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Ölhaltige Medien, unterirdische Leitungen, Prozentsatz der Prüfungen

2015-12-09View Original

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Ich möchte die Kollegen aus der Öl- und Petrochemie-Branche um Rat fragen: Im Allgemeinen werden bei leicht verschmutztem sowie stark verschmutztem Öl die Rohre unter Verwendung der Schwerkraft in unterirdische Tanks gelegt. Laut den Vorgaben in GB 50184 und SH 3501 beträgt das Kontrollmaß 10 %. Angesichts der Tatsache, dass Rohre mit brennbaren Medien, die im Boden verlegt sind, schwer zu warten sind und ein hohes Risiko darstellen, ist es dann notwendig, das Kontrollmaß auf 100 % zu erhöhen?
Reply #22015-12-09
Für unterirdische Rohrleitungen gelten spezielle Vorschriften, wie beispielsweise die Norm GB/T50934-2013 „Technische Vorschriften für die Undichtigkeitsverhütung in petrochemischen Anlagen“. Da ich noch keine Erfahrung mit der Verlegung von unterirdischen Rohrleitungen habe, habe ich mir diese Vorschriften angeschaut. Dort wird ein Anteil von mindestens 10 % gefordert; es wird jedoch nicht gefordert, dass 100 % der Rohrleitungen überprüft werden. Bei Rohrleitungen, bei denen das Medium durch Schwerkraft fließt, gilt jedoch die Anforderung, dass sie bei einem Wassertest undichtfrei sind. Außerdem ist meiner Meinung nach bei den Bedingungen des Betreibers eine Berücksichtigung des Dichtungsdesigns des Systems notwendig. Der Prüfprozentsatz ist lediglich ein Mittel zur Qualitätskontrolle – die Dichtungsmaßnahmen sollten vielmehr im Vordergrund stehen.
Reply #32015-12-09
Die Vorschriften fordern immer einen Mindestwert – dieser kann erhöht werden; es geht dabei lediglich um die Kosten
Reply #42015-12-10
Höher als die Branche oder **Vorschriften – wovor sollte man dann Angst haben?** Hehe
Reply #52015-12-17
Über den normativen Anforderungen hinaus führt die Berücksichtigung von Kosten zu Problemen – die Röntgenuntersuchung jeder Schweißnaht ist nämlich kostspielig. Die Undichtigkeitsverhinderung in Rohrleitungen besteht hauptsächlich darin, Lecks zu kontrollieren. Bei Rohrleitungen, die direkt im Boden verlegt werden, gibt es keine Flansche oder Ventile – die Hauptlecks entstehen daher an den Schweißnähten. Außerdem besteht das Medium hauptsächlich aus leicht verschmutztem Öl; das brennbare Medium wird der Kategorie B zugeordnet. Aus Gründen der Sicherheit wird das Entwurfsbüro auf ein höheres Niveau gehoben.

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