Thread Content
Differenzdruckstrommesser: Die Durchflussmenge ist proportional zur Quadratwurzel des Differenzdrucks. Daher muss der gemessene Differenzdruck erst in seine Quadratwurzel umgewandelt werden, um die Durchflussmenge zu ermitteln. Die so erhaltene Wert entspricht der Massendurchflussmenge. Hat die berechnete Zahl irgendeine Bedeutung, wenn man keine Quadratwurzel zieht? Ist das die Zahl für den Volumenstrom?
Die Ausgabe des Durchflusswandlers ist proportional zur Quadratwurzel des Eingangsdruckunterschieds. Wenn das sekundäre Messgerät den Durchfluss linear wiedergibt, muss die Ausgabe des Wandlers quadriert werden. Die Methode ist folgende: Zunächst wird der Differenzdruck in einen Prozentsatz umgewandelt, anschließend wird die Quadratwurzel davon berechnet, um den Prozentsatz des Durchflusses zu ermitteln. Danach wird dieser Wert in eine Ausgangsspannung umgewandelt. Wenn der Differenzdruckbereich eines Durchflussmessers 0–10 KPa beträgt, entspricht das einem Durchfluss von 0–50 t/h. Wenn der Differenzdruck 5 KPa beträgt, dann beträgt die Ausgangsspannung:
1. 5 KPa in einen Prozentsatz umrechnen: 5/10 * 100 % = 50 %.
2. Den Prozentsatz des Differenzdrucks in einen Prozentsatz des Durchflusses umrechnen (Quadratwurzel von 50 %): √50 % = 70,71 %.
3. Den Prozentsatz des Durchflusses in die Ausgangsspannung umrechnen: (20 – 4) * 70,71 % + 4 = 15,31 mA.
4. Der entsprechende Durchfluss beträgt 70,71 % * 50 = 35,355 t/h.
Für einen Durchfluss von 25 t/h sollte der Differenzdruck 50 % hoch zwei gleich 25 % betragen; 25 % * 10 = 2,5 KPa. Für alle anderen Werte gilt dasselbe Prinzip. Der Quadratwurzel von 25% beträgt 50%. Der Quadratwurzel von 50% beträgt 70%. Das Quadrat von 70% beträgt wiederum 50%. Wenn man keine Quadratwurzel bilden lässt, ist dann die erhaltene Zahl der Volumenstrom?
Der Zusammenhang zwischen Volumenstrom und Massenstrom beruht auf der Dichte des Mediums – es spielt dabei keine Rolle, ob Quadratwurzeln gezogen werden oder nicht.
Der Autor sagt: „Deshalb muss man die Quadratwurzel daraus bilden. Der resultierende Wert entspricht dann der Massenflussrate.“ Hat die berechnete Zahl irgendeine Bedeutung, wenn man keine Quadratwurzel zieht? Ist das die Zahl für den Volumenstrom? ” Nach der Quadratwurzelbildung erhält man den Durchflusswert. Ob es sich dabei um einen Volumenstrom oder einen Massenstrom handelt, hängt von der Wahl bei der Konstruktion des Drosselgeräts ab. Ohne Quadratwurzelanwendung wird der Differenzdruck angezeigt; bei linearer Berechnung hat diese Zahl keinerlei Bedeutung. Es kann keine Volumenzahl sein. Um mit einem Differenzdruckstrommessgerät den Massenstrom zu ermitteln, muss neben der Messung des Differenzdrucks zur Bestimmung des Volumenstroms auch eine Kompensation hinsichtlich Temperatur und Druck vorgenommen werden, um die Dichte des Fluids zu ermitteln. Anschließend wird diese Dichte mit dem Volumenstrom multipliziert, um den Massenstrom zu erhalten.
Der Zusammenhang zwischen der Massenstromrate und der Volumenstromrate wird durch die Dichte des Mediums bestimmt. Unbezogen auf andere
Wenn man den Prozentsatz auf dem Differenzdrucksender quadriert und dieses Ergebnis anschließend mit dem maximalen Durchflusswert multipliziert, erhält man den Massenstrom. Wenn man hingegen den Prozentsatz auf dem Sender direkt mit dem maximalen Durchflusswert multipliziert, erhält man den Volumenstrom. Ist diese Interpretation richtig?