Integriertes Verfahren zur Stickstoff- und Schwefelentfernung mit Kombination aus Ozon und Wasserstoffperoxid
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von yuchenchf am 4.8.2017 um 20:32 geändert. Bestimmung der Technologien zur Entstickung 2.1 Mechanismus der NOx-Bildung Bei der Verbrennung in herkömmlichen Verbrennungsanlagen entstehen Stickoxide wie NO, NO2, N2O usw. Dabei macht NO mehr als 90 Prozent aus, NO2 etwa 5–10 Prozent, und N2O nur etwa 1 Prozent. Somit beziehen sich die durch die Verbrennung entstehenden NOx hauptsächlich auf NO und NO2. Im Rahmen der Oxidations- und Reduktionsreaktionen von stickstoffhaltigen Stoffen können die NOx gemäß den wichtigsten Entstehungswege und -quellen in thermische NOx, schnelle NOx sowie kraftstoffbedingte NOx eingeordnet werden (siehe Abbildung 1). Abbildung 3-1: Reaktionswege zur Bildung und Entfernung von NOx (1) Thermische NOx – Thermische NOx entstehen hauptsächlich durch die Oxidation des Stickstoffs in der Luft, der beim Verbrennungsprozess beteiligt ist. Der Entstehungsprozess ist dabei eine nicht-gebrochene Kettenreaktion. Der Entstehungsmechanismus der thermischen NOx wurde 1946 vom sowjetischen Wissenschaftler Zeldovich vorgeschlagen. Die Gesamtreaktionen lauten wie folgt:N2 + O2 → 2NO (1)
NO + ½ O2 → NO2 (2)
Die sogenannten schnellen NOx entstehen durch die Reaktionen der Kohlenwasserstoffradikale (CHi) mit den N2-Molekülen in der Luft während des Verbrennungsprozesses. Dabei entstehen Zwischenprodukte wie HCN, NH, CN und N. Diese Zwischenprodukte werden anschließend weiter oxidiert, wodurch NOx entstehen – das sind die sogenannten schnellen NOx. Obwohl der Stickstoff in den schnellen NOx ebenfalls aus dem Stickstoff im Luftstrom stammt, unterscheidet sich sein Entstehungsmechanismus von dem der thermischen NOx. Der Hauptentstehungsweg ist in der untenstehenden Abbildung dargestellt. Die Entstehung von schnellen NOx ist nur geringfügig von der Temperatur abhängig, während der Überschussluftfaktor einen größeren Einfluss auf die Bildung von schnellen NOx hat. Während des Verbrennungsprozesses entsteht nur eine geringe Menge an schnell gebildeten NOx – daher werden sie im Allgemeinen nicht als wichtiges Kriterium bei der Kontrolle von NOx berücksichtigt. (3) Brennstoffbedingte NOx: Brennstoffbedingte NOx bezeichnen die NOx, die entstehen, wenn die Stickstoffverbindungen im Brennstoff während des Verbrennungsprozesses thermisch zerfallen und anschließend oxidiert werden. Sein Hauptentstehungsweg ist wie im folgenden Diagramm dargestellt. Da die N–H- und N–C-Bindungen weitaus schwächer sind als die N≡N-Bindung, ist die Entstehung von Brennstoffbedingten NOx weitaus einfacher als die von thermisch bedingten NOx. Dadurch stellen Brennstoffbedingte NOx die wichtigste Quelle für NOx dar. 2.2 Vergleich der gängigsten Technologien zur Stickstoffoxidreduktion
Der wirtschaftliche Vergleich der gängigsten Technologien zur Stickstoffoxidreduktion ist in der folgenden Tabelle dargestellt:
