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Im Prozess zur Herstellung von Ammoniak wird wasserstoffhaltiger Kohlenstoffdampf in sechs Kompressionsschritten verwendet. Derzeit beträgt die Temperatur des Wassergasgemisches beim Eintritt in den Kompressor 37 °C. Ich möchte fragen: Könnte man den Energieverbrauch des Kompressors verringern, wenn das Gas vor dem Eintritt in den Kompressor auf 20 °C abgekühlt wird? Um wie viel könnte der Verbrauch dann sinken? Danke!
Das Verhältnis zwischen der Einlasstemperatur des Kompressors im Prozess der Ammoniaksynthese und dem Energieverbrauch des Kompressors ist ein Thema, das es wert ist, untersucht zu werden.
Je niedriger die Eingangstemperatur ist, desto geringer ist der Energieverbrauch des Kompressors
Die Einlasstemperatur des Kompressors ist niedrig. Unter der Voraussetzung, dass weiterhin derselbe Luftstrom in Nm erforderlich ist, verringert sich die Belastung des Kompressors – und somit auch der Stromverbrauch
Bei konstanten Werten wie dem Gasvolumen, den Gaszusammensetzungen und dem Kompressionsverhältnis kann eine Senkung der Einlasstemperatur dazu führen, dass ein Teil der benötigten Energie – also des Stromverbrauchs – eingespart werden kann.
Durch die Kompression sinkt die Temperatur des Gases. Die direkteste Auswirkung davon ist, dass die Menge des Gases erhöht werden kann, wodurch die Produktion gesteigert wird. Durch die Senkung der Gastemperatur sinkt auch die Menge an gesättigtem Wasser im Gas. Dadurch erhöht sich das Volumen des nutzbaren Gases, was zu einer Energieeinsparung beim Kompressor führt.