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Dieser Beitrag wurde zuletzt von yinkuilin6868 am 15.12.2015 um 15:23 bearbeitet. Gefahren durch Stromunfälle: 1. Im Allgemeinen gilt: Es ist besonders gefährlich, wenn der Strom durch das Herz, die Lungen sowie das zentrale Nervensystem des Körpers fließt. Am gefährlichsten ist es dabei, wenn der Strom durch das Herz fließt. Daher ist der Strompfad von Hand zu Fuß am gefährlichsten. 2. Ein Stromschlag kann außerdem dazu führen, dass man aufgrund heftiger Krämpfe zu Boden fällt. Dadurch kann der Strom durch den ganzen Körper fließen, was wiederum zu weiteren Unfällen wie Verletzungen oder Stürzen führt. 3. Die Schäden, die der Strom dem Körper zufügen kann, gibt es in drei Arten: Elektroschock, elektrische Verbrennungen und Schäden durch elektromagnetische Felder. 4. Ein Stromschlag bedeutet, dass Strom durch den Körper fließt und dadurch die normale Funktion des Herzens, der Lungen sowie des Nervensystems gestört wird. 5. Elektrische Verletzungen bezeichnen die Schäden am Körper, die durch die thermischen, chemischen und mechanischen Effekte des Stroms verursacht werden ; Es bezieht sich hauptsächlich auf Brandverletzungen durch den Bogen, Verbrennungen durch spritzendes geschmolzenes Metall usw. 6. Die physiologischen Schäden durch elektromagnetische Felder bezeichnen die durch hocheffektive Magnetfelder verursachten Symptome des Nervensystems wie Schwindel, Müdigkeit, Gedächtnisverlust, Schlafstörungen und viele Träume. Wie man Stromunfälle verhindert: 1. Isolierung dient dazu, zu verhindern, dass der Mensch mit isolierten Gegenständen in Berührung kommt und somit die geladenen Teile berührt. Porzellan, Glas, Mica, Kautschuk, Holz, Bakelit, Kunststoffe, Stoffe, Papier und Mineralöle sind alle gängige Isoliermaterialien. Es sollte beachtet werden, dass viele Isoliermaterialien bei Feuchtigkeit ihre Isoliereigenschaften verlieren oder unter dem Einfluss starker elektrischer Felder beschädigt werden und somit ihre Isoliereigenschaften einbüßen. 2. Abschirmung bedeutet, dass durch Barrieren, Schutzhauben oder Abdeckungen die leitenden Teile von der Außenwelt getrennt werden. Die beweglichen Teile von Elektroschaltern dürfen in der Regel nicht isoliert sein, sondern benötigen einen Schutz. Hochspannungsanlagen müssen unabhängig davon, ob sie isoliert sind oder nicht, abgeschirmt werden. 3. Der Abstand dient dazu, einen notwendigen Sicherheitsabstand zu gewährleisten. Der Abstand dient nicht nur dazu, ein Berühren oder eine zu große Annäherung an leitfähige Teile zu verhindern, sondern auch dazu, Brände zu vermeiden, Verwechslungen der Leitungen zu verhindern und die Bedienung zu erleichtern. Bei Arbeiten bei niedrigem Druck sollte die minimale Wartungsdistanz 0,1 Meter nicht unterschreiten. 4. Erdung bedeutet die direkte Verbindung mit der Erde. Es handelt sich dabei um eine künstliche Verbindung zwischen einem Punkt an den leitfähigen Teilen eines elektrischen Geräts oder einer elektrischen Leitung und der Erde – sowie zwischen einem Punkt an den nicht-leitfähigen Teilen eines elektrischen Geräts oder anderer Geräte und der Erde, sofern diese Geräte normalerweise nicht unter Spannung stehen. 5. Schutzleitung: Um zu verhindern, dass die nicht leitenden Teile elektrischer Geräte versehentlich mit Strom versorgt werden und somit eine Gefahr entsteht, wird das elektrische Gerät über eine Schutzleitung fest mit einem im Boden vergrabenen Erdungspunkt verbunden. Das nennt man Schutzleitung. Metallteile, bei denen aufgrund von Isolationsversagen oder anderen Ursachen eine gefährliche Spannung entstehen kann, müssen mit Schutzmaßnahmen gegen Erdenung versehen werden. Die Metallgehäuse von Motoren, Transformatoren, Schalteinrichtungen, Beleuchtungseinrichtungen sowie anderen elektrischen Geräten müssen geerdet werden. In herkömmlichen Niederspannungssystemen sollte der Widerstand des Schutzleiters kleiner als 4 Ohm sein. 6. Der Schutz durch Verbindung mit der Nullleitung bedeutet, dass die in normalen Bedingungen nicht geladenen Metallteile der elektrischen Geräte fest mit der Nullleitung des Stromnetzes verbunden werden. Es sollte beachtet werden, dass in einem dreiphasigen Vierleitersystem die Metallgehäuse der elektrischen Geräte in der Regel sowohl mit Masse als auch mit dem Neutralleiter verbunden werden. Das ist die sogenannte doppelte Erdungsschutzmaßnahme. Zudem darf im Neutralleiterkreis weder ein Sicherungsventil noch ein Schalter installiert werden. An den Arbeitsplätzen müssen bei den elektrischen Geräten Überspannungsschutzvorrichtungen vorhanden sein. Um im Falle eines Defekts die Sicherheit von Menschen und Geräten zu gewährleisten, sollten