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Wie hoch ist in der Regel die Temperaturbeständigkeit von Drucksensoren? Müssen Außendrucksender in kalten Regionen unbedingt in einer Isolierkiste untergebracht werden?
Die Temperaturbeständigkeit von Drucksendern verschiedener Hersteller unterscheidet sich. In der Regel wird eine Isolierkammer verwendet, damit die Flüssigkeit in den Druckleitungen nicht gefriert. Unter extrem kalten Bedingungen schützt die Isolierung auch den Sensor selbst.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von qugd am 2015-11-23 22:26 bearbeitet. Die oberen und unteren Temperaturlimits eines Messinstruments werden anhand mehrerer Faktoren bestimmt: 1. Der Temperaturbereich, den die elektrischen Komponenten aushalten können – das ist der wichtigste Faktor. 2. Der Temperaturbereich, den das Messelement der Umgebungstemperatur standhalten kann – das ist ebenfalls wichtig. 3. Bei Geräten mit Anzeige, insbesondere solchen mit LCD- oder Leuchtstoffanzeige, der Temperaturbereich, den die Anzeigeelemente aushalten können. Einige frühe LCD-Monitore zeigten zwar bei niedrigeren oder höheren Temperaturen keine Bilder mehr an, doch ihr Ausgangssignal blieb noch in Ordnung. 4. Bei Geräten mit mechanischen Bewegungen ist es sehr wichtig, welchen Temperaturbereich die mechanischen Komponenten sowie die Schmierfähigkeit aushalten können. 5. Geräte mit einer präzisen Positionsmessfunktion – bei diesen hat die Temperatur einen direkten Einfluss auf ihre Empfindlichkeit oder auf ihre Fähigkeit, Deformationen zu verursachen. Das ist äußerst wichtig.
Drucksendern wird vor der Auslieferung eine Belastung bei hohen und niedrigen Temperaturen ausgesetzt. Was den Druckmesser selbst angeht, sollte er problemlos Temperaturen von vierzig bis fünfzig Grad aushalten. Allerdings könnte die Flüssigkeit in den Druckleitungen gefrieren. Die Isolierung dient also dazu, die Druckleitungen zu schützen