Thread Content
Was genau ist eigentlich der COD in Abwasser?
Die chemische Sauerstoffbedarf (Chemical Oxygen Demand, COD) ist die Menge an reduzierenden Stoffen in einer Wasserprobe, die durch chemische Methoden oxidiert werden müssen. Der Sauerstoffäquivalent von Stoffen (in der Regel organische Substanzen), die in Abwasser, dem Abwasser aus Kläranlagen sowie verschmutztem Wasser durch starke Oxidationsmittel oxidiert werden können. Bei der Erforschung der Flussverschmutzung und der Eigenschaften von Industrieabfällen sowie bei der Betriebsführung von Abwasserreinigungsanlagen ist es ein wichtiger Parameter für die Messung der organischen Verschmutzung, der in der Regel mit dem Symbol COD bezeichnet wird. Messverfahren: Chromatmethode, Kaliumpermanganatmethode, Spektrophotometrie, Schnellzerlegungsmethode, Schnellzerlegungsspektrophotometrie – alle entsprechen der **Norm HJ-T399-2007 zur Bestimmung des chemischen Sauerstoffbedarfs von Wasserqualitäten**.
Die sogenannte chemische Sauerstoffbedarf (COD) ist die Menge an Oxidationsmittel, die unter bestimmten Bedingungen zur Behandlung eines Wasserproben mit einem bestimmten starken Oxidationsmittel benötigt wird. Es ist ein Indikator für die Menge an reduzierenden Stoffen im Wasser. Zu den reduzierenden Stoffen im Wasser gehören verschiedene organische Verbindungen, Sulfite, Sulfide sowie Eisensalze. Aber hauptsächlich sind es organische Stoffe. Daher wird die chemische Sauerstoffbedarfskonzentration (COD) oft als Indikator für den Gehalt an organischen Stoffen im Wasser verwendet. Je höher der chemische Sauerstoffbedarf ist, desto stärker ist das Gewässer durch organische Stoffe verschmutzt. Bei der Bestimmung des chemischen Sauerstoffbedarfs (COD) werden derzeit am häufigsten die Oxidationsmethode mit saurem Kaliumpermanganat sowie die Oxidationsmethode mit Kaliumdichromat eingesetzt. Die Methode mit Kaliumpermanganat (KmnO4) weist eine geringe Oxidationsrate auf, ist aber einfach anzuwenden. Sie kann verwendet werden, um relative Werte bezüglich des Gehalts an Organikstoffen in Wasserproben zu bestimmen. Die Methode mit Kaliumdichromat (K-2Cr2O7) weist eine hohe Oxidationsrate auf und bietet gute Wiederholbarkeit; sie eignet sich zur Bestimmung der Gesamtmenge an Organischen Stoffen in Wasserproben.