**Technologie** | SCR | SNCR | Ozonoxidationsmethode
**Reduktionsmittel** | Hauptsächlich NH3 | Ammoniaklösung oder Urea-Lösung | O3
**Reaktionstemperatur** | 300–400 °C | 850–1100 °C | 50–200 °C
**Reaktor** | Erforderlich | Nicht erforderlich | Nicht erforderlich
**Effizienz der Stickstoffoxidreduktion** | 80–95 % | 15–50 % | 70–95 %
**Katalysator** | Erforderlich; muss regelmäßig ausgetauscht werden; teuer | Nicht erforderlich | Nicht erforderlich
**Ort der Reduktionsmittel-Einspritzung** | Meist zwischen Kohleheizer und Luftvorbereiter | Im Brennraum oder am Ausgang des Brennraums | Nicht erforderlich
**Umwandlung von SO2/SO3** | Ja | Nein | Nein
**Austritt von NH3** | 3–5 ppm | 10–15 ppm | Keiner
**Einfluss auf die Verbrennungsanlage** | NH3 und SO3 bilden leicht NH4HSO4, was zu Verstopfungen oder Korrosion führen kann | Fast kein Einfluss | Kein Einfluss
**Systemdruckverlust** | Ca. 1000 Pa | Keiner | Keiner
**Notwendigkeit zur Reinigung des Systems** | Ja | Nein | Nein
**Einfluss auf das Brennstoff** | Hoher Aschegehalt kann den Katalysator abnutzen; Alkalimetalloxide können den Katalysator verträglich machen (Katalysatorvergiftung) | Keiner | Keiner
**Einfluss auf die Effizienz der Verbrennungsanlage** | Verringerung der Wärmeeffizienz | Keiner | Keiner
**Einfluss von Kohleteer** | Kohleteer kann den Katalysator verstopfen und die aktiven Bestandteile der Katalysatoroberfläche bedecken, wodurch der Katalysator unwirksam wird | Keiner | Keiner
**Bodenfläche, die benötigt wird** | Groß | Klein | Klein
**Investitionskosten** | Hoch | Niedrig | Mittel
**Betriebskosten** | Hoch | Niedrig | Mittel
2.3 Festlegung des Entschwefelungskonzepts für dieses Projekt
Die Kombinationsmethode der Oxidation eignet sich hervorragend als Entschwefelungsmethode für dieses Projekt. Zunächst liegt das Temperaturintervall für die Ozonoxidation bei 50–200 °C, was den Anforderungen dieses Projekts vollständig entspricht. Eine Umgestaltung ist am Rauchrohr am hinteren Ende des Kessels möglich; der Umfang der Änderungen ist gering und hat keinen Einfluss auf den Kessel. Zweitens erreicht die Kombinationsoxidationsmethode eine Denitrifizierungsleistung von 70–95 %, was den Anforderungen des Entwurfs in diesem Fall voll und ganz erfüllt. Kombinierte Oxidationsmethode zur Stickstoffentfernung – geringer Druckwiderstand, niedrige Investitions- und Betriebskosten. Zusammenfassend wurde für dieses Projekt der Kombinationsoxidationsverfahren als Technologie zur Stickstoffentfernung gewählt. 3. Entstickungsverfahrensplanung 3.1 Planungsprinzipien Die wichtigsten Planungsprinzipien für dieses Projekt sind wie folgt: (1) Als Grundprinzip gilt, die Funktionsfähigkeit des Kessels nicht zu beeinträchtigen. Deshalb wird ein Entstickungsverfahren verwendet, bei dem Wasserstoffperoxid in Kombination mit Ozon zur Oxidation genutzt wird, sowie eine Feuchtigkeitsabsorptionsanlage zur Entstickung. (2) Durch Umbau des Auslasses des Stofffilters wird eine Ozongabeanlage eingebaut; am Eingang der Absorptionsanlage wird Wasserstoffperoxid in die Abgasströme gesprüht, um die Oxidation zu bewirken. Dadurch werden die NOx-Emissionen auf ≤ 40 mg/Nm3 begrenzt. (3) In Ozonsystemen wird Sauerstoff als Ausgangsgas verwendet. Die Ozongenerierungsanlagen wandeln den Sauerstoff in Ozon um. (4) Es soll soweit wie möglich unter Berücksichtigung des Zustands der vorhandenen Anlagen