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Dieser Beitrag wurde zuletzt von yinkuilin6868 am 23.11.2015 um 08:32 bearbeitet. Die Konfuzianer nutzen Tee, um ihre Tugenden zu kultivieren, die Daoisten nutzen ihn, um ihr Herz zu schulen, und die Buddhisten nutzen ihn, um ihre Natur zu verbessern. Egal ob es sich um eine Teekanne aus Purpurerde oder um eine Tasse mit Porzellandeckel handelt – es handelt sich dabei immer um Behälter zur Zubereitung von Teeblättern, um Behälter für diese grünen Blätter in rotem Gewand; Egal ob es sich um Tassen mit blauer Glasur handelt oder um Schüsseln mit grüner Glasur – sie dienen alle dazu, Tee aufzunehmen. Sie sind somit das Mittel, durch das der bittere Geschmack des Tees überhaupt wahrgenommen werden kann. Egal ob aufgegossen oder gekocht – es geht darum, ein erfrischendes Getränk zu genießen und den Genuss des Tees zu erleben.
Guter Tee und die Stimmung, beim Teetrinken zu sein, sind wie Verlangen und Ideale: Das Ende des Verlangens ist der Besitz von materiellen Dingen, das Ziel der Ideale ist eine geistige Fülle. Noch so guter Tee hat irgendwann ein Ende, doch die Stimmung, den Tee zu trinken, ist unerschöpflich. Anstelle einer endlosen Suche nach dem besten Tee ist es besser, stets in der richtigen Stimmung zum Teetrinken zu sein.
Guter Tee und die Stimmung, beim Teetrinken zu sein, sind wie Verlangen und Ideale: Das Ende des Verlangens ist der Besitz von materiellen Dingen, das Ziel der Ideale ist eine geistige Fülle. Noch so guter Tee hat irgendwann ein Ende, doch die Stimmung, den Tee zu trinken, ist unerschöpflich. Anstelle einer endlosen Suche nach dem besten Tee ist es besser, stets in der richtigen Stimmung zum Teetrinken zu sein. Wenn man beim Trinken von Tee solche Erkenntnisse gewinnen kann, dann ist es nicht mehr einfach nur das Trinken von Tee.
Im Film diskutiert Huo Yuanjia mit einem japanischen Meister über Tee: Jede Teepflanze ist die Essenz von Himmel und Erde. Doch der Mensch teilt den Tee in verschiedene Kategorien ein – doch das hängt eigentlich von der Stimmung des Trinkers ab. Als Zhu Yuanzhang noch in Armut lebte, fand er den „Perlen- und Jade-Tee“ äußerst köstlich. Doch nachdem er den Kaiserthron bestiegen hatte, schmeckte derselbe Tee wie Abfallwasser. Bevor man Tee trinkt, sollte man sich erst einmal beruhigen.