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Es gibt organische Abgase aus der Pharmaindustrie, die mit einem Verbrennungsofen behandelt werden sollen. In diesen Abgasen sind jedoch Stoffe wie SO2, HCl, HBr, NH3, Triethylamin sowie Ammoniumchlorid enthalten. Da die sauren Stoffe nach dem Kondensieren korrosiv wirken, und die aus NH3 und HCl entstehenden Ammoniumchlorid-Kristalle die nachfolgenden Geräte beeinträchtigen können, möchte man diese Stoffe vor dem Eintritt in den Verbrennungsofen vorher entfernen. Gibt es gute Vorbehandlungsmaßnahmen?
Die Antriebswellen-Reinigungstechnologie sollte in der Lage sein, damit umzugehen, doch die Kosten wären relativ hoch. Wie sind die genauen Zusammensetzung sowie das Gasvolumen?
Diese sauren Medien müssen vor dem Eintreten in den Verbrennungsofen vollständig mit Laugel gereinigt werden, um sicherzustellen, dass keine sauren Stoffe in den Ofen gelangen. Zudem sollte der untere Teil des Verbrennungsofens aus 6-Molybdän-Stahl hergestellt sein, da dieser eine hohe Korrosionsbeständigkeit aufweist. Außerdem entstehen bei der Verbrennung, wenn die Abgase Dichlormethan enthalten, auch Stoffe wie Chlorsäure, wofür später große Mengen an Laugen zur Neutralisierung benötigt werden. Es wird empfohlen, Dämpfe mit Halogenen getrennt abzuleiten und sie nicht in den Verbrennungsofen zu leiten
Komponenten, die Ammoniumsalze und Ammoniak enthalten, können bei der Verbrennung dazu führen, dass der Druck im Hauptofen instabil wird, sofern ihr Anteil hoch ist. Dies sollte bei der praktischen Anwendung berücksichtigt werden – am besten erfolgt eine angemessene Mischung bereits in der Vorbehandlung!