sowie der Gegebenheiten am Standort geplant werden. Dabei sollen die Prozessabläufe und die Anordnung der Einrichtungen logisch und ansprechend sein, die Bedienung sicher und einfach gestaltet werden – und der Einfluss auf die ursprünglichen Anlagen sollte möglichst gering sein. (5) Sicherstellung eines sicheren, stabilen, zuverlässigen und normkonformen Betriebs des Denitrifikationssystems. (6) Unter Berücksichtigung von Sicherheit und Qualität sollte die Dauer der Umgestaltung so weit wie möglich verkürzt werden. (7) Die Behandlung der Nebenprodukte muss den langfristigen Anforderungen des Umweltschutzes entsprechen. Es sollte vermieden werden, dass die Nebenprodukte erneut zur Verschmutzung führen. Bei der Prozessgestaltung sollte darauf geachtet werden, dass der Lärm möglichst geringe Auswirkungen auf die Umwelt hat. (8) Das Automatisierungsniveau der Anlage ist gut gestaltet, was die Betriebsverwaltung erleichtert. (9) Bei den Umbauten sollte möglichst Energie und Wasser eingespart werden, um die Investitionskosten sowie die Betriebskosten des Systems zu senken. 3.2 Prinzipien und Eigenschaften des kombinierten Oxidations-Entstickungsverfahrens 3.2.1 Reaktionsprinzip Das grundlegende Prinzip der selektiven Oxidations-Entstickungstechnologie besteht darin, dass bei diesem Verfahren die starke Oxidationskraft von Ozon und Wasserstoffperoxid genutzt wird, um unlösliche Stickoxide niedriger Oxidationsstufe in lösliche Stickoxide höherer Oxidationsstufe umzuwandeln. Anschließend werden die Stickoxide in einem Waschturm aufgenommen, wodurch die Entstickung erreicht wird. Unser Unternehmen hat den Oxidationsmechanismus von NO im Prozess der gleichzeitigen Entschwefelung und Entstickstoffung mit Ozon untersucht. Es wurden umfassende Simulationsversuche durchgeführt, bei denen die Einbringung von Ozon in die Rauchgase, die Verteilungsmethoden, die Art der Gasgemischung, die Auswirkungen der Temperaturkontrolle sowie die Auswirkungen von Staub berücksichtigt wurden. Auf dieser Grundlage wurde ein detaillierter chemischer Reaktionsmechanismus zwischen O3 und NOX entwickelt – ein Mechanismus, der recht komplex ist. In praktischen Versuchen können die wichtigsten Reaktionen von Ozon und NO unter niedrigen Temperaturen untersucht werden. Unter niedrigen Temperaturen sind die wichtigsten Oxidationsreaktionen zwischen O3 und NO wie folgt:
NO + O3 → NO2 + O2 (1)
NO2 + O3 → NO3 + O2 (2)
NO3 + NO2 → N2O5 (3)
NO + O + M → NO2 + M (4)
NO2 + O → NO3 (5)
Der Hauptmechanismus für die Oxidation mit Peroxid ist wie folgt:
NO + H2O2 → NO2 + H2O (6)
NO2 + H2O2 → NO3 + O2 (7)
NO2 + NO3 → N2O5 (8)
Der Hauptmechanismus für die Denitrifikation ist wie folgt:
NO + NO2 + H2O → 2H+ + 2NO2- (9)
2NO2 + H2O → 2H+ + NO2- + NO3- (10)
N2O5 + H2O → 2H+ + 2NO3- (11)
NO3- + NO → NO2- + NO2 (12)
2H+ + CO32- → H2O + CO2 (13)
H+ + OH- → H2O (14)
