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Problem mit dem Kondenswasser nach der Dämpferkühlung

2015-12-11View Original

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Um den Dampfverbrauch zu senken, verwendet unsere Fabrik Kühlaggregate. Nach dem Einbau gab es keine negativen Auswirkungen auf den Produktionsprozess – nur die Arbeiter im Werk berichteten, dass es mehr Kondenswasser gibt Was ist hier los? Ist das normal? Ist es gut oder schlecht, wenn mehr Kondenswasser entsteht? Danke!
Reply #22015-12-11
Offenbar sind für überhitzten Dampf konzipierte Entwässerungsgeräte weniger erforderlich als für gesättigten Dampf
Reply #32015-12-11
Entschuldigung, ich habe es nicht verstanden; Könnten Sie das genauer erklären?
Reply #42015-12-11
Ursprünglich wurden die Rohrleitungen so isoliert und mit Entwässerungsventilen ausgestattet, dass überhitzter Dampf abgeleitet werden konnte. Jetzt hat sich die Betriebsbedingung geändert – die Temperatur ist niedriger geworden. Die Isolierung der Rohrleitungen blieb jedoch unverändert. Dadurch kann die Wärmeabgabe erhöht werden. Zudem wurden keine zusätzlichen Entwässerungsventile hinzugefügt. Dadurch kann es vorkommen, dass das Kondenswasser nicht mehr rechtzeitig abgeleitet werden kann. Achten Sie darauf, ob das Phänomen des „Wasserschlags“ in den Rohrleitungen häufiger auftritt
Reply #52015-12-11
An welcher Stelle gibt es mehr Kondenswasser?
Reply #62015-12-11
Früher wurde überhitzter Dampf verwendet, wodurch der Entwässerer einen Teil des gesättigten Dampfs mitnahm. Jetzt wird nach dem Einsatz eines Temperatursenkers gesättigter Dampf verwendet. Dadurch steigt die Effizienz der Dampfnutzung und die Verdampfung erfolgt vollständiger – weshalb es mehr Kondenswasser gibt.
Reply #72015-12-11
Ihre Antwort sollte richtig sein – könnten Sie das noch etwas genauer erläutern?; Soll man die Arbeiter davon überzeugen, dass gesättigter Dampf besser ist als der ursprüngliche Überhitzungsdampf? Es ist normal, wenn es viel Kondenswasser gibt ; Danke!
Reply #82015-12-11
In der Branche ist allgemein bekannt, dass die Wärmeübertragungseffizienz von überhitztem Dampf nicht so hoch ist wie die von gesättigtem Dampf – das ist der Grund für die notwendigen technischen Verbesserungen. Überhitzter Dampf weist zwar hohen Druck und hohe Temperatur auf, doch im Wärmeaustauschprozess ist es nicht möglich, ihn vollständig zu verflüssigen und so die dabei entstehende Wärmeenergie freizusetzen. Das bei der Entwässerung ausgeschiedene Kondenswasser enthält weiterhin Dampf. Zudem ist aufgrund des hohen Dampfdrucks auch der Rückdruck im Entwässerungsgerät hoch – dadurch ist auch der Auslassdruck hoch. Das ist das sogenannte Flashen; dadurch geht ein Teil der Wärmeenergie unnötig verloren. Durch den Einsatz von gesättigtem Dampf kann die Energie nahezu vollständig in Flüssigkeit umgewandelt werden, wodurch die entstehende Wärme für den Wärmetausch genutzt werden kann. Dadurch entsteht mehr Kondenswasser als zuvor – doch dadurch wird Energie eingespart.
Reply #92015-12-11
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ylb913 am 11.12.2015 um 19:29 bearbeitet. Das Problem ist etwas seltsam: Die Dampftemperatur wird erhöht, um Kondensation während des Transports zu vermeiden. Die Erhöhung des Drucks in Kombination mit der Temperatursenkung dient dazu, den Anforderungen des zu erwärmenden Mediums an die maximale Dampftemperatur gerecht zu werden – aus Angst vor lokaler Überhitzung. Deshalb wird Wasser zur Kühlung zugeführt; dadurch steigt natürlich die Menge an kondensiertem Wasser nach dem Wärmetausch. Aber letztendlich handelt es sich dabei um ein Problem des Enthalpieunterschieds. Unter der Annahme, dass die Temperatur des Kondenswassers gleich bleibt – was ganz normal ist, solange die Wärmeaustauschoberfläche ausreicht – muss die Enthalpie des Überhitzdampfs größer sein als die der gesättigten Dämpfe. Daher ist die Menge an Dampf, die benötigt wird, natürlich größer als bei gesättigtem Dampf. Infolgedessen nimmt auch die Menge an Kondenswasser zu. Doch das liegt hauptsächlich daran, dass in diesem Betriebszustand der Einsatz von Überhitzdampf nicht zulässig ist – es gibt einfach keine andere Möglichkeit.
Reply #102015-12-12
Die Abkühlvorrichtungen sind manchmal nicht gut ausgestattet, und die Planungsbüros berücksichtigen dies nicht unbedingt gründlich. Dafür ist es notwendig, die Überwachung bei der Arbeit zu verstärken. Falls zu viel Kondensat vorhanden ist, kann man in Erwägung ziehen, eine manuelle Entlüftungsventil zu verwenden.

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