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Was muss bei der Lagerung und dem Transport von Harzen beachtet werden?

2015-11-21View Original

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Was muss bei der Lagerung und dem Transport von Harzen beachtet werden?
Reply #22015-11-21
Hauptsächlich geht es darum, zu verhindern, dass das Wasser aus dem Harz entweicht.
Reply #32015-11-21
I. Ionenaustauschharze enthalten eine bestimmte Menge an Gleichgewichtswasser. Sie sollten während der Lagerung und des Transports feucht gehalten werden, um ein Austrocknen zu verhindern. Resin sollte im Innenbereich oder unter Überdachung gelagert werden, wobei eine Umgebungstemperatur von 5°C bis 40°C geeignet ist. Gefüllte Harze sollten der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, sowie von Heizgeräten wie Kesseln und Heizungen entfernt bleiben, um eine Austrocknung zu vermeiden. Falls festgestellt wird, dass die Resin bereits entwässert ist, darf sie auf keinen Fall direkt ins Wasser gegeben werden, um zu vermeiden, dass die trockene Resin durch Kontakt mit Wasser stark anschwellt und zerbricht. Je nach Grad der Entwässerung sollte eine Lösung aus etwa 10 % Salzwasser allmählich zur Resin hinzugefügt werden. Nach mehreren Stunden Einweichen sollte die Lösung anschließend mit sauberem Wasser allmählich verdünnt werden. Zweitens: Bei der langfristigen Lagerung von Ionen austauschenden Resinen – insbesondere dann, wenn sie in stillgelegten Geräten aufbewahrt werden müssen – sollten starke Resine (stark saure und stark basische Resine) in ihre salzartige Form umgewandelt werden. Schwache Resine (schwach saure und schwach basische Resine) können in ihre entsprechenden Wasserstoffform oder freien Ammoniakform umgewandelt werden – oder auch in ihre salzartige Form, um die Stabilität der Eigenschaften der Resine zu gewährleisten. Anschließend wird es in sauberes Wasser getaucht. Wenn das stillgelegte Gerät entleert werden muss, sollte es abgedichtet werden, um zu verhindern, dass Wasser aus dem Harz entweicht. Drittens: Die in den Austauscher gelegte Resin, die über einen längeren Zeitraum nicht verwendet wird, muss vor der Lagerung gründlich gereinigt werden, um eine irreversible Kontamination durch Mikroorganismen wie Algen oder Bakterien zu verhindern. Dabei sollen die im Laufe der Nutzung angesammelten Schwebstoffe entfernt werden. Zudem ist es wichtig, die Resin regelmäßig zu spülen und das Wasser auszutauschen. Oder nach einer vollständigen Reinigung können folgende Maßnahmen ergriffen werden: Anionenaustauscher: Mit einer Mischung aus 10 % NaCl und 2 % NaOH – in einem Verhältnis von 3 Mal dem Volumen des Austauschers – wird die Lösung zweimal durch die Austauschschicht geleitet. Dabei bleibt die Schicht jeweils mehrere Stunden lang in der Lösung, bevor diese wieder abgeleitet wird. Bei Bedarf sollte die Resin-Schicht vor dem Neustart mit einer Lösung von 0,2 % Wasserstoffperoxid (H2O2) in einem Volumen, das dem Doppelten des Resin-Volumens entspricht, übergossen werden.  Positiv geladene Resine: In Ionenaustauschern sowie in Rohrleitungen kann eine 0,5-%ige Formalinlösung eingesetzt werden; diese Konzentration sollte während der Stilllegung beibehalten werden. Es kann auch in Salzwasser eingeweicht werden. Vor dem Neustart des Geräts sollte es mit einer 0,2%-igen Hydrogenperoxidlösung oder einer 0,5%-igen Formaldehydlösung besprüht werden. IV. Wenn die Umgebungstemperatur bei 0 °C oder darunter liegt, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um zu verhindern, dass das Harz aufgrund des Einfrierens von Feuchtigkeit im Inneren zerbricht. Dazu sollten Isoliermaßnahmen getroffen werden, oder das Harz sollte je nach Temperaturbedingungen in Salzwasser einer entsprechenden Konzentration aufbewahrt werden, um ein Erfrieren zu verhindern. Wenn festgestellt wird, dass das Harz gefroren ist, sollte es langsam und natürlich auftauen lassen; es darf auf keinen Fall mechanische Kräfte auf das Harz ausgeübt werden.
Reply #42015-11-21
Bei Raumtemperatur ist es fest oder halbfest, löst sich in der Regel nicht in Wasser auf, lässt sich jedoch in organischen Lösungsmitteln lösen. Gibt es Anforderungen an die Transporttemperatur?
Reply #52015-11-22