Im Vergleich zu anderen Chemikalien in der Gasphase, wie z. B. CO oder SOx, können NOx sehr schnell oxidiert werden. Dadurch ist die Oxidation von NOx äußerst selektiv. Da die NOx im Gaszustand in in wässrigen Lösungen lösliche ionische Verbindungen umgewandelt werden, erfolgt die Oxidationsreaktion vollständiger. Dadurch können die NOx irreversibel entfernt werden, ohne dass es zu einer sekundären Verschmutzung kommt. Durch die Oxidationsreaktion werden das zugeführte Ozon sowie das Wasserstoffperoxid verbraucht. Das überschüssige Ozon und Wasserstoffperoxid kann in der Sprühwand abgebaut werden. Neben NOx werden auch einige Schwermetalle, wie Quecksilber sowie andere schädliche Schwermetallverunreinigungen, durch Ozon oxidiert. Hohe Konzentrationen an Staub oder festen Partikeln in den Rauchgasen beeinträchtigen die Effizienz der Entfernung von NOx nicht. Die Kombination aus Oxidations- und Denitrifikationsverfahren kann bei Heizkesseln eingesetzt werden, die mit Kohle, Koks oder Braunkohle als Brennstoff betrieben werden ; Industriekessel, die mit Gas, Kohle oder Schweröl als Brennstoff betrieben werden ; Blei, Eisenerz, Zink/Kupfer, Glas, Zement – sowie verschiedene Öfen und Brennanlagen für die Verarbeitung und Herstellung ; Verbrennungsöfen zur Verarbeitung von biologischen Abfällen, Reifen sowie anderen industriellen Abfällen ; Säurehaltige Gase aus dem Ätzen- und chemischen Verarbeitungsprozess ; Katalytische Crackiergasabgase ; Verschiedene Abfallverbrennungsanlagen für kommunalen und industriellen Abfall usw. 3.2.2 Prozessmerkmale: Diese Technologie kombiniert gasförmige Oxidation, flüssigkeitsbasierte Oxidation sowie feuchte Absorption miteinander. Auf der Grundlage des herkömmlichen feuchten Schwefelentfernungsverfahrens wurde sie so umgestaltet, dass sie als integriertes System zur Schwefel- und Stickstoffentfernung dient. (1) Tiefgehende Stickstoffentfernung – hohe Effizienz bei der Stickstoffentfernung, die über 95 % betragen kann ; Die Gerätedesign ist zukunftsorientiert und sieht Platz für den Einbau weiterer Ozonreaktoren vor. Sollten die Emissionsstandards erhöht werden, reicht es aus, neben dem vorhandenen Gerät einen Ozongenerator hinzuzufügen, um die erforderliche Entfernungsrate zu erreichen. Dadurch müssen keine zerstörerischen Änderungen an der ursprünglichen Konstruktion vorgenommen werden, was den Investitionskosten für die Nutzer erheblich erspart. (2) Kein Katalysator wird verwendet, daher gibt es keine Probleme wie Katalysatorvergiftung oder Verstopfung des Reaktors. (3) Die Temperatur der Abgasgase bei der Denitrifikation ist niedrig; eine effiziente Denitrifikation ist im Bereich von 50–200 °C möglich. (4) Die Wartungskosten sind gering, es gibt keine Probleme wie den regelmäßigen Austausch von Katalysatoren. (5) Geringer Bodenbedarf – die modularen Geräte können je nach den Bedingungen vor Ort flexibel angeordnet werden. (6) Die patentierte Ozon-Nitratreduktionstechnologie schließt die Lücke in den inländischen Technologien zur Nitratreduktion durch niedertemperaturige Oxidation und erreicht ein Niveau, das dem internationalen Spitzenniveau entspricht. (7) Durch die Verwendung einer einstufigen Anlage mit Ozon-Phaseoxidation und Alkalilösungsaufnahme werden die komplizierten Aufbauten der bisherigen Entschwefelungs- und Denitrifikationsanlagen im Inland und im Ausland ersetzt. (8) Der gesamte Prozess der Schwefel- und Stickstoffentfernung findet nach dem Staubfilter statt. Dadurch wird die normale Funktionsfähigkeit des Kessels