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Kann mir jemand sagen, wie bei der Methanol-Waschkolonne der MTBE-Anlage der Flüssigkeitsstand des Waschwassers am Kolonnenkopf bestimmt wird, wenn der Waschwasserkreislauf in Betrieb genommen wird? Kann der Höhenmesser auf dem Turm vor dem Zulauf von C4 den Stand des Waschwassers anzeigen? Warum?
Bevor C4 zugegeben wird, ist die Anzeige der Wassergrenze sichtbar. Nach dem Zugabe von C4 erhöht sich die Grenzzone jedoch erheblich – und zwar in Abhängigkeit von der Fließgeschwindigkeit des C4. Deswegen sollte die Grenzzone in einer rein wässrigen Umgebung deutlich unter dem normalen Niveau angesetzt werden. Wie stark sie niedriger sein muss, hängt vom zugeführten C4-Volumen ab. Wird das Niveau zu hoch eingestellt, füllt sich der Messbereich nach dem Zugabe von C4 sofort, wodurch Wasser im Produkt am Turmoberen auftritt. Aus diesem Grund stellen wir das Niveau in der Regel sogar noch niedriger ein als auf der Glaskalibrierung – weshalb die Grenzzone dann nicht mehr sichtbar ist.
Bevor C4 zugegeben wird, kann man die Anzeige der Flüssigkeitsgrenze sehen. Nach dem Zugabe von C4 ändert sich diese Grenze jedoch erheblich, abhängig von der Strömungsgeschwindigkeit des C4. Deswegen sollte die Anzeige der Flüssigkeitsgrenze in einer rein wässrigen Umgebung deutlich unter dem normalen Wert liegen. Wie stark sie niedriger sein muss, hängt vom zugeführten C4-Volumen ab. Ist der Wert zu hoch eingestellt, führt das dazu, dass nach dem Zugabe von C4 die Anzeige sofort den maximalen Wert erreicht – mit der Folge, dass das Produkt am Turmende Wasser enthält. Aus diesem Grund stellen wir den Wert meist noch niedriger ein als auf der Glaskalibrierung; dadurch ist die Flüssigkeitsgrenze nicht mehr sichtbar.