Notfallhilfe! Notfallhilfe! Es gibt ein Problem mit dem Gaserzeuger
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Diesen Beitrag hat lzl8792 zuletzt am 01.12.2015 um 21:21 bearbeitet.Betriebsparameter im Normalzustand:
Flüssigkeitsstand im Gaserzeuger: 50 %
CH4-Gehalt: 600–800 ppm
Sauerstoffmenge: 13.647 m³/h
Mengenanteil der Kohleschlämme: 26,55 m³/h
Menge des Quenchwassers: 145–150 m³/h
Abwassermenge aus dem Gaserzeuger: 70–75 m³/h
Zirkulationsmenge der Lockhopper-Pumpe: 25–30 m³/h
Problemverlauf:
Da das Handventil am Ausgang der Lockhopper-Zirkulationspumpe undicht geworden war, wurde während des Austauschs des Ventils der Lockhopper im manuellen Betrieb gefahren. Aufgrund eines Bedienfehlers öffnete der Operator das Schlackeablassventil, bevor der Lockhopper wieder unter Druck gesetzt worden war. Dadurch entstand ein Druckschock im Lockhopper durch den hohen Druck im Gaserzeuger; es kam zu starken Vibrationen. Gleichzeitig riss die Druckentlastungsleitung des Sicherheitsventils am Lockhopper, wodurch das Sicherheitsventil schloss. Nach einer Notreparatur wurde der Lockhopper wieder im Normalbetrieb genutzt. In der Folgezeit stieg die Temperatur im Lockhopper kontinuierlich an; dies führte zu einem Undichtwerden der Abdichtung der Schlackenzerkleinerungsanlage. Daraufhin musste der Betrieb gestoppt werden, um Abhilfe zu schaffen. Bei Überhitzung des Lockhoppers wurde auf interne Undichtigkeiten an den Ventilen des Lockhoppers geprüft. Das Druckaufbauventil wies eine interne Undichtigkeit auf und wurde ausgetauscht; bei den anderen Ventilen wurden keine Leckagen festgestellt. Nach der Wartung wurde der Ofen erneut gestartet. Alle Betriebsparameter blieben unverändert, doch im Lockhopper trat weiterhin eine Überhitzung auf. Daraufhin wurde die Zirkulationsmenge im Lockhopper reduziert, um den Anstieg der Temperatur im Lockhopper zu kontrollieren. Danach trat in diesem Ofen ein ernsthaftes Problem mit Wasser im System auf. Nach dem ersten Auftreten dieses Problems sank der Flüssigkeitsstand auf 35 %. Nachdem sich die Situation einen Tag lang stabilisiert hatte, konnte der Flüssigkeitsstand auf etwa 48 % gehalten werden. Später gab es zwar Schwankungen im Flüssigkeitsstand, doch diese konnten stets unter Kontrolle gebracht werden. Sieben Tage später sank der Flüssigkeitsstand schlagartig auf etwa 33 %, danach pendelte er bei 28 %. Er konnte bis zum Stillstand der Anlage nicht mehr angehoben werden, weshalb diese abgeschaltet werden musste. Während des Betriebs des Gasifikators ist die Betriebstemperatur der Wert, der am stärksten schwankt. Da der Druckunterschied am Schlackeauslass mal ansteigt und mal abfällt, wird versucht, diesen Druckunterschied durch Erhöhung der Ofentemperatur zu verringern. Dabei wird der CH4-Wert auf etwa 300 ppm gehalten. Bei den ersten beiden Versuchen gelang es tatsächlich, den Druckunterschied zu reduzieren; später hatte dies jedoch keine Wirkung mehr. Aufgrund des Wassergehalts wurde die Menge des Kühlwassers, um den Flüssigkeitsstand zu gewährleisten, auf etwa 155 m³/h erhöht. Die Abflussmenge konnte jedoch nicht gesteigert werden und blieb bei 55 bis 60 m³/h. Dadurch gelangte viel Wasser in den Kohlewäscher. Bei dieser Wartungsarbeit stellte man fest, dass der Spalt zwischen dem Aufstiegsrohr im Ofen und der Strömungsabschirmung äußerst gering war und mit Ablagerungen verstopft war; der Ausgang für das Synthesegas aus dem Gaserzeuger war nahezu vollständig blockiert. Auch das große Filternetz ist stark verkalkt – es handelt sich um sehr harte Kalkablagerungen, was darauf hindeutet, dass viel Staub im System ist. Obwohl der Ofen nicht strikt nach den technologischen Vorgaben betrieben wurde, lief er etwa drei Jahre lang so, ohne dass die oben genannten Probleme auftraten. Daher wird vermutet, dass das Problem durch die Druckstöße zwischen dem Vergaser und dem Lockhopper verursacht wurde. Welche Auswirkungen haben die Druckstöße beim Startvorgang des Gasifikators sowie im Lockhopper auf die inneren Komponenten des Gasifikators? Welche Auswirkungen hat das auf die Schrottschredder und die Schließkästen? Kann es sein, dass der Grund dafür ist, dass der Flüssigkeitsspiegel im Gaskessel nicht ansteigen will? Wo liegt das Problem? Wie löst man das? Bitte lassen Sie erfahrene Experten und Lehrer die Problemanalyse durchführen. . . Ungeduldig warte ich.