sowie des Staubfilters nicht beeinträchtigt. Zudem werden Verstopfungen des Staubfilters vermieden, wodurch die Lebensdauer des Staubfilters gewährleistet bleibt. So wird ein stabiler Betrieb des gesamten Systems sichergestellt. (9) Um die Probleme unstabiler Betriebsbedingungen bei Industriekesseln, vielfältiger und unterschiedlicher Brennstoffe sowie schwankender Stickoxidkonzentrationen in den Abgasen zu bewältigen, wird ein gekoppelter Steuermodul eingesetzt, der die Menge an Ozon, das zugeführt wird, dynamisch steuert. Dadurch werden sicherstellt, dass die Gehalte an Schwefel und Stickstoffverbindungen in den Abgasen im zulässigen Bereich liegen – was Energieeinsparung und Sicherheit gewährleistet. (10) Keine Probleme wie Ammoniakentweichung oder unangenehmer Geruch von Harnstoff durch herkömmliche Denitrifikationsverfahren – geeignet für Industriekessel in der Nähe von Wohngebieten. (11) Geeignet für neue Stickstoffentfernungsanlagen bei bereits vorhandenen Schwefelentfernungsanlagen – die Anlagen benötigen wenig Platz, die Umbauarbeiten sind gering und die Bauzeit ist kurz. 3.3 Beschreibung des Prozessablaufs: Der Ablauf der Rauchgasbehandlung ist wie folgt: Die am Ausgang des Staubscheiders befindlichen Rauchgase gelangen in eine Anlage zur Mischung mit Ozon. In dieser Anlage wird Ozon zugefügt, wodurch sich das Ozon vollständig mit den Rauchgasen vermengt. Dadurch werden die in den Rauchgasen enthaltenen, wasserunlöslichen NO-Moleküle in wasserlösliche Stickoxide umgewandelt – darunter NO2, N2O3, N2O5 usw. Die Reaktion findet in sehr kurzer Zeit statt. Anschließend wird in dem Schornsteinabschnitt vor der Absorptionsanlage eine mit Katalysator aktivierte Lösung von Wasserstoffperoxid als Sprühnebel eingesetzt, um das im Rauch noch vorhandene NO in wasserlösliche, hochwertige Stickoxide umzuwandeln. Anschließend gelangt der Rauch in den Absorptionstower, wo eine basische Lösung eingespritzt wird, um sowohl die SOx- als auch die oxidierten NOx-Stoffe im Rauch aufzunehmen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Konzentration der NOx-Emissionen ≤ 40 mg/Nm3 beträgt. Der anschließend gereinigte Rauch wird schließlich über den Schornstein ausgestoßen. Der Herstellungsprozess ist in Abbildung 4-1 dargestellt. Das Denitrifikationssystem dieses Projekts umfasst hauptsächlich: ein Ozonoxidationsystem, ein Peroxwasser-Oxidationsystem, ein feuchtes Absorptionsystem sowie ein elektrisches Steuerungssystem. Im Folgenden werden diese Komponenten einzeln ausführlich erläutert. 4. Ozonoxidationsystem 4.1 Einführung in den Ozongenerator (1) Prinzip der Ozongenerierung Das Herzstück des Ozongenerators besteht aus einer fortschrittlichen Technologie der medienbasierten Doppelspaltentladung. Der Rohgast strömt durch enge Spalte zwischen dem isolierenden Medium und den Hochspannungs-Elektroden sowie zwischen der Isolierschicht und dem Erdungselektroden des Ozongeneratorgehäuses. Durch die Hochspannungsfelder zwischen diesen beiden ringförmigen Spalten wird der vorbeifließende Sauerstoff in Ozon umgewandelt – mit hoher Effizienz. In der Industrie wird in der Regel die Koronentladungsmethode zur Herstellung von Ozon verwendet. Das