Ionenaustauschharze werden in der Wasseraufbereitungsindustrie häufig eingesetzt. Bei ihrem Transport und ihrer Lagerung müssen richtige Vorgehensweisen eingehalten werden. Es gibt viele Möglichkeiten, Ionenaustauschharze zu verwenden – auf unserer Website finden Sie detaillierte Informationen dazu. Wenn Ionenaustauschharze über einen längeren Zeitraum aufbewahrt werden sollen, sollten Harze mit starker Säure- oder Basenreaktivität in ihre salzartige Form umgewandelt werden. Harze mit schwacher Säure- oder Basenreaktivität können entweder in ihre Wasserstoffform oder in ihre freie Aminform sowie in die salzartige Form umgewandelt werden. Auf diese Weise kann die Stabilität der Harze gewährleistet werden. Anschließend sollten sie in sauberes Wasser getaucht werden, um ein Austrocknen zu verhindern. Wenn die Temperatur in der Lagerumgebung sehr niedrig ist und sogar den Gefrierpunkt erreicht hat, muss man Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass das Harz gefriert und dadurch zerbricht. Dazu kann man die Umgebung temperiert halten oder das Material in Salzwasser lagern, um ein Einfrieren zu verhindern. Die optimale Lagerungstemperatur für Harze liegt bei 5–40 Grad Celsius. Sie dürfen nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, um ein Austrocknen des Harzes zu verhindern.
Reply #62015-11-22
Hinweise:
1. Die Ionenaustauschharze enthalten einen gewissen Anteil an Feuchtigkeit. Sie sollten daher nicht im Freien gelagert werden. Während des Transports und der Lagerung muss die Feuchtigkeit aufrechterhalten werden, um zu verhindern, dass das Harz durch Trocknung zerbricht. Falls das Harz während der Lagerung austrocknet, sollte es zunächst in konzentriertem Salzwasser (10 %) eingeweicht werden, anschließend allmählich verdünnt werden. Es darf nicht direkt ins Wasser gegeben werden, da sonst das Harz durch plötzliche Ausdehnung zerbrechen könnte.   2. Bei der Lagerung und Beförderung im Winter sollte die Temperatur zwischen 5–40 °C gehalten werden, um Überkühlung oder Überhitzung zu vermeiden, die die Qualität beeinträchtigen könnten. Falls im Winter keine Isoliertechnik vorhanden ist, kann das Harz in Salzwasser gelagert werden; die Konzentration des Salzwassers kann je nach Temperatur angepasst werden.   3. In den industriellen Produkten aus Ionenaustauschharzen sind in der Regel geringe Mengen an Polymeren sowie Monomeren enthalten, die nicht an der Reaktion teilgenommen haben. Zudem sind dort anorganische Verunreinigungen wie Eisen, Blei und Kupfer vorhanden. Wenn das Harz mit Wasser, Säuren, Basen oder anderen Lösungen in Berührung kommt, gelangen diese Stoffe in die Lösung und beeinträchtigen dadurch die Qualität des Wassers. Deshalb muss das neue Harz vor der Verwendung vorbehandelt werden. Zunächst wird das Harz mit Wasser vollständig aufgeblasen. Anschließend können die anorganischen Verunreinigungen (hauptsächlich Eisenverbindungen) mit einer 4–5%igen Salzsäurelösung entfernt werden. Die organischen Verunreinigungen hingegen können mit einer 2–4%igen Natriumhydroxidlösung beseitigt werden. Es sollte bis zu einem nahezu neutralen Wert gewaschen werden. Bei Verwendung in der Arzneimittelherstellung muss es mit Ethanol behandelt werden.   4. Bei der Verwendung von Harzen muss verhindert werden, dass sie mit Metallen wie Eisen oder Kupfer, Ölen, organischen Molekülen, Mikroben sowie starken Oxidationsmitteln in Berührung kommen. Dadurch soll verhindert werden, dass die Fähigkeit des Harzes zur Ionenauswahl abnimmt – oder sogar ganz verschwindet. Deshalb muss das Harz je nach Situation gelegentlich aktiviert werden. Die Methode der Aktivierung hängt von dem Grad der Verschmutzung und den jeweiligen Bedingungen ab. Positiv geladene Harze sind besonders anfällig für Kontamination durch Eisen; in solchen Fällen kann man sie in einer Salzsäurelösung einweichen und anschließend allmählich verdünnen. Negativ geladene Harze hingegen sind anfällig für organische Verunreinigungen; hier kann man sie in einer Mischung aus 10 % NaCl und 2–5 % NaOH einweichen oder ausspülen. Falls nötig, kann man sie auch einige Minuten lang in einer 1-%igen Wasserstoffperoxidlösung einweichen. Weitere Methoden sind die Abwechselnde Behandlung mit Säuren und Basen, Bleichverfahren, Alkoholbehandlungen sowie verschiedene Desinfektionsmethoden.   5. Vorbehandlung des neuen Harzes: Industrielle Produkte aus Ionen austauschenden Harzen enthalten in der Regel geringe Mengen an Oligomeren sowie Monomeren, die nicht an der Reaktion teilgenommen haben. Zudem sind darin anorganische Verunreinigungen wie Eisen, Blei und Kupfer enthalten. Wenn das Harz mit Wasser, Säuren, Basen oder anderen Lösungen in Berührung kommt, gelangen diese Stoffe in die Lösung und beeinflussen dadurch die Qualität des Wassers. Daher muss die neue Resin vor der Verwendung vorbehandelt werden. Zunächst wird die Resin mit Wasser aufgebläht. Anschließend können die anwesenden anorganischen Verunreinigungen (hauptsächlich Eisenverbindungen) mit einer 4–5%igen Lösung von Salzsäure entfernt werden. Organische Verunreinigungen hingegen können mit einer 2–4%igen Lösung von Natriumhydroxid beseitigt werden. Das Waschen sollte bis zu einem nahezu neutralen pH-Wert fortgesetzt werden.

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