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In der Regel beträgt der Druck in den Desulfurisierungs-Düsen 0,7 BAR. Laut den Unterlagen liegt der Druck jedoch bei den alkalischen (NaOH)-Düsen von EDV bei 2–2,5 BAR. Ich frage mich, warum das so ist Die Sprühleistung der Düse bei 0,7 BAR reicht bereits aus, um die Anforderungen an die Desulfurisierungsleistung zu erfüllen. Warum ist dann ein so hoher Druck notwendig? Dadurch wird Energie verschwendet und außerdem kommt es zu mehr Trübung durch den Nebel. Ist die Sprühleistung der EDV-Düsen vielleicht schlechter?
Der Desulfurisierungsprozess ist unterschiedlich: Bei EDV rotiert der Rauchgasstrom in einem Turm mit niedriger Geschwindigkeit, und es wird ein hohes Verhältnis von Flüssigkeit zu Gas verwendet. Daher ist kein hoher Betriebsdruck erforderlich. Die Düsen bei der Schwefelentfernung haben keine hohen Anforderungen an die Qualität der Vernebelung
Gibt es im Inland bereits Anwendungsbeispiele für diese Technologie? Wie ist die Wirkung?
Man kennt nur das Ergebnis, aber nicht den Grund dafür. Obwohl 0,7 BAR für Düsen bereits ausreicht, um die Bedingungen für die Vernebelung zu erfüllen, muss der Durchfluss des Zirkulations- oder Absorptionsflüssigkeits gewährleistet werden, damit das Verhältnis von Flüssigkeit zu Gas im richtigen Bereich bleibt. Daher erfordern diese Betriebsbedingungen, dass der Druck vor der Düse 2–2,5 BAR beträgt. Aufgrund der tatsächlichen Betriebsbedingungen sollte bei G400 ein Druck von 3 BAR vor der Düse aufrechterhalten werden, bei einem Durchfluss von 200 T/HR. Bei F130 sollte hingegen ein Druck von 3,4 BAR vor der Düse gewährleistet werden, bei einem Durchfluss von 14,5 T/HR. Dadurch wird eine optimale Vernebelung erreicht und der Druckabfall an der Düse ist minimal.