Thread Content
Dieser Beitrag wurde zuletzt von yinkuilin6868 am 14.12.2015 um 10:04 geändert. Mit dem Einsetzen des Winters wird das Wetter im Norden kälter und trockener. Dadurch können Verletzungen wie Erfrierungen, Vergiftungen oder Stürze auftreten. Ebenso können Brände, Explosionen sowie Verkehrsunfälle auftreten. Zudem können auch Produktionsstörungen wie Risse in Ausrüstungen und Prozessleitungen entstehen. Daher sollten im Winter Maßnahmen ergriffen werden, um Unfälle durch Körperverletzungen, Brände und Verkehrsunfälle zu verhindern. Zudem muss dafür gesorgt werden, dass Anlagen, Rohrleitungen sowie Ventile vor Frost und Eisbildung geschützt werden, damit in den kalten Wintern eine sichere Produktion gewährleistet werden kann. Eigenschaften und Gefahren der sicheren Arbeit im Winter 1. Aufgrund des kalten Wetters müssen die Menschen dicke Kleidung tragen, was ihre Hör- und Sehfähigkeit sowie ihre Beweglichkeit beeinträchtigt. Zudem führen Regen und Schnee dazu, dass leicht Verletzungen wie Erfrierungen oder Stürze auftreten können. 2. Niedrige Temperaturen verursachen Deformationen und Risse in Geräten sowie Metallkomponenten, was zu Leckagen, Explosionen, Bränden, Vergiftungen sowie Unfällen bei der Herstellung von Geräten führen kann. 3. Im Winter herrscht ein kalter Hochdruckzustand, wodurch giftige und schädliche Gase leicht in großen Mengen angesammelt werden können. Zudem führt die Wärmeisolation im Winter dazu, dass es zu Vergiftungen sowie Brandausbrüchen kommen kann. 4. Im Winter ist die Luft trocken. Sowohl beim Menschen als auch bei Geräten und Anlagen kann es leicht zu statischem Strom kommen, was wiederum Brände, Explosionen sowie Verletzungen verursachen kann. Verhinderung von Körperverletzungen 1. Schutz vor Erfrierungen: Die Unternehmen sorgen dafür, dass die Produktionsanlagen anhand der örtlichen Klimabedingungen gut beheizt sind. Zudem werden den Mitarbeitern persönliche Schutzausrüstungsgegenstände wie Wollmäntel und -mützen zur Verfügung gestellt, um sie vor Kälte zu schützen. Die Mitarbeiter müssen bei der Arbeit die vorgeschriebene Ausrüstung ordnungsgemäß tragen. Bei der Winterkleidung müssen Kragen und Ärmel fest zugezogen werden, und bei den Schutzhelmen müssen die Bänder fest geschnallt sein. 2. Rutschhemmung: Auf den verschiedenen Treppen und Wegen an den Produktionsstätten kann es aufgrund von Regen oder Schnee zu Eisbildung kommen. Dadurch können Arbeiter beim Betreten oder Verlassen der Treppen oder beim Gehen leicht ausrutschen und verletzt werden. Deshalb sollte man darauf achten, den Regen oder Schnee auf den Treppen sowie auf den Wegen rechtzeitig zu beseitigen. Insbesondere bei den Treppen in den Anlagen, die meist aus Stahlkonstruktionen bestehen, besteht eine hohe Gefahr eines Sturzes und damit verbundener Verletzungen. Bei Arbeiten in großer Höhe im Freien müssen Ausrüstung und Einrichtungen sorgfältig überprüft werden, und es müssen notwendige Rutschhemmmaßnahmen getroffen werden. Arbeiter, die in großer Höhe arbeiten, müssen sicher auf den Beinen stehen und sich fest an die Geländer klammern. Es ist streng verboten, die Hände in den Taschen zu halten oder sie hinter dem Rücken zu verschränken, während man die Leiter hoch- oder runtersteigt. 