Sechs Blindstellen bei der sicheren Produktion
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von yinkuilin6868 am 19.11.2015 um 16:41 bearbeitet. Die sichere Produktion ist eine äußerst wichtige Angelegenheit für Unternehmen – sie betrifft nicht nur die allgemeine Entwicklung des Unternehmens, sondern auch die direkten Interessen jeder einzelnen Mitarbeiterfamilie. Das Verständnis für sicheres Arbeiten wird ständig vertieft, es gibt jedoch immer noch viele Bereiche, die verbessert werden müssen. Insbesondere weisen einige Unternehmen bei der Sicherheitsarbeit erhebliche Mängel in ihrem Verständnis der „Sicherheitslücken“ auf – und genau das legt den Grundstein für Unfälle. I. Sicherheitsmanagement in der Nachtschicht: Das Sicherheitsmanagement in Unternehmen konzentriert sich in der Regel stärker auf die Tagschicht und vernachlässigt oder lockert das Sicherheitsmanagement in der Nachtschicht. Doch gerade in dieser Zeit ist die Unfallrate höher. Während der Schichtzeit können die Mitarbeiter aufgrund der Überwachung durch die Leitungskräfte die Vorschriften einhalten und ihre Arbeiten sowie Wartungsarbeiten streng nach den vorgeschriebenen Verfahren durchführen. Wenn die Leitungskräfte jedoch nicht mehr anwesend sind, lassen einige Mitarbeiter ihre Anforderungen an sich selbst nach, was zu Fehlverhalten führt und somit Unfälle verursacht. Um Unfälle in der Nachtschicht zu vermeiden, muss zunächst durch Sicherheitsschulungen das Bewusstsein der Mitarbeiter für ihre Pflichten gestärkt werden. Gleichzeitig müssen die Aufsichtspflichten der Teamleiter genutzt werden, um ein „Vakuum“ in der Nachtschichtverwaltung zu beseitigen. Außerdem sollten Unternehmen die Anforderungen bezüglich Nachtdiensten und Inspektionen durch Führungskräfte umsetzen, diese überprüfen und mit Belohnungen oder Strafen verknüpfen. Zweitens: Sicherheitsmanagement an Feiertagen. Die Verlängerung der gesetzlichen Feiertage stellt für die sichere Produktion der Unternehmen neue Herausforderungen dar. Das Feiertagsgefühl kann dazu führen, dass die Mitarbeiter abgelenkt sind, was wiederum Unfälle auslösen kann. Daher sollten Unternehmen ein System für die Übernahme von Schichten an Feiertagen einführen, vor, während und nach den Feiertagen gründliche Sicherheitskontrollen durchführen sowie Notfallmaßnahmen festlegen. Drei: Sicherheitsmanagement bei „Ein-Personen-Posten“ Mit den Reformen zur Reduzierung der Belegschaftsgröße und Steigerung der Effizienz werden „Ein-Personen-Posten“ zunehmend vorkommen. Eine Stelle, ein Bediener oder Inspektor – wenn es zu Unregelmäßigkeiten kommt und diese nicht rechtzeitig erkannt, verhindert und beseitigt werden, führt das unweigerlich zu ernsten Folgen. Um die Verwaltung der „Ein-Personen-Positionen“ zu verbessern, ist es notwendig, das Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter zu stärken und ihre Fähigkeit zur Risikoprävention durch Schulungen zu verbessern. Gleichzeitig soll die Kommunikation mit den Mitarbeitern an den „Eins-Personen-Stationen“ verbessert werden. Die leitenden Mitarbeiter oder Teamleiter sollten regelmäßig mit den Personen an diesen Stationen kommunizieren, um so die Häufigkeit der Überprüfungen zu erhöhen und Probleme rechtzeitig zu erkennen und zu lösen. IV. Seien Sie wachsam vor *inertialen Verstößen*. Inertiale Verstöße treten meist in einem oder mehreren Schritten des Arbeitsprozesses auf. Es weist eine gewisse Tarnfähigkeit auf; ohne Beobachtung des Vorgangs ist es schwer zu entdecken. Und schlechte Gewohnheiten, einmal entwickelt, sind schwer zu ändern und säen die Keime für Unfälle. Um somit *inertiale Verstöße zu vermeiden, ist es notwendig, Schulungen zur sicheren Arbeitsweise durchzuführen. Schon von Anfang an sollten standardisierte Vorgehensweisen etabliert werden. Bei älteren Mitarbeitern müssen die *inertialen Verstöße genauer analysiert und untersucht werden, um die zugrundeliegenden Ursachen sowie Muster herauszufinden. Es sind wiederholte Korrektur- und Trainingsmaßnahmen erforderlich, um solche *inertialen Verstöße endgültig zu beseitigen. V. Sicherheitsschulung für Fachkräfte und Führungskräfte: Unternehmen legen oft Wert auf die Sicherheitsschulung der Bediener, vernachlässigen jedoch die Schulung der Fachkräfte und Führungskräfte. Da die meisten Techniker und Führungskräfte in wichtigen Positionen im Bereich des Prozessdesigns, der Produktionssteuerung und -verwaltung tätig sind, bestimmen ihr Sicherheitsbewusstsein sowie ihre Sicherheitsfähigkeiten die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Prozesse sowie der Ausrüstung sowie die Rationalität der erteilten Anweisungen. Daher müssen Unternehmen die Sicherheitsschulungen für diese Mitarbeiter verstärken, um angeborene Unfallrisiken in der Planungsphase sowie unsichere Anweisungen während der Produktion zu vermeiden. Und durch sie beeinflussen und motivieren sie die Mitarbeiter vor Ort, sich mit Sicherheit auseinanderzusetzen und sicher zu arbeiten. VI. Sicherheitsmanagement außerhalb der ProduktionsbereicheUnternehmen legen in der Regel Wert auf das Sicherheitsmanagement in den Produktionsbereichen und vernachlässigen dabei das Sicherheitsmanagement in den Verwaltungs- und Logistikabteilungen. Allerdings weist diese Abteilungen eine hohe Fluktuation der Mitarbeiter auf, die Personalsituation ist komplex und potenzielle Unfallgefahren sind schwer erkennbar. Sollte ein Unfall eintreten, wären die Folgen genauso gravierend. Deshalb sollte es auch in den Rahmen der gesamten Unternehmenssicherheitsverwaltung einbezogen werden, mit Sicherheitsfachleuten ausgestattet werden, die Überwachung verstärkt werden und Maßnahmen ergriffen werden, um potenzielle Gefahren zu beseitigen, damit keine Unfallgeschehen auftreten. Die oben genannten Punkte sind Schwachstellen in der Sicherheitsverwaltung und stellen „Blindstellen“ dar, die oft übersehen werden. Unfälle wählen weder Zeit noch Ort noch Opfer aus; überall, wo es zu Sicherheitsproblemen kommt, entstehen schreckliche Katastrophen. Deshalb müssen wir unsere Augen schärfen, damit es keine „Blindstellen“ mehr gibt.