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Könnten Sie mir bitte mitteilen, welche Parameter des Kesselwassers analysiert werden sollten und wie hoch die Werte für diese Parameter sind?
Überhitzter Dampf, gesättigter Dampf: SiO2 (≤20 μg/L), Leitfähigkeit (≤10 μs/cm). Kesselwasser: pH-Wert (9–11), Cl- (≤4 mg/L), PO43- (5–15 mg/L), SiO2 (≤2,0 mg/L), Gesamtbasengehalt (≤3,0 mmol/L), Phenolphthalein-Basengehalt (≥0,1 mmol/L). Kessellieferwasser: pH-Wert (8,5–9,2), gelöster Sauerstoff (≤15 μg/L), Leitfähigkeit (≤10 μs/cm), Gesamtbasengehalt (≤3,0 mmol/L)
Es gibt verschiedene Arten von Feuchtigkeit in Kesseln. Zudem unterscheiden sich die spezifischen Werte für Kessel mit unterschiedlichen Druckstufen und unterschiedlichen Verdampfungsmengen. Die genauen Werte kann man in den nationalen Standards oder den Standards der Energiebranche finden (für die Energiebranche gilt als Standardcode DL). Auch zwischen Dampfkesseln und Strömungskesseln gibt es Unterschiede:
**Kesselwasser (Entoxidationswasser):** Härte, Natriumionen, Silizium, pH-Wert, Leitfähigkeit, Spurengesundes Sauerstoff, Azid.
**Dampflaufwasser:** pH-Wert, Leitfähigkeit, TOC, Natrium, Silizium.
**Kesselwasser:** pH-Wert, Phosphate, Silizium, gelöster Sauerstoff, Gesamtgehalt an Eisen, Alkalität.
**Abwasser aus Kesseln:** pH-Wert, Phosphate, Silizium, Gesamtgehalt an Eisen, Trübheit, Alkalität.
**Qualität des Dampfs:** pH-Wert, Leitfähigkeit, Natrium, TOC.
Dies dienen nur als Orientierungshinweise.
(1) Suspensions bezeichnen den Anteil an festen Stoffgemischen, die nach dem Filtern als unlöslich in Wasser zurückbleiben. Je höher der Gehalt an Schwebstoffen, desto trüber ist das Wasser. Bei kleinen Industriekesseln kann, sofern klares Leitungswasser als Wasserquelle verwendet wird, während des Betriebs der Gehalt an Schwebstoffen nicht überwacht werden. (2) Die Gesamthärte bezeichnet in der Regel den Gesamtgehalt an Kalzium- und Magnesiumionen im Wasser. Sie ist ein wichtiger Indikator zur Verhinderung von Kalkablagerungen in Kesseln. Für Kessel ist je geringer die Härte des Wassers, desto besser ist das zur Verhinderung von Ablagerungen. (3) Gesamte Alkalität bezeichnet den Gehalt an Stoffen im Wasser, die Hydrogenionen aufnehmen können. Da Alkalien mit Härtebildnern reagieren können und so weiche Schlammstoffe bilden, die mit dem Abwasser entfernt werden können, wird dadurch das Verkalken des Kessels verhindert. Deshalb muss das Wasser in Industriekesseln eine bestimmte Alkalität aufweisen. Doch wenn die Alkalität des Kesselwassers zu hoch ist, kann dies die Qualität des Dampfs beeinträchtigen. Manchmal führt das sogar zu einer alkalischen Korrosion. Deshalb sollte die Alkalität des Kesselwassers in einem bestimmten Bereich gehalten werden. (4) Der pH-Wert ist das negative Logarithmus der Konzentration der Wasserstoffionen und dient als Indikator für die Säure- oder Basenart einer Lösung. Der pH-Wert liegt im Bereich von 0 bis 14. Bei pH = 7 ist der Zustand neutral, bei einem höheren pH-Wert ist der Zustand basisch. In der Regel wird verlangt, dass die Wasserqualität im Kessel eine bestimmte Alkalität aufweist, um Korrosion und Kalkbildung zu verhindern. (5) Gelöster