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Ich möchte den Experten um Rat fragen: 1. Ich verstehe nicht, welcher Unterschied zwischen einem Erdungssystem und einem Entladungsgerät besteht. Kann man beispielsweise das Kupferkabel an den Verbindungsflanschen von Gasleitungen als Entladungsgerät betrachten? Wenn dieses Kabel anschließend mit dem Boden verbunden wird, handelt es sich dann um ein Erdungssystem zur Entladung von Elektrizität? 2. Sowohl der Wasserstofftank als auch der Ammoniattank sind über Flachstähle mit den Halterungen verbunden. Kann man das als Entladungsanlage zur Ableitung von Elektrizität verstehen? Der Lufttank hingegen ist nicht über Flachstähle mit den Halterungen verbunden – kann man seine Halterungen dann ebenfalls als Entladungsanlagen betrachten? Danke.
Zur Beantwortung Ihrer zweiten Frage: Die Stützen zählen nicht, denn die Erdung muss zu einer bestimmten Tiefe unter der Erdoberfläche verlegt werden
Wenn man die Stützen mit einbezieht, dann muss der Öltank nicht mehr geerdet werden. Ich ändere gerade die bestehende Erdung – das ist wirklich lästig
1. Die Erdung kann dazu dienen, statische Elektrizität abzuleiten, sowie auch Blitze zu leiten. 2. Mit der Blechplatte, von der Sie sprechen, ist vermutlich die Erdeleiste gemeint. Ihre Funktion ist dieselbe wie in Punkt 1 beschrieben. Ohne Erdeleiste kann eine Halterung nicht als Erdungseinrichtung verwendet werden – der Widerstand ist zu hoch. Das ist genauso wie bei Rohrflanschen. Wenn eine Entladung von statischer Elektrizität erforderlich ist, dann sind ebenfalls Mittel zur Entladung notwendig – außerdem gelten bestimmte Anforderungen an den Widerstand.
Elektrische Entladungen werden durch Erdung verhindert. An den Eingängen der Werkstätten gibt es oft Geräte zur Messung von statischer Elektrizität. Die Erdung dient sowohl dazu, elektrische Entladungen zu vermeiden, als auch zum Schutz vor Schäden durch elektrischen Strom – schließlich kann dieser sonst Menschen gefährden. In einigen Fällen dient die Erdung auch zum Schutz vor Blitzen