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Bedingung: Es muss nun ein Turm mit einem Durchmesser von 8 m und einer Höhe von 50 m entworfen werden. Auf diesem Turm soll anschließend ein Schornstein mit einem Durchmesser von 3 m und einer Höhe von 40 m errichtet werden. Die Gesamthöhe beträgt somit 90 m; Da kein Platz vorhanden ist, können keine Seile angebracht werden. Es werden eine Wandstärke des Turms von 20 mm sowie eine Wandstärke des Schornsteins von 14 mm angenommen. Die Biegeung beträgt 100 mm. Mit SW6 wird eine Zulässigkeit festgestellt. Frage: Ist es möglich, den Schornstein ohne weitere Befestigungsmaßnahmen zu verwenden? Warum? Ich hoffe, alle können mitmachen! Vielen Dank!
Wenn der Schornstein auf keine andere Weise befestigt wird, sollte das nicht möglich sein – zumindest meiner Meinung nach. Warum das so ist, kann ich jedoch nicht genau sagen. Ich freue mich auf die Antwort eines Experten.
Es ist zu hoch – das geht nicht. Ich beschäftige mich schließlich nur mit dem Bau von Schornsteinen
Wenn es keine anderen festen Möglichkeiten gibt, halte ich es für nicht durchführbar.
Ohne Seile muss man zumindest einen Bodenanker anbringen – es sei denn, das Gewicht des Schornsteins selbst ist so groß, dass der Wind ihn nicht anheben kann. Das muss erst berechnet werden.
Auf keinen Fall. Der Schornstein darf vom Wind umgeweht werden
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Weiser Ming am 6.12.2015 um 20:14 bearbeitet. Es handelt sich dabei um eine Konstruktion, die wie eine Flasche aussieht und gleichzeitig als Rauchfang dient. Vor ein paar Tagen habe ich einen solchen Bauwerk gesehen – er war 75 Meter hoch und nicht mit Stahlseilen verstärkt. 90 Meter hoher Schornstein – hauptsächlich muss die Bauingenieurabteilung die Windlasten sowie die Abzugskraft berechnen.
Wenn ich mit SW6 rechne, berechnet die Software auch die Windlasten und Erdbebenlasten. Kann das wohl die Berechnungen des Strukturingenieurs ersetzen?
Auf welchen Aspekt bezieht sich das genau? Installation? Oder Steifigkeit?
Die Geräte dieser Anlage haben einen großen Durchmesser. Mit der Berechnungssoftware SW6 wurden die Windlasten sowie die Erdbebenlasten ermittelt: Die Windlast beträgt 450 N/m², die Erdbebenlast entspricht der Stärke 7 – beides liegt im zulässigen Bereich. Eine Biegung von etwa 100 mm bedeutet, dass es nicht zu einem „Umkippen“ kommen wird.
Man kann die Geräteexperten und die Strukturexperten gemeinsam überprüfen lassen.