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Die Drucktemperatur des Messluftstroms, der in den üblichen Druckluftstationen bereitgestellt wird, liegt im Bereich von -40 bis -50 °C. Wenn dieser Luftstrom als Dichtungsluft für Sauerstoffpumpen und Stickstoffpumpen verwendet wird, ist die Betriebstemperatur noch niedriger – kann es dann zu Kondenswasserbildung kommen? Ebenso liegt der Druckpunkt des Lufts nach dem Molekularsieb unter -65, doch die Temperatur im Destillationskolben beträgt etwa 200 Grad. Zu diesem Zeitpunkt sollte auch Wasser ausfällen!
Ja! Für das Dichtgas der Sauerstoff-Stickstoff-Pumpe ist Stickstoff am besten! Anforderungen an Reinigungsgeräte – unter -70! Jedes Mal, wenn man mit dem Auto fährt und es stark aufheizt, ist die Wirkung besser!
Ja, in der Regel wird es mit Stickstoff abgedichtet
Warum wird bei der heutigen Konstruktion immer noch eine Dichtung mit Steuerluft verwendet? Was passiert mit dem im Turm entstehenden Wasserdampf?
Die Abdichtung mit Stickstoff wird von den Nutzern selbst vorgenommen. Bei der Konstruktion der Anlagen von Air Liquide wird hingegen Druckluft zur Abdichtung verwendet. Wussten sie denn nicht, dass dabei Wasser entstehen kann?
Man kann nicht von Ausfällen sprechen – es handelt sich wohl eher um Erstarren. Der Taupunkt der Steuerluft ist nicht in Ordnung. Als Schließgas für die Sauerstoff- und Argonpumpen kann das Erstarren dazu führen, dass die Leitungen für die Steuerluft verstopfen. Deshalb sollte beim Stilllegen des Systems gründlich aufgewärmt werden, um eventuelle Verstopfungen zu beseitigen!
Die Hersteller verlangen in der Regel, dass der Taupunkt des Schließgases unter –60 Grad Celsius liegt. Die Luft in den Messstationen ist offensichtlich nicht geeignet – es wird empfohlen, Luft zu verwenden, die durch Molekularsiebe gereinigt wurde. Es handelt sich dabei nicht um ein Problem durch Wasserausfällung; bereits im Plattenfilterprozess kristallisiert das Wasser aus. Dennoch liegt diese Luft innerhalb der zulässigen Grenzwerte. Deshalb muss die Anlage alle zwei Jahre gründlich aufgewärmt werden~~
Die für die Messgeräte benötigte Druckluft wird in den Kompressorenstationen in der Regel bei einem Taupunkt von -40 bis -50 °C bereitgestellt. In sehr kalten Regionen kann der Taupunkt durch den Einsatz von Molekularsieben auf -90 °C gesenkt werden. Dennoch erreicht die Temperatur im Turm letztendlich etwa -200 °C – dadurch kristallisiert das Wasser trotzdem aus. Es ist daher sinnvoll, die Anlage alle zwei Jahre zu erhitzen. Da dem so ist, ist es nicht notwendig, für die Abdichtung der Sauerstoff-Stickstoff-Pumpe Messtreibgas zu verwenden – selbst Messtreibgas nach dem Molekularsieb eignet sich dafür. Es ist viel besser, direkt Stickstoff aus dem Produktstrom zu nutzen; dabei ist kein Wasser enthalten, und selbst verunreinigter Stickstoff tut es auch!
Wir verwenden alle Druckstickstoff oder Mitteldruckstickstoff als Abdichtgas für Kältepumpen – bei langfristiger Nutzung gibt es kein Problem
Und die Argonpumpe? Welche Gasquelle wird verwendet?
Kann man statt einer Argonpumpe Stickstoff bei niedrigem Druck verwenden?
Wenn das Messluftsystem aus demselben Luftstrom wie die Luft, die in den Kühltank gelangt, versorgt wird, müssen Sie sich um dieses Problem keineswegs Sorgen machen. Da es mit einem Molekularsieb behandelt wurde, enthält es unter normalen Umständen im Grunde kein Wasser. Wenn das Messluft direkt durch einen Luftkompressor komprimiert wird, muss stets auf den Taupunkt geachtet werden. Andernfalls kann es, wie Sie befürchten, zu Wasserbildung, Eisbildung und Verstopfungen kommen. . .
Ja, der Taupunkt des für die Messgeräte bereitgestellten Druckluftstroms ist relativ hoch. Zudem erfolgt die Wartung manchmal nicht ordnungsgemäß. Deshalb sollte möglichst eine Druckluftquelle verwendet werden, die nach dem Einsatz von Molekularsieben entsteht oder eine andere Quelle~~
Selbst bei Anlagenluft nach dem Molekularsieb liegt die Taupunkttemperatur höchstens bei -90, während die Temperatur im Turm bei fast -200 liegt!
Zu Punkt eins gibt es kein Problem, aber bei Punkt zwei schon. Die typische Taupunkttemperatur nach der Reinigung liegt unter -70°. Bei dieser Temperatur enthält die Luft praktisch kein Wasser mehr. Deshalb wird auch bei sehr niedrigen Temperaturen kein Wasser ausgeschieden oder gefriert. Das ist auch der Grund, warum die Luft nach der Reinigung in den Plattenwärmetauscher eingespeist werden kann. Wenn man deiner Idee folgt, wäre der Plattenwärmetauscher bereits längst zugefroren
Daher ist im Turm Wasser vorhanden – an den Plattenwänden, auf den Turmplatten oder dem Füllmaterial. Ein Teil davon wird natürlich zusammen mit dem Produkt aus dem Turm abgeführt. Es handelt sich dabei um ein dynamisches Gleichgewicht – und genau das ist auch der Grund dafür, warum nach dem Molekularsieb ein niedriger Taupunkt erforderlich ist. Bei der Lufttrennung muss alle zwei Jahre eine intensive Erwärmung erfolgen, um diese gefrorenen Bestandteile zu entfernen~~