Thread Content
Der Massenstrom eines Wirbelstrommessers muss bei der Berücksichtigung der Konstruktionstemperatur und -druck temperatur- und druckkompensiert werden – der Volumenstrom hingegen wohl nicht?
Wenn Sie den Durchfluss des Messobjekts ermitteln möchten, ist das notwendig; für den Betriebsdurchfluss hingegen nicht
Ein Volumenstrom mit Temperatur- und Druckkompensation ist nur sinnvoll
@HEJIYUER, großer Meister, hilf mir mal zu schauen: lol Danke
Es ist eine Temperatur- und Druckkompensation erforderlich.....
Der Vortex-Strömungsmesser liefert, ohne jegliche Korrekturen, ein Signal, das direkt auf die „tatsächliche Strömungsgeschwindigkeit“ bezogen ist – es handelt sich dabei um ein geformtes Signal oder Pulse aus der Vortex-Sequenz. Die entsprechende Fließmenge wird in M3/HR angegeben. Wenn eine Flüssigkeit gemessen wird, verwendet der DCS die ingenieurtechnischen Einheiten M3/HR, wodurch eine Temperatur- und Druckkompensation nicht mehr notwendig ist. Wenn es sich um eine Gasmessung handelt, ist die Einheit in der DCS-Konfiguration NM3/HR; es ist eine Temperatur- und Druckkompensation erforderlich. Nach der Temperatur- und Druckkompensation wird die Massenströmung ermittelt, die anschließend in NM3/M3 umgerechnet wird. Die obige Umrechnung kann am Tabellenkopf durchgeführt werden. Dabei ist der in den Tabellenkopf eingegebene Druck fest, während der tatsächliche Betriebsdruck variieren kann – was zu Abweichungen in der Betriebsdichte führt. Deshalb kompensiere ich dies in der DCS: Der Tabellenkopf gibt das tatsächliche Durchflussverhältnis an (also M3/HR), während Druck und Temperatur an die DCS übermittelt werden. @jiaguoyun
Wenn es darum geht, den Volumenstrom in flüssigen Medien zu messen, ist es nicht notwendig, Temperatur- und Druckkompensationen vorzunehmen. Denn die Genauigkeit der Wirbelstrommessgeräte reicht oft nicht aus, um solche Kompensationen durchzuführen – daher ist eine Kompensation kaum sinnvoll. Aber bei der Messung der Qualität ist aufgrund der starken Temperaturabhängigkeit der Dichte des Flüssigkeits eine Kompensation der Dichte notwendig – was indirekt auch eine Kompensation der Temperatur bedeutet. Bei der Gasmessung, sei es bei der Messung des Volumens oder der Masse, muss in der Regel eine Temperatur- und Druckkompensation berücksichtigt werden.
Der Wirbelstrommesser misst die Anzahl der Wirbel, die entstehen, wenn die Flüssigkeit durch den Wirbelstromgenerator fließt – er hat nichts mit Temperatur und Druck zu tun
Bei der Messung von Gasen mit Vortex-Strömungsmessern ist in der Regel eine Temperatur- und Druckkompensation erforderlich, da das Volumen von Gasen stark von Druck und Temperatur beeinflusst wird. Beim Messen von Flüssigkeiten ist bei niedriger Temperatur keine Temperatur- und Druckkompensation notwendig.
Gase messen, bei Bedarf Temperatur- und Druckkompensation vornehmen
Der Durchfluss bei Bedingungen M3/H ist nicht erforderlich, der Durchfluss bei Normalbedingungen NM3/H hingegen schon. In gewissem Sinne kann NM3/H als Massenstrom angesehen werden!
Es dient bereits dazu, den Volumenstrom zu messen – eine Kompensation ist nicht notwendig!
Bei der Messung des Massenstroms von Dampf und Gasen, die stark von Temperatur- und Druckänderungen beeinflusst werden, muss unbedingt eine Temperatur- und Druckkompensation vorgenommen werden. Zudem muss das Volumen unter Standardbedingungen umgerechnet werden.