3. Schutz vor Vergiftung und Erstickung: Erstens führt die Kälte im Winter dazu, dass die Türen der Bedienräume in den Anlagenbereichen in der Regel fest verschlossen sind. Dadurch kann es zu einer Ansammlung giftiger Gase wie Kohlenmonoxid kommen. Deshalb ist es notwendig, regelmäßig für eine gute Belüftung zu sorgen. Zweitens ist es notwendig, die Gasleitungen stärker zu überprüfen, um zu verhindern, dass brennbare Gase im Inneren des Gebäudes angesammelt werden. Drittens sollte die Sicherheitserziehung der Mitarbeiter im Umgang mit Vergiftungen verstärkt werden, um Kenntnisse zum Selbstschutz und zur Rettung anderer zu verbreiten. Unfallfall | Verstöße gegen Vorschriften führen zum Tod von 3 Personen durch Kohlenmonoxidvergiftung. Ein Bohrteam eines Ölunternehmens führte Arbeiten zur Umverlegung von Bohranlagen im Ölfeld Tahe in Xinjiang durch. Da die Umzugsarbeiten an diesem Tag noch nicht abgeschlossen waren, wurden 4 Personen dazu abgestellt, im alten Camp in Ino zu bleiben. Gegen 11:30 Uhr am 6. wurde festgestellt, dass die drei Personen, die zurückgeblieben waren, tot waren. Die unmittelbare Ursache des Unfalls war, dass die Personen, die im Gebäude blieben, gegen die Vorschrift verstießen, wonach bei längerem Heizen im Inneren des Gebäudes auf eine ausreichende Belüftung geachtet werden muss. Sie legten unbehandelten Holzkohle in leere Fässer und brachten diese in die gut abgeschlossenen Campinghütten, um dort zu heizen. Da die Zelte keine Lüftungsanlagen haben, sammelt sich Kohlenmonoxid in großen Mengen an, was zu Vergiftungen führt. Verhinderung von Bränden: 1. Es ist notwendig, die Mitarbeiter in Bezug auf die Brandschutzmaßnahmen besser zu schulen. Insbesondere in Bereichen, in denen brennbare und explosive Stoffe vorhanden sind, muss die Kontrolle bei Arbeiten mit offener Flamme verstärkt werden. Die Häufigkeit solcher Arbeiten sollte so weit wie möglich reduziert werden. Bei der Durchführung solcher Arbeiten müssen die vorgeschriebenen Verfahren strikt eingehalten werden. Erst wenn alle Sicherheitsmaßnahmen sowie die notwendigen Überwachungsmaßnahmen getroffen wurden, darf mit den Arbeiten begonnen werden. 2. Stärkung der Kontrollen an den Arbeitsplätzen, um Brände und **Qualitätsverluste** zu verhindern. Es ist verboten, Kleidung aus Kunstfasern in den Anlagenbereich zu tragen. Vor Arbeiten wie dem Entnehmen von Proben aus Behältern sollte man zunächst die Geräte zur Entstörung nutzen, um die statische Elektrizität abzubauen. 3. Verwenden Sie bei der Arbeit keine Heizgeräte unsachgemäß und ziehen Sie keine provisorischen Kabel. Es ist vorgeschrieben, elektrische Geräte zu verwenden, um eine Überlastung zu vermeiden. Gebrauchte Heizgeräte müssen rechtzeitig vom Strom getrennt werden, um Brandgefahr durch den Stromverbrauch zu verhindern. 4. Es muss sichergestellt werden, dass die Brandbekämpfungsanlagen und -geräte in einem vollständig intakten und funktionsfähigen Zustand sind. Im Winter muss auf der Grundlage von Maßnahmen zur Frostschutz gewährleistet werden, dass alle Brandbekämpfungsanlagen und -geräte bereitstehen. Verhinderung von Verkehrsunfällen 1. Organisation von Schulungen für Fahrer zu den Sicherheitsregeln beim Fahren vor dem Winter, sowie Schulungen zur sicheren Fahrweise bei schlechten Wetterbedingungen wie extrem kaltem Wetter, starkem Wind, dichtem Nebel oder Schneestürmen. 