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Heute hörte ich, dass Jiang Jin aus dem Gefängnis entlassen wurde. Ich erinnerte mich daran, wie er im Jahr 2001 in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft trotz einer Handverletzung noch versuchte, den Ball zu halten – das war auch das einzige Mal, dass die chinesische Fußballnationalmannschaft sich qualifizieren konnte. Und die aktuellen Nationalspieler? Aus Angst vor Verletzungen wagten sie es bei dem AFC-Champions-League-Spiel drei Tage später gegen die **-Mannschaft nicht einmal, den Ball zu kontrollieren oder mitzunehmen – das ist eine Schande. Nur wegen des Preisgeldes verlieren sie jegliche Würde. Man soll nicht behaupten, Fußballer spielten nur, um Geld zu verdienen, oder dass niemand gerne Geld verdienen will – aber ist es denn nicht vorbildlich, wie Jiang Jin seine gesamte Karriere lang für sein Land kämpft? Ganz zu schweigen davon, dass man sagt, der Einsatz in der AFC Champions League sei eine Ehre für das Land. Danke – Sie tragen die Trikots der **-Mannschaft, bringen aber keine Ehre ein; erst wenn Sie die Trikots des Vereins anziehen, spielen Sie richtig?
Es gab mal einen Witz, ich weiß nicht, ob er wahr ist: Die Mannschaftsmitglieder wetteten alle darauf, dass sie verlieren würden. Dabei sagten sie den drei ausländischen Spielern nichts davon. Diese drei Spieler zeigten dann ihre Stärke und gewannen das Spiel. Der Verein hatte keine Wahl, er musste das Geld für die Wetten der Spieler zahlen.