Prinzip ist wie im folgenden Diagramm dargestellt: (2) Einführung in den Ozongenerator: Ein Ozonsystem setzt sich aus einem Ozongenerierungssystem, einem Steuerungssystem, einem Kühlsystem sowie Messgeräten zusammen. Im Hochfrequenz-Hochspannungsfeld im Ozongenerierungsraum wird mithilfe der Technik der stromdichten Entladung in kleinen Spalten ein Teil des Sauerstoffs (Reinheit ≥ 99 %) in Ozon umgewandelt. Das entstehende Gas ist ein Ozongas, das über den Auslass des Ozongangs nach dem Regulierventil abgegeben wird. An der Ausgasleitung des Ozongenerierungsrums befindet sich ein Öffnung zur Entnahme von Ozon, ausgestattet mit einem Entnahmeventil. Die Konzentration des austretenden Ozons wird mithilfe eines Ozongehaltsmessers überprüft. Der Eingangsdruck des Sauerstoffs für den Ozongenerator beträgt 0,095 Mpa. Vor Ort muss der Eingangsdruck sowie die Durchflussmenge konstant gehalten werden, um eine stabile Ozongenerierung zu gewährleisten ; Um sicherzustellen, dass die Luftversorgung den Anforderungen des Ozongenerators entspricht, wird in der Zuleitungsleitung ein Sauerstofffilter installiert (Filtergenauigkeit ≤ 0,01 μm), um die zugeführte Luft weiter zu reinigen ; An der Zufuhrleitung sind gleichzeitig Drucksensoren sowie Temperatursensoren installiert, die den Sauerstoffdruck und die Temperatur in Echtzeit überwachen und anzeigen. Zudem sind Druckschalter sowie Sicherheitsventile vorhanden. Wenn der Druck im Ozongenerator zu hoch wird, wird automatisch Entlastung hergestellt. Bei Bedarf wird die Gaszufuhr unterbrochen, um einen sicheren Betrieb des Ozongenerators zu gewährleisten ; Gleichzeitig ist im Einlassrohr ein Druckmesser eingebaut, der den Einlassdruck vor Ort anzeigt. An der Ausgasleitung wird ein Ozongesteuerventil installiert, das die Ozonkonzentration sowie die Menge des erzeugten Ozons automatisch regelt, sodass die Leistung des Ozongenerators den tatsächlichen Bedarf deckt. (3) Technische Eigenschaften der Ozongeneratoren: Der wichtigste Bestandteil eines Ozongenerators ist die Ozonentladungsröhre. Das Gerät besteht aus hochwertigem 316L-Stahl, der gegen Ozonkorrosion widerstandsfähig ist, sowie aus PTFE (Polytetrafluorethylen). Dadurch wird eine zuverlässige Funktion des Systems über einen langen Zeitraum gewährleistet. Bei der Planung wird ein Puffer von 10 % für die Anzahl der Entladeröhren vorgesehen, um den durch unvorhergesehene Verunreinigungen der Entladeröhren verursachten Leistungsverlust auszugleichen. Der Ozongenerator wird in horizontaler Position installiert; er kann direkt auf der Basis platziert werden, was die Installation und Wartung erleichtert. Vor der Auslieferung sind im Ozongenerator bereits Leitungen, Ventile, Messgeräte und Kabel installiert, und das gesamte System wurde in der Fabrik auf alle technischen Anforderungen überprüft. Der Ozongenerator ist so konzipiert, dass er 24 Stunden am Stück in Betrieb sein kann. 5. Die Kosten für die Aktivierung des Ozon-De-Nitrierungssystems mit Wasserstoffperoxid sowie die Betriebskosten sind recht hoch. Um diese Kosten zu senken, hat unser Unternehmen ein System zur Oxidativen De-Nitrierung mit Kombination aus Ozon und Wasserstoffperoxid entwickelt. Die