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Ich sehe, dass bei einigen Geräten ein Druckniveau im Vakuum angegeben wird – beispielsweise 1,2 MPa(G)/FV. Ich möchte fragen: Welchen Unterschied macht es für das Gerät, ob der Wert FV angegeben wird oder nicht?
Ich erinnere mich, dass gemäß 20570 alles, was einen Vakuumzustand aufweist, unter den Bedingungen für vollständig vakuumierte Geräte behandelt werden sollte.
Eigentlich möchte ich fragen, welcher Unterschied zwischen einem Gerät mit einer Konstruktionsdruck von 0,1 Mpag und einem Gerät mit einem Konstruktionsdruck von 0,1 Mpag/FV besteht
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Graubär am 2016-2-23 21:14 bearbeitet. Ich habe keine praktische Erfahrung – ich tue nur eine Vermutung. Lasst uns gemeinsam diskutieren. Bei Geräten mit einem Druck von einfach 0,1 MPa (G) liegt die Belastungssituation so vor, dass der Innendruck um 0,1 MPa über dem Außendruck liegt. Bei Geräten mit 0,1 MPa (G)/FV kann die Belastungssituation so sein, dass der innere Druck um 0,1 MPa über dem äußeren Druck liegt, oder auch, dass der äußere Druck um 0,1 MPa über dem inneren Druck liegt. Möglicherweise unterscheiden sich die tragenden Strukturen bei Druck von beiden Seiten von denen, bei denen nur eine Seite unter Druck steht, doch da beide Drücke eigentlich sehr gering sind, kann man dies außer Acht lassen. Ich erinnere mich, dass es in den Vorschriften noch eine Methode gibt, die nach dem Druckunterschied zwischen Innen- und Außendruck festgelegt wird. Zum Beispiel befindet sich ein Behälter A in einem Behälter B. Behälter A ist ein Vakuumbehälter, Behälter B ist ein Behälter mit Innendruck. Diesmal entstand ein großer Druckunterschied zwischen dem Inneren und Äußeren des Behälters A – genau dafür ist eine spezielle Konstruktion notwendig.