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Bei der Planung der Wärmeaustauscher in einem Wärmeaustauschnetzwerk wird bereits der Schmutzfaktor berücksichtigt. Zu Beginn des Betriebs kann man jedoch davon ausgehen, dass der Schmutzfaktor 0 ist. Dadurch entsteht bei Start des Betriebs ein großer Spielraum für die Wärmeaustauscher. Die Betriebstemperaturen der einzelnen Wärmeaustauscher weichen stark von den geplanten Werten ab. Wie wird in solchen Fällen die Wärmetemperatur kontrolliert?
Hohe Wärmeaustauschtemperaturen haben nur einen geringen Einfluss auf den Fraktionskolben und die elektrochemische Entsalzung. Zu Beginn ist die Wärmeaustauscheffizienz gut; bei hohen Endtemperaturen reicht es aus, die Last des Heizofens zu verringern. Bei hoher Wärmeaustauscheffizienz liegt in der Regel die Einlasstemperatur im Fraktionskolben niedrig – in diesem Fall kann man einfach eine Nebenleitung im Wärmeaustauscher des Fraktionskolbens nutzen. Wenn die Einlasstemperatur bei der elektrochemischen Entsalzung niedrig ist, kann man ebenfalls eine Nebenleitung im Wärmeaustauscher nach der Entsalzungsprozedur verwenden.
Ich denke, man kann es nur über Nebenwege regulieren, aber das erfordert von den Bedienern vor Ort viel Erfahrung. Wenn die Regulierung nicht richtig klappt, kann das zu großen Problemen führen. Insbesondere gibt es Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die Normaldruckkolonnen und Dekompressionskolonnen, da sich in diesem Fall auch die Wärmeentnahme ändert.