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Die Kläranlagen sind ein wichtiger Bestandteil der Umweltschutzanlagen bei Bauprojekten. Der Schlüssel zur Einhaltung der Vorschriften bezüglich der Abwasserableitung liegt in einem reibungslosen Betrieb der Kläranlagen. Dennoch kommen in solchen Anlagen regelmäßig Unfälle vor. Um 10 Uhr am 4. April 2015 musste die Abwasserbehandlungsanlage der Firma Fujian Fuwei Co., Ltd. stillgelegt werden, um Wartungsarbeiten durchzuführen. Zwei Arbeiter öffneten dabei die Ventile zur Entleerung des Abwassers aus den Behältern. Aufgrund des in diesen Behältern angesammelten Schwefelwassers wurden sie vergiftet. Drei weitere Personen, die versuchten, ihnen zu helfen, wurden ebenfalls vergiftet. Insgesamt erlitten fünf Menschen eine Vergiftung. Trotz medizinischer Hilfe starben sie alle. Am 30. August 2014 ereignete sich in der Abwasseranlage des Werks von Xiamen Chenhong Technology in der Schweiz ein ähnlicher Unfall. Dabei kamen insgesamt 3 Menschen ums Leben und eine Person wurde verletzt. Angesichts solcher Vorfälle möchten wir gerne einige Informationen mit Ihnen teilen, um Unfälle in Abwasseranlagen zu verhindern. 1. Die meisten Kläranlagen sind Quellen für unangenehme Gerüche. Obwohl es unterschiedliche Verfahren gibt, können alle Komponenten dieser Verfahren giftige Gase erzeugen. Die häufig vorkommenden giftigen Gase sind hauptsächlich Schwefelwasserstoff und Ammoniak ; Häufig vorkommende Schadstofferzeuger sind Regulierbecken, Neutralisierbecken, Sedimentationsbecken, Schlammkonzentrierbecken usw. Bei der Betriebsführung einer Kläranlage müssen Arbeiten wie das Entfernen von Schlamm sowie Wartungsarbeiten durchgeführt werden. Die Mitarbeiter sollten zunächst für eine gute Belüftung sorgen. Beim Entfernen von Schlamm oder bei Wartungsarbeiten ist es ratsam, Gasmasken zu tragen. 2. Die Mitarbeiter der Kläranlagen sollten der Notfallausbildung in diesen Anlagen große Bedeutung beimessen und stets Notfallausrüstung bereithalten, um größere Verluste durch die Rettung von vergifteten Personen zu vermeiden. 3. Im Falle eines Vergiftungsunfalls muss man, unter Berücksichtigung der Sicherheit der Rettungskräfte, die vergifteten Personen so schnell wie möglich vom Unfallort wegbringen – an einen Ort mit frischer Luft. Dabei sollten die Knöpfe der Kleidung geöffnet werden, damit die Atemwege frei bleiben. Bei Personen mit eingestelltem Atem muss umgehend künstliche Beatmung durchgeführt werden. Bei entsprechenden Voraussetzungen sollte auch Sauerstoffverabreichung erfolgen. Bei Personen mit Augenschäden sollten die Augen umgehend mehrmals mit klarem Wasser oder Salzlösung gespült werden. Außerdem müssen die Rettungskräfte auf ihre eigene Sicherheit achten. Bei der Durchführung von Mund-zu-Mund-Beatmung müssen sie verhindern, dass sie den Atem des Patienten oder giftige Gase, die aus der Kleidung des Patienten austreten, einatmen – um eine zweite Vergiftung zu vermeiden. Neben Vergiftungsfällen kommen in Kläranlagen auch häufig Todesfälle durch Ertrinken vor. Kläranlagen sollten regelmäßig selbst überprüft werden. An offenen Bereichen wie den Belüftungstanks und aeroben Becken sollten Schutzzäune installiert werden, um zu verhindern, dass Menschen hineinfallen ; Die Ausbildung und Schulung sollen verbessert werden, um Arbeiten wie das Hinzufügen von Chemikalien und das Entnehmen von Proben zu standardisieren und Stürze von Personen zu vermeiden. Unfälle in Kläranlagen kommen häufig vor. Wir hoffen, dass die Kollegen, die an vorderster Front im Umweltschutz tätig sind, daraus lernen und auf ihre Sicherheit achten.
Sehr gutes Unfallbeispiel – die Risikoidentifizierung bei den damit verbundenen Inspektionen und Wartungsarbeiten wird dadurch deutlicher.
Sehr gut gesagt – Kläranlagen und die Prozesse zur Wasseraufbereitung sind Orte mit großen Risiken, und es fällt oft nicht auf