möglichst Überschlagsstromschutzeinrichtungen verwendet werden. Es kann bei einem Leckstrom in Geräten und Leitungen durch den Überwachungsteil des Schutzgeräts einen Störungssignal erzeugen. Dieses Signal wird anschließend über Zwischenkomponenten weitergeleitet, wodurch der Aktuatormechanismus in Gang gesetzt wird. Dadurch wird die Stromversorgung automatisch unterbrochen, was eine Schutzwirkung bewirkt. Die bei der Arbeit verwendete Sicherheitsspannung: 1. Nach dem Ohmschen Gesetz ist die Spannung umso höher, je größer auch der Strom ist. Daher kann die auf den Körper einwirkende Spannung in einem bestimmten Bereich begrenzt werden, sodass bei dieser Spannung der durch den Körper fließende Strom unter dem zulässigen Wert bleibt. Diese Spannung wird als Sicherheitsspannung bezeichnet. Der effektive Wert der Nennspannung bei Wechselstrom darf 50 Volt nicht überschreiten, bei Gleichstrom 120 Volt nicht. In unserem Land sind die zulässigen Werte für die Effektivspannung bei der Netzfrequenz auf 42 Volt, 36 Volt, 24 Volt, 12 Volt und 6 Volt festgelegt. 2. Bei tragbaren Leuchten sowie allgemeinen Beleuchtungseinrichtungen mit einer Höhe von weniger als 2,5 Metern muss, sofern keine speziellen Sicherheitskonstruktionen oder -maßnahmen vorhanden sind, eine sichere Spannung von 42 Volt oder 36 Volt verwendet werden. 3. In Arbeitsstätten mit engen Räumen wie Metallbehältern, Tunneln oder Minen, in denen sich die Bewegung erschwert, sowie in Umgebungen mit großen Mengen an Leitern zum Erden, sollte bei der Verwendung von Taschenlampen eine sichere Spannung von 12 Volt verwendet werden. Hinweise zur vorübergehenden Nutzung von Strom am Arbeitsort 1: Es ist nicht erlaubt, die elektrischen Geräte am Ort willkürlich zu berühren oder eigenmächtig zu reparieren. 2. Verteilerkästen, Schaltschränke, Schalter, Tasten, Steckdosen, Stecker sowie Kabel, mit denen häufig in Berührung gekommen wird oder die häufig verwendet werden, müssen in gutem Zustand bleiben. Es dürfen keine Beschädigungen vorliegen, und die leitfähigen Teile dürfen nicht ungeschützt sein. 3. Es darf kein Kupferdraht oder Ähnliches anstelle eines Sicherungsschalters verwendet werden. Zudem müssen die Abdeckungen von Schaltern und magnetischen Schaltern intakt bleiben, um zu verhindern, dass bei einem Kurzschluss Funken entstehen oder der Sicherungsschalter zerbricht und dabei Menschen verletzt werden können. 4. Überprüfen Sie regelmäßig die Schutz-Erdung sowie die Neutralleitungen der elektrischen Geräte, um sicherzustellen, dass die Verbindungen fest sind. 5. Beim Bewegen von elektrischen Geräten wie mobilen Ventilatoren, Leuchten oder Schweißgeräten muss zunächst die Stromversorgung unterbrochen werden. Zudem müssen die Kabel geschützt werden, damit sie nicht abgenutzt oder beschädigt werden. 6. Bei der Verwendung von Handelektrowerkzeugen wie Stichsägen oder Elektroschleifern muss unbedingt ein Überspannungsschutz eingebaut werden. Der Gehäuse des Werkzeugs muss außerdem geerdet werden, um einen Schutz zu gewährleisten. Zudem muss verhindert werden, dass die Kabel beim Bewegen des Werkzeugs abreißen. Beim Arbeiten sollten isolierte Handschuhe getragen werden und man sollte auf isolierenden Untergründen stehen. 7. Bei Gewittern sollte man sich nicht in einem Umkreis von 20 Metern um Hochspannungsmasten, Eisenpfähle sowie die Erdungskabel der Blitzeableiter begeben. Wenn eine Hochspannungsleitung herunterfällt, ist der Zutritt für Personen in einem Umkreis von 10 Metern verboten ; Wenn man sich bereits im Umkreis von 10 Metern befindet, sollte man entweder auf einem Bein oder mit beiden Beinen aus der Gefahrenzone springen. 8. Bei der Wartung der Geräte muss die Stromversorgung unbedingt unterbrochen werden, und an einer auffälligen Stelle muss ein Schild mit der Aufschrift „Strom nicht einschalten – Arbeiten in Gange“ angebracht werden. Maßnahmen zur Verwaltung von Elektroarbeiten am Arbeitsplatz: Personen, die mit Elektroarbeiten beschäftigt sind, gehören zu den Fachkräften für besondere Tätigkeiten. Sie müssen eine spezielle Sicherheitstechnikausbildung absolvieren und eine Prüfung bestehen. Erst nachdem sie die von der zuständigen Abteilung für Arbeitssicherheit ausgestellte „Genehmigung für die Ausführung von Arbeiten in besonderen Bereichen“ erhalten haben, dürfen sie eigenständig arbeiten. Elektriker müssen die Sicherheitsvorschriften für die Ausführung von Elektroarbeiten einhalten und das Wartungs- und Inspektionsregime konsequent befolgen. Insbesondere bei Arbeiten unter hohem Spannungsniveau ist es unerlässlich, sich an Vorschriften wie die Verwendung von Arbeitsanweisungen sowie die Einhaltung von Aufsichtspflichten zu halten