Sauerstoff bezeichnet den Gehalt an Sauerstoff, der in Wasser gelöst ist. Das gelöste Sauerstoff im Wasser kann zu Korrosion in den Kesselanlagen und den Wasserversorgungsrohren führen, weshalb er möglichst beseitigt werden sollte. (6) Gelöste Feststoffe, Leitfähigkeit und Chloridionen: Gelöste Feststoffe werden auch als Verdampfungsrückstand bezeichnet und geben in etwa den Gesamtsalzgehalt im Wasser an. Die Veränderung des Gehalts an festen Stoffen, die im Wasser der Kessel gelöst sind, gibt direkt Aufschluss über das Konzentrationsniveau des Wassers. Wenn dieser Gehalt zu hoch ist, kann es dazu kommen, dass viel Wasser mit dem Dampf ausgestoßen wird – dadurch verschlechtert sich die Qualität des Dampfs. In schweren Fällen kann es sogar zu einem Gemisch aus Dampf und Wasser kommen. Deshalb muss der Gehalt dieser Stoffe durch gezieltes Entfernen von Schmutz kontrolliert werden. Da die Bestimmung der gelösten Feststoffe recht kompliziert und zeitaufwendig ist, werden im normalen Betrieb von Kesseln in der Regel einfachere Messmethoden wie die Leitfähigkeit oder die Chloridionen verwendet. Der Zusammenhang zwischen diesen Werten muss jedoch durch Tests ermittelt und regelmäßig korrigiert werden. (7) SO32- (Sulfit): Dieser Wert gilt für Kessel, in denen Natriumsulfit zur Entoxidung verwendet wird. In Kesselnwasser, in dem kein Natriumsulfit enthalten ist, sind keine Sulfite vorhanden. (8) PO43- (Phosphat-Ionen): Phosphat-Ionen können die verbleibende Härte beseitigen, Kalkbildung verhindern und auf der Metalloberfläche eine Schutzschicht aus Eisenphosphat bilden, wodurch die Korrosion verlangsamt wird. Deshalb werden in Töpfen oft Phosphatlösungen als Behandlungsmittel verwendet. Die Überwachung des Phosphats ermöglicht eine bessere Kontrolle der Menge an Phosphaten, die zugeführt wird. (9) Relative Alkalität bezeichnet das Verhältnis zwischen der Menge an freiem Natriumhydroxid im Kesselwasser und der Menge an gelösten Feststoffen. Es handelt sich um einen Indikator, der dazu dient, zu verhindern, dass an den Stellen, an denen die Kessel miteinander verbunden werden, eine korrosionsbedingte Brüchigkeit auftritt. Bei voll verschweißten Kesseln tritt in der Regel keine Kalkschwächung auf, daher ist es nicht notwendig, diesen Parameter zu kontrollieren. (10) Ölgehalt: Natürliches Wasser enthält in der Regel kein Öl, weshalb es normalerweise nicht überwacht werden muss. Wenn das Wasser jedoch durch Öl verschmutzt ist, muss der Ölgehalt überwacht werden, um festzustellen, ob es als Wassermittel für Kessel verwendet werden kann. (11) Eisengehalt bezeichnet den Gesamtgehalt an Eisenionen im Wasser. Dies sind die neuen Kontrollkriterien für das Zulaufwasser von Heizkesseln mit Brennstoff- oder Gasfeuerung, die bei der Überarbeitung der Wasserqualitätsstandards im Jahr 2001 hinzugefügt wurden. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die Heizflächen von Brennwertkesseln in der Regel einer hohen Wärmebelastung ausgesetzt sind. Wenn das Zuleitungswasser einen hohen Eisengehalt aufweist, kann dies dazu führen, dass sich Rostablagerungen im Kessel bilden – was wiederum zu Korrosion unter den Ablagerungen führt.