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Der aktuelle Betriebszustand von Ethylenoxid aus Kohle

2015-12-18View Original

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Derzeit ist unser Land der größte Verbraucher von Ethylenoxid weltweit. Der Großteil des verbrauchten Ethylenoxids wird im Bereich der Polyester verwendet (92 %); die restlichen 8 % kommen in Frostschutzmitteln sowie ungesättigten Harzen zum Einsatz. Die inländische Energiestruktur mit viel Kohle, wenig Gas und geringen Ölvorkommen führt einerseits zu einer begrenzten Steigerung der Produktionskapazitäten für Ethylenglykol durch diese Methode. Andererseits fördert sie stark das Interesse unseres Landes an der Entwicklung von Technologien zur Herstellung von Ethylenglykol aus Kohle sowie am Bau entsprechender Anlagen. Derzeit gewinnt Ethylenglykol aus Kohle an Bedeutung, und dessen Einfluss auf den Markt darf nicht unterschätzt werden. Ethylenoxid aus Kohle entwickelte sich als neues Projekt der Kohlechemie während des 12. Fünfjahresplans rasant weiter. Derzeit sind bereits mehrere große Anlagen mit einer Kapazität von jeweils 200.000 Tonnen in Betrieb. Die Produktqualität übertrifft die der derzeit verwendeten petrochemischen Produkte und wird von der Polyesterindustrie hoch geschätzt. Das Marktpotenzial ist groß, und die Aussichten sind vielversprechend. Derzeit gibt es in Regionen wie Liaoning und Henan bereits mehrere Produktionslinien für Ethylenoxid aus Kohle – mit einer Gesamtkapazität von über 1 Million Tonnen. Es ist erwähnenswert, dass das größte Marktlimit für Ethylenoxid aus Kohle – das Kostendilemma – allmählich überwunden wird. Einerseits liegt das daran, dass die Preise für Kohle im Inland auf einem Niveau sind, das seit 10 Jahren nicht mehr erreicht wurde – dadurch wird die Verarbeitung der Rohstoffe erheblich erleichtert. Andererseits kommt es dazu, weil ständig neue Technologien, Verfahren und Ausrüstungen eingesetzt werden, wodurch die Effizienz der Anlagen allmählich steigt. Allerdings bleibt Ethylenoxid bei niedrigen internationalen Ölpreisen weiterhin der dominierende Akteur auf dem Markt. Seit langem ist unser Land ein großer Verbraucher von Ethylenoxid, weist jedoch auch eine hohe Abhängigkeit von Importen auf; die Menge der importierten Mengen steigt von Jahr zu Jahr. Es wird erwartet, dass im Jahr 2015 die Zahl die 9 Millionen Tonnen überschreiten wird. Das enorme Bedürfnis nach Ethylenoxid in unserem Land sowie das damit verbundene Lieferengpass schaffen Importmöglichkeiten für Produkte aus dem Ausland. Da die aktuellen Rohölpreise weiterhin hoch bleiben werden, bleibt der niedrige Preis des Rohöls eine starke Stütze für Ethylenoxid. In Zukunft werden weiterhin importierte Produkte auf dem inländischen Markt die dominierende Rolle spielen. Zweitens steigt aufgrund der Erweiterung der Ethylenoxid-Produktionskapazitäten im Inland auch die Selbstversorgungsrate mit inländisch hergestelltem Ethylenglykol allmählich. In den letzten 10 Jahren, insbesondere während des 12. Fünfjahresplans, war es eine Phase des beschleunigten Ausbaus der Produktionskapazitäten für Ethylenoxid im Inland. Bis Ende 2015 hatte die gesamte jährliche Produktionskapazität im Inland bereits 4 Millionen Tonnen überschritten. Gleichzeitig wuchs die effektive Nachfrage im Nachfragesektor nicht im gleichen Maße, was eine erhebliche Einschränkung der Produktionskapazitäten für Ethylenoxid mit sich brachte. Derzeit liegt die Gesamtbetriebsrate bei weniger als 70 Prozent. Aus Sicht der Wertschöpfungskette ist Ethylenoxid das wichtigste Endprodukt von Epichlorhydrin – es wird zu etwa 70 Prozent aus Epichlorhydrin hergestellt. Deshalb müssen die Unternehmen, die Epichlorhydrin produzieren, trotz sinkender Gewinnmargen oder sogar negativer Gewinne weiterhin eine hohe Produktion von Ethylenoxid aufrechterhalten – und zwar aus Gründen der effizienten Nutzung der Anlagen sowie der Notwendigkeit einer kontinuierlichen Produktion. Daher hat der inländische petrochemische Ethyleneglykol trotz innerer und äußerer Drücke die Eigenversorgungsrate mit dem Produkt bis zu einem gewissen Grad erhöht. Anfang November fielen die Preise für Ethylenoxid im Vergleich zum Vorjahr erneut um mehr als 30 Prozent. Der Grund dafür liegt einerseits darin, dass die internationalen Rohölpreise stets auf niedrigem Niveau bleiben, was eine günstige Rohstoffbasis für den Import von Ethylenoxid aus dem Nahen Osten bietet. Andererseits führt die Erweiterung der Produktionskapazitäten für Ethylenoxid im Inland dazu, dass die Verfügbarkeit von inländisch hergestelltem Ethylenoxid zunimmt – dadurch sinken die Marktpreise. Gleichzeitig ist in den letzten Jahren das aus Kohle hergestellte Ethylenoxid stark in den Vordergrund getreten; große Anlagen wurden nacheinander in Betrieb genommen, was dazu beigetragen hat, die Preise für petrochemische Produkte zu senken. Offensichtlich haben sich drei Kräfte gebildet, die in einem Wettbewerb miteinander konkurrieren – wobei einige stärker und andere schwächer sind. So entsteht allmählich ein Marktgefüge mit drei dominierenden Kräften.
Reply #22015-12-18
Es ist erwähnenswert, dass das größte Marktlimit für Ethylenoxid aus Kohle – das Kostendilemma – allmählich überwunden wird. Einerseits liegt das daran, dass die Preise für Kohle im Inland auf einem Niveau sind, das seit 10 Jahren nicht mehr erreicht wurde – dadurch wird die Verarbeitung der Rohstoffe erheblich erleichtert. Andererseits kommt es dazu, weil ständig neue Technologien, Verfahren und Ausrüstungen eingesetzt werden, wodurch die Effizienz der Anlagen allmählich steigt. Daher wird Kohle-Ethylene-Glykol aufgrund dieser Vorteile als Neuling sicherlich einen Anteil am Markt einnehmen.

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