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Dieser Beitrag wurde zuletzt von yinkuilin6868 am 23.11.2015 um 10:39 geändert. Was die Entwicklung des Gasmarktes in der Zukunft angeht, so zeigt sich, dass unser Gasmarkt – genauso wie der Ölmarkt – von einer Situation mit relativer Engpässe in einer Situation mit relativer Entspannung übergegangen ist. Dies liegt vor allem daran, dass die inländische Gasproduktion zugenommen hat. Zudem ist die Menge an importiertem Gas – egal ob durch Leitungen oder in Form von Kältemitteln – in den letzten Jahren stark gestiegen. Es wird erwartet, dass der Gasverbrauch in China im Jahr 2015 um 4% zunehmen wird. Auch wenn das Wachstumsrate zurückgegangen ist, bleibt sie dennoch auf einem relativ hohen Niveau. Wenn man die zukünftige Entwicklung betrachtet, sind wir der Ansicht, dass es bei der Zunahme des Gasbedarfs in der Zukunft noch viele Unsicherheiten gibt – hauptsächlich aufgrund der aktuellen Marktsituation. Wenn man sich den durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten von Erdgas in den letzten 5 Jahren ansieht, wird deutlich, dass Chinas Erdgasbedarf im Jahr 2020 bei 300 Milliarden Kubikmetern liegen wird. Das bedeutet, es besteht noch eine Lücke von 600 Milliarden Kubikmetern im Vergleich zu den geplanten 3600 Milliarden Kubikmetern. Warum gibt es diese Lücke? Es gibt hauptsächlich zwei Gründe dafür. Der erste Grund sind die Veränderungen in der Marktumgebung: Bei unseren Vertriebsstellen für Erdgas besteht derzeit ein Mangel an Verkaufskapazitäten. Zudem gibt es Probleme mit unserem Preismechanismus. Außerdem wurden unsere Planungen nicht richtig umgesetzt. Damals wurde für das Jahr 2020 eine Absatzmenge von 360 Milliarden Kubikmetern an Erdgas geplant. Wenn man jedoch von dem bisherigen jährlichen Absatz von 14 Milliarden Kubikmetern ausgeht, wird bis 2020 keine Menge von 30 Milliarden Kubikmetern erreicht. Wenn man jedoch von einem jährlichen Anstieg von 200 Milliarden Kubikmetern ausgeht, wären es bis 2020 insgesamt 3 Milliarden Kubikmeter. Es ist also schwierig, die gesteckten Ziele zu erreichen. Wenn man in Zukunft eine sehr schnelle Entwicklung des Erdgaseinsatzes anstrebt, müssen es große Veränderungen in den politischen Rahmenbedingungen geben – insbesondere was die Preispolitik sowie die Richtlinien bezüglich der Nutzung von Erdgas angeht. Wir sind der Ansicht, dass es für den Gasverbrauch in der Zukunft noch viel Entwicklungspotenzial gibt. Erstens betrachtet man den Pro-Kopf-Verbrauch: Sowohl unser Pro-Kopf-Verbrauch an Gas als auch der Anteil von Gas an der Gesamtenergieversorgung liegen deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt. Derzeit liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei nur 123 Kubikmetern pro Person, während der weltweite Durchschnitt bei 47 Milliarden Kubikmetern liegt. Somit entspricht unser Pro-Kopf-Verbrauch an Gas nur einem Viertel des Weltdurchschnitts. Auch was den Anteil des Gasverbrauchs am Gesamtenergieverbrauch angeht, machen wir nur ein Viertel aus. Aus dieser Perspektive heraus glauben wir, dass es für die Entwicklung des Gasverbrauchs in der Zukunft noch viel Raum gibt. Mithilfe von Lang- und Mittelfristmodellen zur Prognose des Erdgasbedarfs wurden drei Szenarien für die zukünftige Nachfrage nach Erdgas entwickelt. Im Referenzszenario könnte der Bedarf bis 2020 bei 300 Milliarden Kubikmetern liegen, im niedrigen Szenario bei 270 Milliarden Kubikmetern und im hohen Szenario bei 330 Milliarden Kubikmetern. Selbst wenn wir das Szenario mit hohen Werten berücksichtigen, ist es schwierig, das geplante Niveau von 360 Milliarden Kubikmetern zu erreichen – es fehlen noch 30 Milliarden Kubikmeter. Was die Produktion angeht, so lag das Wachstum der Gasproduktion in den letzten Jahren unter dem Bedarf. Im Durchschnitt betrug das jährliche Wachstum der Gasproduktion lediglich 7,35 Milliarden Kubikmeter. Dies führt dazu, dass wir in Zukunft eine erhebliche Zunahme bei den Importen von Ressourcen erleben werden. In den kommenden Jahren könnte es zu einem Anstieg des Pipelinen-Gases kommen, wodurch große Mengen an Gas aus dem Ausland auf den chinesischen Markt strömen werden. Dadurch könnte es auf dem Gasmarkt genauso wie auf dem Ölmarkt zu einem Überangebot kommen. Wenn man außerdem die Entwicklung unkonventionellen Gases berücksichtigt, könnte das Überangebot sogar über 100 Milliarden Kubikmeter liegen. Um das Verhältnis zwischen einer kohlenstoffarmen Entwicklung und der Entwicklung von Erdgas zu bewältigen, wird heute oft darauf hingewiesen, dass wir von einer kohlenstoffintensiven zu einer kohlenstoffarmen und schließlich zu einer kohlenstofffreien Entwicklung übergehen müssen. **Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass das Erdgas in der Zukunft eine große Rolle spielen wird.** Derzeit wird die Entwicklung von Erdgas einerseits stark von politischen Faktoren beeinflusst – sei es durch unsere Preispolitik oder unsere Richtlinien zur Nutzung von Erdgas. Andererseits wird sie auch vom Wettbewerb zwischen den fossilen Energieträgern beeinflusst. Wenn wir also in Zukunft wollen, dass Erdgas als saubere Energiequelle weiterhin eine wichtige Rolle spielt, dann muss ein guter Ausgleich zwischen den fossilen Energieträgern wie Kohle und Öl sowie Erdgas gefunden werden. Zudem muss ein Gleichgewicht zwischen der Entwicklung erneuerbarer Energien und der Entwicklung traditioneller fossiler Energien hergestellt werden. Nur so kann eine grüne, nachhaltige Entwicklung im Bereich Öl und Erdgas erreicht werden. (Artikelquelle: Hexun.net)
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