weitere Oxidation von NO mit aktiviertem Wasserstoffperoxid verringert die Anschaffungskosten sowie die Betriebskosten erheblich. Das Peroxid-System besteht hauptsächlich aus einem Peroxid-Tank, einem Aktivierungsbehälter für Peroxid, einem Pufferbehälter, einer Dosierpumpe sowie einem Sprühsystem. Um eine gute Mischung von Wasserstoffperoxid und Rauchgasen zu gewährleisten, verwenden wir effiziente Sprühdüsen, um die Lösung aus Wasserstoffperoxid zu sprühen. Dadurch wird eine schnelle Mischung sowie eine effektive Denitrifikationsreaktion erreicht. Die H2O2-Zufuhranlage befindet sich im Bereich nach dem Ansaugventilator und vor der Zufuhr des Absorptionsmittels. Das katalytisch aktivierte H2O2 oxidiert das in den Rauchgasen vorhandene NO zu NO2, welches anschließend in der Absorptionsanlage durch Sprühen aufgenommen wird. Nummer | Bezeichnung | Menge | Hauptparameter
1 | Speicher für Wasserstoffperoxid | 110 m³
2 | Aktivierungsbehälter für Wasserstoffperoxid | 13 m³
3 | Pumpen zur Zufuhr von Wasserstoffperoxid | 150 m³/h × 20 m, 5,5 kW
4 | Transportpumpen für Wasserstoffperoxid | 23,2 m³/h × 12,5 m, 0,75 kW
5 | Strahlpumpen | 25 m³/h × 20 m, 1,5 kW
6 | Sprühpumpen für Wasserstoffperoxid | 211,7 m³/h × 44 m, 5,5 kW
7 | Sprühsystem für Wasserstoffperoxid | 1
Hinweis: Die obige Tabelle stellt eine vorläufige Auflistung dar. Im Laufe des Projekts können geringe Änderungen auftreten. 6. Automatisches Steuerungssystem 6.1 Steuerungsbereich und Anforderungen Dieses System ist zur Steuerung des Stickstoffabtrennungsprozesses in Kohlepulverkesseln mit einer Leistung von 240 t/h konzipiert. Der Kontrollbereich umfasst hauptsächlich Folgendes: ein Steuerungssystem für die Kombination aus Oxidation und Absorption sowie ein Überwachungssystem mit Messinstrumenten. Das System verfügt über eine vollautomatische Steuerung sowie mehrstufige Sicherheitsfunktionen. Es kann in Abhängigkeit von der Konzentration der Schadstoffe im Ausgas gesteuert werden. Durch die automatische Anpassung der Menge an Ozon, die zugeführt wird, wird sichergestellt, dass die NOx-Konzentration im Ausgas den vorgeschriebenen Werten entspricht. Gleichzeitig werden die tatsächlichen Bedingungen vor Ort sowie die Anforderungen bei Wartungsarbeiten berücksichtigt, wodurch ein zuverlässigeres, sichereres Betriebsverhalten sowie einfachere Wartung ermöglicht werden. Das gesamte System kann in einen Zustand der intelligenten, automatischen Steuerung gelangen, funktioniert reibungslos und weist eine sehr hohe Zuverlässigkeit auf. Es wird erklärt, dass die Gasquelle für den Ozongenerator im Stickstoffreduktionsbereich aus flüssigem Sauerstoff besteht. Dadurch sind die Wartungskosten der Stickstoffreduktionsanlage gering, und es entstehen keine Kosten für den Austausch von Katalysatoren. In den ersten fünf Jahren betrugen die Kosten für die Wartung der Anlagen 50.000 Yuan pro Jahr. Nach fünf Jahren lagen die jährlichen Wartungskosten bei nicht mehr als 100.000 Yuan. Bei Ammoniak-basierten Stickstoffentfernungsmethoden wie SCR beträgt die Lebensdauer des Katalysators nicht mehr als 24.000 Stunden; er muss alle drei Jahre ausgetauscht werden, wodurch hohe Austauschkosten entstehen.