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1) Der fertige Benzin aus den Raffinerien besteht heutzutage aus einer Mischung verschiedener Destillate. Der Oktanzahlwert wird jedoch in der Regel durch Experimente bestimmt. Kann man den Oktanzahlwert der einzelnen Öle sowie den Oktanzahlwert der Mischung berechnen? 2) Auf welche Eigenschaften des Öls wird in der Regel zur Schätzung zurückgegriffen, zum Beispiel Struktur, Molekulargewicht, Dichte, Zusammensetzung oder andere? 3) Wie groß darf der Berechnungsfehler sein, um akzeptabel zu sein – zum Beispiel 0,5, oder 0,1, oder wie viel? Hohe Belohnung je nach Qualität der Antworten! !
Der Oktanzahlwert lässt sich nicht vorhersagen. Durch Massenspektrometrie-Analysen sowie Daten der Nahinfrarot-Analyse können Werte mit empirischen Formeln berechnet werden.
Wenn man den Oktanzahl der einzelnen Komponenten, aus denen das Benzin hergestellt wird, kennt, kann man den Oktanzahl des gemischten Benzins vorhersagen. Da es keine lineare Beziehung zwischen den Oktanzahlen gibt, kann man diese jedoch mithilfe linearer Zusammenhänge und empirischer Werte schätzen. Wie sonst könnte man einen Plan zur Herstellung von Benzin entwickeln? Die Ergebnisse der Berechnungen weichen von den Ergebnissen der harmonischen Analyse ab. In der Regel ist eine Abweichung von bis zu 0,5 Oktanwerten in Ordnung. Andernfalls – wenn die manuellen Berechnungen genau denselben Wert wie die Messungen mit dem Oktanmessgerät ergeben würden – warum sollte man dann noch Millionen ausgeben, um ein Oktanmessgerät zu kaufen?