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Warum muss die schwere Seite des Schwimmers – also die magnetisierte Seite – nach oben gerichtet sein? Andernfalls liefern die Messungen ungenaue Ergebnisse. Warum ist das so?
Denn der Magnet befindet sich auf der schwereren Seite – wenn er nach oben montiert wird, zeigt er genau auf die Nullposition des magnetischen Schalters.
Wird der Schwimmer beim Aufsteigen, wenn das schwere Ende nach oben zeigt, nicht abweichen?
Der Schwimmer neigt sich natürlich etwas zur Seite – der Abstand zwischen dem Gehäuse und dem Schwimmer ist begrenzt. Bei der Kalibrierung wurde bereits dieser Fehler berücksichtigt. Es gibt also keinen Grund zur Sorge. Außerdem: Wenn man einen Schwimmer verwendet, erwartet man schließlich keine hohe Genauigkeit. Wenn der Magnet nach unten zeigt, muss zunächst die Auftriebskraft des Mediums erhöht werden. Dadurch vergrößert sich auch die Kontaktfläche zum Medium, was wiederum mehr Faktoren beeinflusst, die die Messergebnisse beeinflussen können. Natürlich spielt dabei vor allem die Auftriebskraft eine Rolle.
Danke! Aber wird der Schwimmer bei einer Neigung nicht leicht stecken bleiben?
Es wird nicht stecken bleiben, denn die Innenwände der Stahlrohre sind recht glatt, und auch die Köpfe der Schwimmer sind rund und glatt. Früher kam es manchmal zu Verstopfungen – das lag daran, dass es im Schlauch Narben von Schweißarbeiten gab. Außerdem sammeln sich mit der Zeit viele Verunreinigungen im Schlauch an. Wenn es zu einer Verstopfung kommt, kann man den Schwimmer herausnehmen und den Schlauch reinigen.
Der Magnetflüssigkeitspegelmesser dient im Grunde nur zur Orientierung. Nach längerer Nutzung sollte das Eisenspulver auf der Magnetscheibe entfernt werden!