2. Es werden auf der Grundlage des Fahrzeugtyps sowie der Eigenschaften der zu erfüllenden Aufgaben konkrete Maßnahmen zur Verhinderung von Frost, Rutschgefahr und Nebel ergriffen. 3. Führen Sie eine ordentliche Wartung des Fahrzeugs im Zuge des Wechsels der Jahreszeiten durch. Verwenden Sie Schmierstoffe sowie Bremsflüssigkeiten, die für den Winter geeignet sind. Am Motor und am Kühlergehäuse sollten wärmedämmende Abdeckungen angebracht werden. Insbesondere das Bremsystem, das Lenksystem sowie das Beleuchtungssystem müssen in gutem Zustand sein, damit das Fahrzeug stets in einem einwandfreien Zustand bleibt. Eine umfassende Überprüfung und Wartung des technischen Zustands des Fahrzeugs, damit es in einem einwandfreien Zustand bleibt. 4. Ersetzen Sie den Frostschutz des Fahrzeugs sowie das Öl und Kraftstoff in der entsprechenden Qualität rechtzeitig, wie vorgeschrieben. 5. Bei der Fahrt auf vereisten oder schneebedeckten Straßen muss die Fahrgeschwindigkeit gut kontrolliert werden. Ein schnelles Fahren ist verboten. Es sollten keine abrupten Richtungswechsel oder Bremsmanöver vorgenommen werden. Ebenso ist es nicht zulässig, das Gas plötzlich stark zu betätigen oder wieder zurückzunehmen. Auf stark vereisten Straßen sollten Räder mit Ketten ausgestattet werden. Beim Fahren sollte man einen ausreichenden Abstand zum Vordermann einhalten und die Geschwindigkeit reduzieren, um Auffahrunfälle zu vermeiden. Bei schlechtem Wetter wie Eis, Schnee oder dichtem Nebel sollte man möglichst keine Langstreckenfahrten unternehmen. Im Winter müssen Rohrleitungen sowie Ventile von Geräten vor Erstarren und Kondenswasser geschützt werden. 1. Die Rohrleitungen sollten möglichst durch die Fluidzirkulation im System vor Erstarren geschützt werden, um zusätzliche Heizmaßnahmen zu vermeiden. Beispielsweise im System zur zyklischen Kühlung mit Wasser: Wenn die Anlage vorübergehend stillsteht, kann das Wasser, das in den Kondensatoren zirkuliert, in angemessener Menge reduziert werden, wobei die Zirkulation weiterhin aufrechterhalten bleibt. Für die unvermeidlichen toten Winkel sollte eine Isolierung oder Heizung zur Verhinderung des Einfrierens eingesetzt werden. 2. Durch Entleerung zur Frostverhütung: Bei Leitungen für Wasser, Kondensat und Dampf können beim Stillstand Flüssigkeiten anstauen und gefrieren. Zur Verhütung von Frost muss eine angemessene Entleerung, Entlüftung sowie Selbstentleerung berücksichtigt werden. Während der Parkung oder Inaktivierung müssen diese Leitungen vollständig entleert werden. Unfallfall – Aufgrund einer unzureichenden Behandlung des Kreislaufwassers in der Winterzeit drohte es, zu erheblichen Schäden an den Hauptgeräten zu kommen. Ein bestimmtes Gerät wurde im Dezember stillgelegt, um Wartungsarbeiten durchzuführen. Der diensthabende Bediener vergaß aufgrund von dringenden technischen Problemen, das Wasser aus dem Zylinder des Kompressors abzulassen. Zudem waren aufgrund der langjährigen Nutzung einige Leitungen im System durch Schlamm verstopft. Dadurch funktionierte das Kreislaufwassersystem nicht richtig. Infolgedessen gefror das Wasser im Zylinder des Kompressors stark. Durch die Ausdehnung des Wassers blähte sich der Zylinder des Kompressors auf. Lektion aus dem Unfall: Bei Geräten, deren Kreislaufwassersystem über einen längeren Zeitraum in Betrieb ist, muss regelmäßig überprüft werden, ob das System ordnungsgemäß funktioniert. Nachdem das Gerät stillgelegt wurde, sollte das Wasser darin umgehend abgelassen werden, um ein Erfrieren des Geräts zu verhindern. 