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Bei normalem Betrieb der beiden Elektrolysezellen sind die Gesamtspannungen nahezu gleich. Nach einer geplanten Abschaltung der Elektrolysezellen stellte sich jedoch heraus, dass die Spannung einer Zelle nach dem Neustart um 7 V höher war als die der anderen Zelle. Kann mir jemand sagen, woran das liegt?
Was wurde während des Stromabnahmeprozesses sowie nach dem Stillstand mit dieser Zelle gemacht? Vor dem Stillstand der Anlage waren die Spannungen an beiden Zellen gleich. Es kommt nicht ohne Grund dazu, dass die Spannung an einer Zelle plötzlich stark ansteigt. Es wird empfohlen, dass der Fragesteller genau nachschaut, welche Probleme bei der Bedienung dieser Zelle auftraten und welche Maßnahmen nach dem Stillstand an dieser Zelle unternommen wurden.
Die Gesamtdruck liegt 7 Volt höher – es besteht ein ernsthafter Verdacht auf Fehler bei den Manipulationen während der Stillstandphase! Hat das Eindringen von Chlor oder Salzsäure zu einer Versauerung der Membran geführt? Traten ungewöhnliche Druckunterschiede auf? Bleibt nach dem Betrieb die Zellspannung aller Zellen im Gesamtzellstack gleich?
Nach dem Anhalten die Temperatur senken und den Tank entleeren, anschließend den Tank mit reinem Wasser spülen. Danach die Klemmbolzen lösen und die Einheitstanks austauschen. Während der Fahrt stellte sich heraus, dass eine weitere Austauschzelle undicht war. Es wurde erneut gekühlt und die Zelle ausgetauscht. Laut den Aufzeichnungen des DCS blieb während der Stillstandsdauer dieser Zelle ein Unterdruck von 1,5 Stunden lang bestehen; der maximale Unterdruck betrug -2,5.
Salzsäure sollte nicht eingedrungen sein, da es zwei automatische Absperrventile für die Säurezugabe gibt, die beide in das ESD-Interlocksystem eingebunden sind; sie lassen sich im Stillstand nicht öffnen. Während des Stillstands trat eine ungewöhnliche Druckdifferenz auf; der Unterdruck hielt 1,5 Stunden lang an, wobei der Höchstwert -2,5 betrug
Während eines Unterdruckunterschieds ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Chlorgas in die Kathode eintritt, was zur Bildung von Chloriden und somit zur Abscheidung von Nickel führt.
Es wird empfohlen, dass der Threadersteller prüft, ob es ein Innenleck im Verbindungsventil für das Anodengas gibt. Außerdem sollte er den Elektrolysekessel öffnen, um zu überprüfen, ob sich das Kathodengitter verformt hat, sowie auf Membrandurchlässigkeit achten. Außerdem könnten bei den Werten 27 und 28 sowie beim Füllstandsmesser die Plus- und Minuszeichen falsch angegeben sein, was dazu führt, dass der Bedienperson ein versehentlicher Fehler unterläuft.
Der Unterdruckunterschied während der Stillstandszeit blieb 1,5 Stunden lang bestehen; infolgedessen wurde das elastische Kathodennetz mit geringem Elektrodenabstand beschädigt! Wie kann ein so langer Unterdruckunterschied aufrechterhalten werden? Ist das Anodensystem nicht für die Luft oder zur Ableitung von Unfallchlor gedacht? Woher kommt der Unterdruckunterschied?