Thread Content
Wird der Schwefelherd unter Druck oder Unterdruck entzündet (wir verwenden eine permanente Zündquelle)? Wie verläuft der Ablauf beim Anzünden – durch den Schwefelherstellungsofen, den Nachwärmekessel, die erste Kühlstufe, eine Drehung, die zweite Kühlstufe, eine weitere Drehung, die dritte Kühlstufe sowie den Abgasbehälter – oder ist es ein anderer Ablauf? Danke, ich hoffe, alle nehmen aktiv teil
Wir zünden mit Fackeln unter leicht negativem Druck an; brennende Lampen wurden nie verwendet. Der Ablauf ist: Schwefelherdstelle – Nachwärmeboiler – Schornstein.
Mit Fackeln! Von der Schwefelherdstelle – über den Restkessel – zur Betriebsschornsteinlinie – zum Schornstein. Ofen mit leicht negativem Druck – 1000 Kubikmeter Luft sind ausreichend.
Ein leicht negativer Druck beim Anzünden gilt als allgemein anerkannt. Es ist natürlich gut, wenn es einen Schornstein zum Anzünden gibt – doch ohne ihn geht es auch. Ich versorge den Schwefelkühler mit Dampf, aber nicht mit Wasser. Dadurch wird die Temperatur im Reaktor erhöht, sodass sie über 100 Grad liegt. Der Reaktor darf dabei etwas abkühlen – es darf jedoch kein Kondenswasser entstehen.
Welche Technologie wird bei euren Geräten verwendet? Sie wirken ziemlich primitiv. Heutzutage werden die Öfen doch alle über automatische Steuerungsprogramme gestartet – warum ist es dann noch notwendig, es so kompliziert zu machen? Außerdem kann der Schwefelrückgewinnungsofen die nach dem Verbrennen entstandenen inerten Gase direkt in die nachgeschalteten Anlagen leiten. Diese inerten Gase haben keinen Einfluss auf die folgenden Geräte und können zudem dazu dienen, diese vorzuheizen.
Die sequenzielle Steuerung bezieht sich auch auf den Zündprozess.
Man kann es einfach durchlaufen, indem man der Sequenz folgt