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Zum Hochdruck-Wasserinjektion

2015-11-30View Original

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Warum ist eine regelmäßige Wasserzugabe bei der hydrierungsbedingten Hochdruck-Wasserinjektion notwendig? Kann man nicht einfach von vorne Wasser einfüllen? Welche Vorteile hat das?
Reply #22015-12-01
Verhindern von Wärmetauschern. Bei der Kristallisation in luftgekühlten Rohrbündeln kann das kontinuierliche Bewässern bestimmter Bereiche die Wärmeübertragung bzw. die Trennwirkung beeinträchtigen.
Reply #32015-12-02
Vermeidung von Erosions- und Korrosionsschäden an Rohrleitungen; Gleichzeitig ist die Temperatur nach der Wärmeaustauschung niedrig, wodurch der Gasverbrauch des Heizofens hoch ist und der Energieverbrauch zunimmt
Reply #42015-12-04
Im Allgemeinen dient das Befüllen mit Wasser dazu, die Kristallisation von Ammoniumsalzen zu verhindern, die Korrosion verursachen könnten. Was meint der Threadersteller damit, einfach vorne Wasser einzufüllen?
Reply #52015-12-05
Das regelmäßige Befüllen dient dazu, Ammoniumsalze aus dem Rohrbündel des Wärmeübertragers zu spülen. Wird jedoch über einen längeren Zeitraum kontinuierlich Wasser zugegeben, führt dies zu Korrosion und Erosionsschäden am Rohrbündel, wodurch es zu Undichtigkeiten im Wärmeüberträger kommt. Infolgedessen gelangt das Zulaufmaterial in den Abfluss, was dazu führt, dass das Produkt nicht den Qualitätsanforderungen entspricht
Reply #62015-12-24
Je nach Kristallisationstemperatur der Ammoniumsalze ist die Temperatur bei Druckluftkühlung am niedrigsten – dadurch kristallisieren sie am leichtesten. Beim langfristigen Kochen von Wasser..; Im vorderen Wärmetauscher ist die Temperatur hoch, es gibt wenig Kristallbildung; regelmäßig wird Wasser zugegeben, um den Rohrkreislauf zu spülen
Reply #72016-01-10
Das Einspülen von Wasser vor der Hochdruck-Luftkühlung dient dazu, Ammoniumsulfid auszuspülen. Das von Ihnen erwähnte vorherige Einspülen bezieht sich vermutlich auf das intermittierende Einspülen von Wasser unter Hochdruck vor dem Wärmeaustauscher für das heiße Hochdruckgas – dabei wird Ammoniumchlorid ausgespült. Die Kristallisationstemperaturen dieser beiden Ammoniumsalze unterscheiden sich bei gleichem Druck: Bei Ammoniumsulfid liegt sie bei etwa 170 °C, bei Ammoniumchlorid bei etwa 210 °C. Da sich die Ammoniumsalze nur in flüssigem Wasser lösen können – Wasserdampf hingegen nicht – muss der Einspülpunkt so gewählt werden, dass die Temperatur dort über der jeweiligen Kristallisationstemperatur des Salzes liegt. Zudem ist zu berechnen, wie hoch die Verdampfungsrate des Wassers unter bestimmtem Druck und Temperatur ist, damit es bis zur zu reinigenden Stelle gelangt. Aus diesen Gründen sind zwei Einspülpunkte erforderlich. Außerdem können die Chloridionen im Rohmaterial durch Maßnahmen an den Voranlagen sowie durch Temperaturregulierung kontrolliert werden – indem man die Effizienz der elektrostatischen Entsalzung erhöht oder das Verhältnis der verarbeiteten Rohölmengen anpasst, lässt sich der Chlorgehalt im Einspeisegut für die Hydrocrackanlage steuern (der Schwefelgehalt im verarbeiteten Rohöl bleibt jedoch ungeachtet aller Anpassungen deutlich höher als der Chlorgehalt). Ebenso kann man durch Erhöhung der Eintrittstemperatur des Wärmetauschers dessen Kristallisationspunkt für Ammoniumchlorid verschieben, um ein Verstopfen des Wärmetauschers zu verhindern; daher wird an der Vorderseite intermittierend Wasser zugegeben. Wenn man den intermittierenden Wassereintrag am Vorderende durch einen kontinuierlichen Wassereintrag ersetzt, erhöht sich die Belastung des Hochdruck-Wärmeaustauschers. Zu Beginn der Planungsphase führt dies zu höheren Investitionskosten. Zudem verlängert sich bei Ammoniumsulfat aufgrund der Verlagerung des Einleitpunkts für enthärtetes Wasser die Verweildauer des Wassers im Öl; dadurch steigt die Verdampfungsrate. Infolgedessen wird die Reinigungswirkung gegenüber Ammoniumsulfat schlechter und der Hochdruck-Luftkühler verstopft.
Reply #82016-01-10
Die regelmäßige Wasserzugabe wird hauptsächlich unter Berücksichtigung der Produktionskosten der Anlage in Betracht gezogen. Da eine Wasserzugabe erforderlich ist, bedeutet das, dass bei der Produktion der Anlage beispielsweise..; Ammoniumsalze, Ammoniumchlorid – solche Salze kristallisieren bei Temperaturen unter 175 Grad leicht und haften an den Innenwänden der Geräte. Durch das Einfüllen von Wasser werden sie wieder in Lösung gebracht
Reply #92016-03-06
Verzeihen Sie, haben Sie schon einmal Beispiele erlebt, bei denen eine kontinuierliche Wasserzufuhr nach einer längeren Zeit hoher Umschaltrate zu einem Innendurchfluss geführt hat?

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