1. Für Leitungen, die einer Frostschutzmaßnahme unterzogen werden müssen, sollten Dampfheizung und Isolierung verwendet werden. Das Heizmedium sollte Dampf bei niedrigem Druck sein, und an der Tieftstelle muss ein Entwässerer installiert werden. Alle Leitungen sollten möglichst so konstruiert werden, dass sie sich selbst entleeren können. Der Dampf in den Heizleitungen sollte nach unten fließen. 2. Durchführen Sie eine umfassende Überprüfung der Dampfheizung der Messleitungen. Arbeiten Sie dabei mit dem Personal für Messanlagen zusammen, um sicherzustellen, dass die Heizleitungen unverstopft sind. Dadurch wird verhindert, dass die mit Interlocks ausgestatteten Messgeräte durch Erfrieren beschädigt werden und dadurch die Anlage stillgelegt werden muss. Unfallfall – Fehlende rechtzeitige Überprüfung der Heizung der Messgeräte führte zu einem teilweisen Stillstand der Anlage. Eine chemische Anlage funktionierte im Winter stets einwandfrei. Vor Beginn des Winters wurden die Anlagen und Geräte vor Ort gründlich vor dem Einfrieren geschützt. Da die Messgeräte jedoch von einer anderen Abteilung verwaltet wurden, wurde ihre Heizung nicht gründlich überprüft. Eines Abends kam es plötzlich zu einem Temperaturabfall. Aufgrund eines Defekts am Wärmerohr in dem Kreislaufwassersystem wurden die mit dem System verbundenen Druckmesspunkte beschädigt. Dadurch funktionierte der Druckmesser nicht mehr richtig, der Druck stieg auf einen kritischen Wert an – wodurch das Kreislaufwassersystem vollständig stillgelegt werden musste. Ursache des Unfalls: Der Unfall entstand, weil die Überprüfung der Heizung der Instrumente nicht rechtzeitig durchgeführt wurde. Insbesondere die Instrumente mit Sicherheitsvorrichtungen wurden nicht ausreichend überprüft. 1. Verbessern der Verwaltung durch Einrichtung eines Registers zur Vorbeugung von Frost und Kondensation. 2. Stärken der Kontrollen im Winter: Besonderes Augenmerk gilt dabei auf die Prüfung auf Einfrieren von Rohrleitungen, Pumpen und Messgeräten. Unter Berücksichtigung der Notwendigkeit, Energie einzusparen und Emissionen zu reduzieren, muss dafür gesorgt werden, dass es im Anlagenbereich weder zu Wasseransammlungen noch zu Eisbildung kommt. Stellen, die besonders vor Frostschäden geschützt werden müssen: 1. Die Feuerlöscher müssen stets mit der Mündung nach unten gerichtet sein; das Wasser im Inneren des Feuerlöschers muss abgelassen werden, um Frostschäden zu vermeiden ; Überprüfen und verbessern Sie die oberirdisch sichtbaren Teile der Feuerlöschkanonen sowie der Feuerlöschsprinkleranlagen sowie die Außenfeuerwasserleitungen aller Produktionsanlagen. 2. Im Tankbereich muss überprüft werden, ob die Entstörungsanlagen der einzelnen Tanks intakt sind. Ebenso muss geprüft werden, ob die Entstörungskontakte in den Leitungen für Zirkulationswasser sowie für Medien, die leicht kondensieren können, in Ordnung sind. Dabei müssen auch alle Blindstellen und Ecken sorgfältig überprüft werden.