwefelwasserstoff im zirkulierenden Wasserstoff verringert werden oder die Temperatur der Nachreinigungsstufen erhöht werden.
Es handelt sich vermutlich um Disulfide. Das raffinierte Produkt sowie das Natronlauge-Naphtha werden in den Stillegungsturm geleitet – diesen Bestandteilen ist es wohl schwer zu entziehen
Man sollte einen Bleiacetat-Korrosionsversuch durchführen – meiner Meinung nach liegt das Problem darin, dass der Schwefelwasserstoffgehalt im Naphtha zu hoch ist. Der Schwefelgehalt im Reinkohlebrennstoff beträgt 9 ppm. In Naphtha kann es keinen organischen Schwefel geben. Man kann in den Schwefelwasserstoffentfernungsturm Wasserstoff zur Stabilisierung einleiten oder vor der Ausgangsanlage für Naphthol einen Entschwefelungstank für Naphthol einbauen.