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Dieser Beitrag wurde zuletzt von yinkuilin6868 am 19.11.2015 um 09:04 bearbeitet. Das Thema der niedrigen Preise für Rohöl auf internationaler Ebene dominiert weiterhin den Markt. In letzter Zeit liegen die Preise für Rohölfutures in Europa und Amerika bei etwa 40–41 US-Dollar pro Tonne – das sind die niedrigsten Werte seit fast zweihalb Monaten. Im Vergleich zu den Höchstwerten im Juni 2014 von 115,06 bzw. 107,26 US-Dollar pro Barrel sind die Futures-Preise für Rohöl in Europa und den USA um jeweils 62,09 % bzw. 62,02 % gefallen. Aber andererseits ist Rohöl nicht eine direkte Vorstufe für Methanolprodukte. Welchen Einfluss hat daher ein Rückgang des Rohölpreises auf den Methanolmarkt? Was die Einstellung angeht: Da Rohöl als Leitprodukt unter den Rohstoffen gilt, hat jede seiner Bewegungen unweigerlich Auswirkungen auf den Markt. Aufgrund des jüngsten starken Rückgangs der Rohölpreise breitete sich Panik auf dem Markt aus. Da Methanol als Chemikalie natürlich nicht unberührt bleiben kann, hatte der Rückgang der Rohölpreise zunächst eine negative Auswirkung auf den Methanolmarkt – es handelt sich dabei zweifellos um einen „Psychokrieg“. Andererseits wird ein Rückgang der Rohölpreise zu einem Rückgang der Erdgaspreise führen. Dadurch sinken die Produktionskosten für Methanol aus Erdgas – und auch die Preise für Methanol werden davon beeinflusst. Auf der Nachfrageseite: Unter den downstream-Produkten des Methans stehen Produkte wie Dimethylether, MTBE sowie Olefine aus Methan in engem Zusammenhang mit den Entwicklungen beim Rohöl. Dimethan in Konzentration von 94 % wird auf dem Markt zur Mischung mit Flüssiggas verwendet. Der Preis von Flüssiggas hängt wiederum stark vom Preis des Rohöls ab. Wenn der Preis des Rohöls fällt, kann der Preis von Flüssiggas nicht einfach steigen. Wenn der Preis von Flüssiggas fällt, steht auch Dimethan unter großem Druck. Laut Untersuchungen liegt die Gesamtbetriebsrate von Dimethylether im Inland derzeit bei etwa 30%, während die Auslastung der Produktionskapazitäten nur bei rund 10% liegt. Dimethylether macht etwa 16% des Verbrauchs im Methanolmarkt aus. Aufgrund der niedrigen Betriebsrate sinkt auch die Nachfrage nach Methanol. Was MTBE angeht, so zeigt der internationale Ölpreis derzeit einen abwärtsgerichteten Trend. Der Markt für raffinierte Öle erlebt bereits zehn aufeinanderfolgende Preisrückgänge; die Entwicklung auf diesem Markt ist somit schlecht. Auch für MTBE fehlt es an Antriebskräften für einen Preisanstieg. Doch aufgrund der hohen Preise für das MTBE-Rohmaterial C4 ist aufgrund der Kostenstruktur nur ein begrenztes Abschwungpotenzial am Markt vorhanden. Die Herstellung von Olefinen aus Methanol macht 30 Prozent des downstream-Verbrauchs von Methanol aus. Olefine wiederum gehören zu den Produkten der traditionellen Petrochemieindustrie, wobei ihre Preise eng mit den Ölpreisen verbunden sind. Obwohl Unternehmen, die Methanol in Olefine umwandeln, in den letzten Jahren schnell den Markt für Produkte aus Methanol erobert haben, ist aufgrund niedriger Ölpreise die Auslastung dieser Anlagen noch nicht vollständig ausgeschöpft – der tatsächliche Verbrauch bleibt daher sehr gering. Der Rohölpreis fällt weiter, was die Gewinne der Produkte aus Methanol verringert. Dadurch sinkt auch das Interesse der Unternehmen am Kauf von Methanol. Am Beispiel der Herstellung von Olefinen aus Methanol: Im Jahr 2015 machte die Herstellung von Olefinen aus Methanol etwa 40 Prozent des Gesamtverbrauchs an Methanol aus. Dieser Bereich ist somit der größte Abnehmer von Methanol in China. Die Entwicklung dieser Nachfrage hat einen entscheidenden Einfluss auf den Methanolmarkt. Insbesondere in jüngster Zeit ist der internationale und inländische Propylenmarkt kontinuierlich gefallen, wodurch die meisten methanolbasierten Propylenhersteller an den Küsten in Verluste gerieten und ihre Auslastung in unterschiedlichem Maße beeinträchtigt wurde. Derzeit gibt es viele negative Faktoren auf dem Ölmarkt. Aufgrund von Überangeboten sowie Erwartungen an Zinserhöhungen durch die Federal Reserve bleibt die Entwicklung der Ölpreise weiterhin ungünstig. Bei niedrigen Ölpreisen ist es für die Unternehmen, die Methanol verarbeiten, kaum möglich, Gewinne zu erzielen. Dadurch sinken die Preise für die Produkte, die aus Methanol hergestellt werden, was wiederum die Nachfrage nach Methanol verringert. In absehbarer Zeit wird sich die Nachfrage daher nicht verbessern. Diese negativen Faktoren belasten den Markt – ein Anstieg des Methanolpreises erfordert daher stärkere positive Entwicklungen.
Das Shuangjia-Projekt ist nicht einfach. . . . . . . . . . . . . . .