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Liebe Kollegen, wir handeln es hier mit Abwässern aus der Verarbeitung von Seltenerdmetallen zu tun. Ich habe die Konzentration der Chloridionen im Abwasser am Auslass gemessen – sie liegt bei etwa 12.000 mg/l. Dabei wurde die schnelle Verdampfungsspektrophotometrie verwendet (Automatischer COD-Messgerät). Der COD-Wert liegt manchmal bei über 30, manchmal nähert er sich 60 an. Ich würde gerne von euch wissen, wie man die Konzentration von Kaliumdichromat bestimmt und wie man die verschiedenen Reagenzien herstellt. Die Methode ist: HJ/T 399-2007.
Zusatz von Quecksilbersulfat kann die Störung durch Chloridionen beseitigen
Erfordert diese Methode nicht, dass die Chloridionen unter 2000 liegen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von defender am 16.12.2015 um 09:31 bearbeitet. Verwendung der Methode „Rückfluss“ – 1/10 von Cod
Bei den Abwässern aus der Verarbeitung von Seltenen Erden ist das Ausmaß der organischen Verunreinigungen möglicherweise nicht sehr hoch. Aufgrund der Verwendung von Salzsäure als Säuerungsmittel ist jedoch der Chloridgehalt in den Abwässern sehr hoch. Für diese Art von Abwasser wird empfohlen, den TOC-Wert zu messen. Bei der Messung des COD-Werts hat Chlor einen deutlichen Einfluss auf die Messwerte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von qier5421 am 28.12.2015 um 16:10 bearbeitet. Wenn Chloride durch Salze sowie Säuren in das System gelangen, warum versucht man dann nicht, die Lösung mit Schwefelsäure zu säuern, um die Störungen durch Chloride zu vermeiden? Die von Ihnen angegebene Konzentration an Chloriden ist zu hoch – auch Maskiermittel können dieses Problem kaum lösen