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Heute gibt es zur täglichen Aufgabe die Frage: Wenn der Dampfdruck in der Dampfturbine sinkt, muss die Last rechtzeitig erhöht werden – andernfalls wird dies die Funktionsfähigkeit der Anlage beeinträchtigen.
Die Auswirkungen eines Rückgangs des Hauptdampfdrucks auf den Betrieb sind hauptsächlich folgende: (1) Wenn die Temperatur des Hauptdampfs konstant bleibt, führt ein Rückgang des Hauptdampfdrucks zu einer Verringerung der Enthalpieabnahme des gesamten Kraftwerks, wodurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs sinkt. (2) Wenn der Druck des Hauptdampfs sinkt und die Öffnungsgrad der Regelventile unverändert bleibt, verringert sich die Menge an Dampf, der in die Turbine gelangt. Dadurch wird auch die Belastung der einzelnen Läuferblätter geringer. Zudem nimmt auch der axiale Druck ab. Die Leistung der Anlage sinkt somit mit der abnehmenden Dampfmenge. Es hat keinen Einfluss auf die Sicherheit der Anlage. (3) Wenn der Druck des Hauptdampfs sinkt, aber die von der Anlage erzeugte Leistung nicht abnimmt – oder sogar weiterhin die Nennleistung erreicht wird –, dann wird der Dampffluss in der Anlage den Nennwert überschreiten. Wenn dabei der Druck in den jeweiligen Überwachungsabschnitten den maximal zulässigen Wert überschreitet, entsteht eine zu große axiale Kraft. Das ist gefährlich und darf nicht zulassen werden.
Bei derselben Last sinkt der Dampfdruck, was zu einem Anstieg des Durchflusses führt. Dadurch wird die Dampfturbine überlastet – insbesondere die letzten Blätter der Turbine werden stark durch das Wasser beschädigt. Deshalb muss die Last reduziert werden, wenn der Dampfdruck sinkt.